Im Dialog mit den Abgeordneten

Auf Tuchfühlung mit der Basis

Norbert Dünkel (rechts) nahm sich viel Zeit für die Fragen der Teilnehmer an der Diskussionsveranstaltung. | Foto: Büro Dünkel2022/08/Duenkel_Heldmannsberg.png

HELDMANNSBERG – Was sind die drängendsten politischen Herausforderungen? Wie sollte sich die CSU in Zukunft positionieren? Diese Fragen möchte der heimische Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende Norbert Dünkel in den nächsten Monaten mit Parteimitgliedern diskutieren.

Zusammen mit der Europaabgeordneten Marlene Mortler, dem Bundestagsabgeordneten Ralph Edelhäußer und dem CSU-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Thomas Ritter, ist er deshalb im Landkreis unterwegs. Der Startschuss fiel dabei nun in Heldmannsberg.

Vertreter aus den Ortsverbänden Albachtal, Alfeld, Pommelsbrunn und Hartmannshof trafen sich im Gasthaus „Zum Schottental“ um in offener Atmosphäre mit den Abgeordneten über aktuelle politische Themen zu diskutieren. Neben Fragen der Energiesicherheit und den Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine wird der Zusammenhalt in der Gesellschaft als zentrale Herausforderung gesehen. Die Teilnehmer waren sich darin einig, dass die Politik den Fokus deshalb auf die Probleme der normalen Menschen legen müsse. Aktuell bedürfe es hierbei vor allem eine Entlastung bei den Energiepreisen durch Steuersenkungen, um auch gerade den Mittelstand zu unterstützen.

Steuersenkungen auf Energiepreise

Darüber hinaus ging es den Christsozialen um die weitere Förderung des ländlichen Raumes. Neben der starken finanziellen Unterstützung der Kommunen durch den Freistaat bei Bauprojekten gehöre hierzu auch, Lösungen für den Personalmangel in Kindertagesstätten zu finden.  Dieser wird sich in den nächsten Jahren – insbesondere mit dem Wirksamwerden des Rechtsanspruchs auf die Hortbetreuung – wohl weiter verschärfen. Diskutiert wurde ebenfalls, wie die Attraktivität sozialer Berufe erhöht werden könnte. Hierbei war allen klar, dass dies auch über das Gehalt geschehen müsse.

Forderung nach Elektrifizierung der Bahnstrecke

Besonders im Fokus stand außerdem die Frage, wie es nach der Mitteilung der links-liberalen Bundesregierung, wonach die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale nicht mehr wirtschaftlich genug sein soll, weitergehen könnte. Dies hätte erhebliche negative Folgen für die ganze Metropolregion. Die örtlichen CSU-Abgeordneten versicherten daher auf die Bundesregierung einzuwirken, damit dieses zentrale Infrastrukturprojekt doch noch realisiert werden kann.

Am Ende des mehrstündigen Austausches zog Norbert Dünkel ein positives Fazit. „Wir haben heute viele zentrale Themen diskutiert. Mein Ziel ist es, die Menschen in unsere Region bestmöglich im Landtag zu vertreten. Hierfür habe ich heute wertvolle Impulse erhalten“, so der Abgeordnete.  

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