Kreisjugendring leistet gute Arbeit im Nürnberger Land

Radio- und Umwelt-Projekte

Die Edelweißhütte bei Deckersberg ist seit 2013 in der Trägerschaft des KJR.2014/01/edelweisshuette.jpg

NÜRNBERGER LAND — Der Kreisjugendring (KJR) macht im Landkreis einen richtig guten Job – das bescheinigten Landrat Armin Kroder, Cornelia Trinkl (CSU) und Dr. Rene Tomingas der Einrichtung. Freuen konnte sich darüber KJR-Leiter Christian Schroth, der zuvor im Jugendhilfeausschuss über die Angebote und Aktivitäten im zurückliegenden Jahr berichtet hatte.

401 Veranstaltungen stellten Schroth und seine Mitarbeiter 2013 auf die Beine, von Umweltprojekten in der Edelweißhütte bis zu Radio- oder Medienprojekten in verschiedenen Schulen. Fast 3200 Kinder und Jugendliche hat der KJR damit erreicht.

Der Kreisjugendring kooperiert eng mit Schulen im Nürnberger Land, neben den bereits erwähnten Radio- und Medienprojekten organisierte er unter anderem Berufsorientierungstage für Schüler. Jetzt will man auch Vereine mit ins Boot holen und diesen anbieten, sich an Schulen zu präsentieren und um Mitglieder zu werben. Zwischenzeitlich ist der Kreisjugendring auch Träger verschiedener gebundener Ganztagsklassen in Feucht und in Hersbruck. Mit dem Radiomobil ist der KJR unter anderem an der Feuchter Realschule, mit dem Medienmobil an der Mittelschule in Burgthann aktiv.

Daneben bietet die Einrichtung regelmäßig Informationen und Beratungen an zu Themen wie „Soziale Netzwerke“, „Urheberrecht“ oder „Blogs im Internet“.

Seit 2013 ist die Edelweißhütte bei Deckersberg in der Trägerschaft des Kreisjugendrings, eine erlebnis- und umweltpädagogische Einrichtung, deren Angebot sich an Jugendgruppen, Schulen und Bildungsträger richtet.

Wer eine Freizeit auf der Edelweißhütte bucht, kann dort sein eigenes Tagesprogramm durchführen, er kann aber auch auf das breit angelegte Angebot des Kreisjugendrings zurückgreifen. Die Mitarbeiter stellen Umweltprojekte zusammen, Outdoor-Programme und Team-Training. 28 Plätze bietet das Jugendgästehaus, eine Großküche, einen medial ausgestalteten Meeting-Raum und einen internetfähigen Computerraum – also alles, was man für eine Jugendfreizeit braucht. An die Edelweißhütte angeschlossen ist ein großer Zeltplatz mit Lagerfeuerstellen und ein Hüttendorf, bestehend aus einfachen Holz-Tipis.

390.000 Euro hat der Kreisjugendring in seinem Haushalt für 2014, erläuterte Schroth den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses, 90.000 Euro aus Landkreis- und 300.000 Euro aus Landesmitteln.

N-Land Alex Blinten
Alex Blinten