Verbund für Mittelschulen Altdorf und Feucht steht

Besiegelten mit ihrer Unterschrift im Altdorfer Rathaus den öffentlich-rechtlichen Kooperationsvertrag zwischen dem Schulverband Hauptschuler Altdorf und dem Markt Feucht für den Schulverbund Altdorf-Feucht-Schwarzenbruck-Winkelhaid: Konrad Rupprecht, Erich Odörfer, Bernd Ernstberger und Michael Schmidt. Aufmerksame Beobachter sind die Rektoren Friedrich Liebel (Feucht) und Gerhard Schnell (Altdorf), die anschließend ebenfalls ihre Unterschrift unter eine Erklärung der Schulen setzten. Mit auf dem Bild Schulamtsdirektor Joachim Jenchen und Feuchts Konrektorin Anne Seibert (v. l. n. r. ). Foto: Märtl2010/12/mittelschulvertrag_New_1292940005.jpg

ALTDORF/FEUCHT – Mit ihrer Unterschrift besiegelten die Bürgermeister Konrad Rupprecht, Feucht, Erich Odörfer, Altdorf, Bernd Ernstberger, Schwarzenbruck, Michael Schmidt, Winkelhaid, sowie die Rektoren Friedrich Liebel, Feucht, und Gerhard Schnell, Altdorf, den im gegenseitigen Einvernehmen erstellten öffentlich-rechtlichen Kooperationsvertrag zwischen dem Schulverband Hauptschule Altdorf und dem Markt Feucht für den Schulverbund Altdorf-Feucht-Schwarzenbruck-Winkelhaid.

In der Präambel heißt es: „Für die Hauptschulen Altdorf und Feucht ist beabsichtigt, gemeinsam in einem Schulverbund die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung zu Mittelschulen zu schaffen. Die beteiligten Schulaufwandsträger treffen im Rahmen dieses öffentlich-rechtlichen Kooperationsvertrages die Bestimmungen für Angelegenheiten des Schulaufwands innerhalb des Verbundes, die nicht ausschließlich den Aufgabenbereich des einzelnen Schulaufwandsträgers betreffen.“ Vertragsparteien sind der Schulverband Altdorf und der Markt Feucht.

Altdorfs 1. Bürgermeister Erich Odörfer nannte die Vertragsunterzeichnung im Altdorfer Rathaus ein Ereignis, auf das man schon lange gewartet habe. Es sei eine wichtige Entscheidung für die Zukunft der Kinder, wenn die Voraussetzungen geschaffen werden, dass die Hauptschulen Altdorf und Feucht als Mittelschulen in einem Schulverbund weitergeführt werden.

Odörfer lobte das gute Miteinander der Kommunen, das sich auch bei der Erstellung des Vertrages bewährt habe. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Vertragsparteien im Rahmen des Schulverbundes vertrauensvoll zusammenarbeiten und sich in allen den Schulverbund betreffenden Angelegenheiten abstimmen.

Mitglieder der Verbundversammlung sind die 1. Bürgermeister der beteiligten Gemeinden. Deren Aufgabe ist die gemeinsame Abstimmung und Regelung verbundbezogener Aufgaben der Schulaufwandsträger.

Der Mittlere-Reife-Zug soll grundsätzlich – wie bisher – im jährlichen Wechsel in Altdorf bzw. Feucht begonnen werden, soweit die Schülerzahlen nicht für die Einrichtung von Mittlere-Reife-Zügen an beiden Schulen ausreichend sind. Ein gebundenes Ganztagesangebot besteht sowohl in Feucht als auch in Altdorf.

Die Klassenbildung liegt in den Händen des Verbundkoordinators. Geregelt ist auch die Freiheit der Schulwahl, die innerhalb des Verbundes insofern beschränkt wird, dass die Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 9, die in keiner M-Klasse sind, die bisherigen Sprengelschulen besuchen.

Was die Kosten der Schülerbeförderung betrifft, ist jede Gemeinde für die Schüler zuständig, die aus ihrem Bereich kommen.

Auch die beiden Rektoren Friedrich Liebel (Feucht) und Gerhard Schnell, die eine dem Vertrag anhängende Erklärung der Schulen unterzeichneten, zeigten sich zuversichtlich, dass die Mittelschule eine gute Sache wird.

Im Landkreis gibt es mit Burgthann und Röthenbach bereits zwei Mittelschulen. Altdorf und Feucht bilden den dritten Schulverbund und bis zum neuen Schuljahr werden mit Lauf und Schnaittach sowie Hersbruck und dem oberen Pegnitztal zwei weitere dazukommen.L.M.

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