Unfall am Samstag

BMW überschlägt sich auf der A9 bei Schnaittach

Ein BMW mit Schweizer Zulassung überschlug sich bei einer Kollision auf der A9 am Schnaittacher Hienberg und blieb auf dem Dach liegen. | Foto: Schuster2022/08/unfall-hienberg-a9.jpeg

SCHNAITTACH – Drei Fahrzeuge waren am Samstagnachmittag in einen Unfall am Schnaittacher Hienberg verwickelt. Ein Mann kam ins Krankenhaus. Die Autobahn in Richtung Berlin war für etwa eine halbe Stunde komplett gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. 

Um 15.30 erreichte die Unfallmeldung die Schnaittacher sowie die Neunkirchener Feuerwehr: Auf der Hienbergauffahrt hatte sich ein Auto überschlagen und war auf dem Dach liegengeblieben. 

Die Verkehrspolizei schildert den Vorfall wie folgt: Ein 33-jähriger Litauer war mit seinem Sattelzug auf der rechten Spur der A 9 in Richtung Berlin unterwegs, als er am Hienberg, zwischen den Anschlussstellen Schnaittach und Hormersdorf, auf die mittlere Spur wechselte. Dort war jedoch bereits eine sechsköpfige Familie aus Sachsen mit ihrem Ford Kombi unterwegs.  

Durch die Kollision wurde der Ford, der vom 44-jährigen Familienvater gelenkt wurde, auf die linke Fahrspur abgedrängt, wo er mit einem in der Schweiz zugelassenen BMW zusammenstieß. Letzterer geriet durch den Aufprall ins Schleudern, überschlug sich mehrfach und blieb schließlich auf dem Dach liegen. 

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BMW-Fahrer nur leicht verletzt

Der 46-jährige Fahrer aus Leipzig konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Er wurde nach notärztlicher Sichtung mit leichten Verletzungen mit dem Schnaittacher Rettungswagen in das Krankenhaus nach Rummelsberg gebracht. Die Insassen des Ford Kombi sowie der LKW-Fahrer, blieben unversehrt.

Der 33-jährige Unfallverursacher konnte nach Zahlung einer Sicherheitsleistung seine Fahrt fortsetzen. Der Gesamtschaden beläuft sich nach Schätzung der Polizei auf rund 30 000 Euro.

Die Hienbergauffahrt war während der Unfallaufnahme sowie der Reinigungs- und Bergungsarbeiten ab der Osternoher Talbrücke für rund eine halbe Stunde komplett für den Verkehr gesperrt. Der Wochenendverkehr staute sich bis zur Anschlussstelle Lauf-Nord zurück. Danach – bis zur Bergung des nicht mehr fahrtüchtigen BMW – konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Auch der Ford Kombi war nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden.

Stau auch auf der Landstraße

Wegen des Staus fuhren viele Ortskundige aber auch Urlauber von der Autobahn ab und nahmen alternative Routen. Vor allem die Strecke über Simmelsdorf in Richtung der Hormersdorfer Autobahn-Anschlussstelle war stark befahren. Und auch wer von der Autobahn oder von Hedersdorf aus auf die Staatsstraße einbiegen wollte, musste sehr viel Geduld mitbringen. 

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