Zwei Grundschul-Baustellen

Derzeit werkeln die Maler im Bereich des Eingangsbaus.Foto: Märtl2010/09/schulsanierung1.jpg

ALTDORF –  Die Altdorfer Grundschule verändert ihr Gesicht – zum Vorteil, denn durch ein in sich stimmiges Farbkonzept hat der Kasernen-Charakter von seiner Eintönigkeit verloren. Zwischen den Fenstern sorgen Farbstreifen für Abwechslung. Stadtbaumeisterin Lydia Kartmann hat sich diese „Kosmetik“ ausgedacht und in Absprache mit Rektor Peter Vogel im Rahmen der energetischen Sanierung umgesetzt. Die Farbgebung ist aber nur eine von vielen Veränderungen, die sich am Grundschulgebäude bereits getan haben oder in den nächsten Wochen noch tun werden.
Bürgermeister Erich Odörfer informierte sich nun mit Stadtbaumeisterin Lydia Kartmann vor Ort über den Fortgang der Arbeiten, die vor allem in den großen Ferien mit Hochdruck vorangetrieben worden waren. Eigentlich sind es ja zwei „Baustellen“, die hier abgewickelt werden: Zum einen ist da die Verwirklichung des Brandschutzkonzeptes und zum anderen die energetische Sanierung, die im Rahmen des Konjunkturprogramms II verwirklicht wird.
Die Gesamtkosten für die Brandschutzsanierung belaufen sich auf insgesamt 925.000 Euro Brutto, verteilt auf drei Jahre.
Im letzten Jahr wurden bereits zwei Treppentürme als zweiter Fluchtweg verwirklicht, Brandschutztüren eingebaut und verschiedene andere Maßnahmen durchgeführt, die notwendig waren, damit auch die Klassenzimmer im dritten Stock wieder benutzt werden konnten. Derzeit laufen die Planungen für die Brandmeldeanlagen, die dann mit weiteren Maßnahmen innerhalb des Schulgebäudes 2011 verwirklicht werden sollen.
Unter Zeitdruck
Der Schwerpunkt der Arbeiten in den großen Ferien lag aber auf der energetischen Sanierung. Unter Druck steht man vor allem deswegen, weil die Maßnahmen bis 2011 abgeschlossen sein müssen. Die Gesamtkosten für die energetische Sanierung sind mit 485.000 Euro veranschlagt, wobei die Förderung nach dem Konjunkturpaket II 87 Prozent (425.000 Euro) beträgt.
Der Auftrag wurde im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung an die Altdorfer Firma Bachmann vergeben. Die insgesamt zu sanierende Außenhaut umfasst 2400 Quadratmeter. Nach Abschluss der Arbeiten am so genannten Langbau arbeiten die Maler nun am 2 und dritten Bauabschnitt im Bereich des Haupteingangs.
In den Sommerferien wurden die ungedämmten Alu-Fenster gegen Kunststoff-Fenster mit Wärmeschutzverglasung ausgetauscht.
Während man für die Planung der Brandschutzsanierung ein Architekturbüro einschalten musste, liegen Planung und Überwachung der energetischen Sanierung in den Händen von Stadtbaumeisterin Lydia Kartmann. Das spare, so der Bürgermeister, Kosten, die man anderweitig einsetzen könne. Die Stadtbaumeisterin leiste hier mit ihrem Team ausgezeichnete Arbeit, was auch seitens der Schule lobend hervorgehoben wurde. Der direkte Draht funktioniere bestens, bestätigte Rektor Vogel.
Noch in diesem Jahr wird auch die energetische Sanierung der Förderschule in Angriff genommen, für die insgesamt 280.000 Euro veranschlagt sind.

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