Pläne für zwei Wochen ausgelegt

Bauprojekt „Am Mühlbach“ kommt voran

Auch über den Kiefernweg soll es eine Anbindung geben. | Foto: Gisa Spandler2019/10/Mimberg-Kiefernweg-Muehlbach-Industriestrasse.jpg

MIMBERG – Die geplante Siedlung am Mühlbach auf gutem Weg. Auf der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden nach der erneuten öffentlichen Auslegung, die vom 24. Mai bis zum 24. Juni stattfand, die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und der Privatpersonen abgewogen.

Bedeutende Änderungen wurden von der Verwaltung nicht als notwendig erkannt, die Mitglieder des Rates schlossen sich dieser Meinung an. Wichtigste Ausnahme: die Stellungnahme des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Roth (AELF).

AELF fordert größerer Ausgleichsflächen

Die Behörde fordert, dass am südlichen und westlichen Rand des Baugebiets, wo im bisherigen Plan „Flächen für Wald“ festgesetzt waren, nun die Streifen als „Flächen zum Erhalt von Bäumen und Sträuchern“ zu bezeichnen sind. Hintergrund ist, dass dort ein abgestufter Wald vorgesehen ist, den die Fachleute eben anders bezeichnen. Infolgedessen muss der Investor für größere Ausgleichsflächen sorgen.Die Änderung wurde mit dem AELF und der Unteren Naturschutzbehörde bereits abgestimmt.

Verkehrsgutachten abgelehnt

Die Bitte einer Privatperson, die im Birkenweg wohnt, man möge ein Verkehrsgutachten erstellen, weil für die Zukunft eine höhere Verkehrsbelastung befürchtet wird, wurde abgelehnt.

Die Begründung lautete, dass ja bereits beschlossen wurde, dass auch eine Anbindung über den Kiefernweg erfolgen werde, so dass sich der Verkehr auf Industriestraße, Birkenweg und Kiefernweg aufteilen werde. Außerdem sei auch kein Lastwagen-Verkehr zu erwarten.

Argument zieht nicht

Diese Argumentation überzeugte Heinz Holzammer nicht, der schon in früheren Sitzungen seine dahingehenden Sorgen formuliert hatte. „Es wird schon mehr Verkehr werden“, ist er sich sicher. Dies werde alles im geplanten Städtebaulichen Vertrag festgehalten, beteuerten jedoch Bürgermeister Heinz Meyer und Bauamtsleiter Roland Schmucker.

Einstimmig folgten die Gemeinderäte auch dem Vorschlag der Vewaltung, die zweite erneute öffentliche Auslegung vorzunehmen und deren Frist auf zwei Wochen zu begrenzen. Außerdem stimmten die Mitglieder des Rates dafür, die Möglichkeit weiterer Stellungnahmen auf die geänderten oder ergänzten Bereiche zu beschränken.

N-Land Gisa Spandler
Gisa Spandler