Urgestein der CSU-Landtagsfraktion wird 65

Dass Politik ihn „jung“ erhält zeigt dieses Bild: Kurt Eckstein, der heute 65 wird, fotografiert vor fünf Jahren, anlässlich des 60. Geburtstages.2012/03/eckstein_New_1331482502.jpg

„Du bist eines der Urgesteine unserer Fraktion. Deine tiefe Verwurzelung in der mittelfränkischen Heimat spiegelt sich in Deiner langjährigen kommunalpolitischen Tätigkeit als Stadtrat, Kreisrat und Bezirksrat eindrucksvoll wieder.“ Mit diesen Worten gratuliert Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in seinem Glückwunschschreiben dem CSU-Landtagsabgeordneten Kurt Eckstein zu seinem heutigen 65. Geburtstag.

„Du hast Dein Motto: Mit dem Bürger – für den Bürger‘‘ immer glaubhaft und vorbildlich mit Leben erfüllt. Von Deinen beruflichen Erfahrungen als Landwirt profitieren unsere agrarpolitischen Debatten seit vielen Jahren“, schreibt Hermann weiter.

Auch die Tätigkeit Ecksteins als Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen erfordere „Verantwortungsbewusstsein, Verhandlungsgeschick und auch eine gewisse Portion Hartnäckigkeit. Eigenschaften, die Du wie kaum ein anderer verkörperst.“

Herrmann dankt Kurt Eckstein für das vertrauensvolle Miteinander, das beide im Bayerischen Landtag stets verbunden habe.

Der Innenminister, der beim heutigen Geburtstagsempfang des CSU-Kreisverbandes für seinen Ehrenvorsitzenden im Beetsaal des Altdorfer Wichernhauses die Laudatio hält, schließt sein vorab veröffentlichtes Glückwunschschreiben mit der Feststellung, dass er sich auf eine Fortsetzung der engen Zusammenarbeit, „gerade auch im Interesse unserer mittelfränkischen Heimat“ freue. Ein Wunsch, der bei Eckstein offene Ohren finden wird, wohl wissend, „dass Politik ein mühsames Geschäft am Bürger ist, was aber die Erfolge und die Gewissheit, Menschen helfen zu können, wieder wett macht.“

Kurt Eckstein ist nicht nur in der CSU-Landtagsfraktion, sondern auch im Nürnberger Land ein politisches Urgestein, und das vor allem deswegen weil er die Bodenhaftung nie verloren hat. Seit mehr als 40 Jahren steht er mit in der kommunalpolitischen Verantwortung für seine Heimatstadt Altdorf und den Landkreis Nürnberger Land. Schon früh zeichnete sich ab, dass für den gebürtigen Hegnenberger das Engagement für das öffentliche Leben und die Arbeit an und für die Menschen seinen Weg bestimmen würden. Durch die Jugendarbeit in der Jungbauernschaft und im Kreisjugendring kam er in die JU und damit in die Politik, die 1972 im Gemeinderat Pühlheim begann, in den Stadt- und Kreisrat führte, ihn in den Bezirkstag und schließlich 1990 direkt in den Landtag führte.

Seine überzeugendes Tun und Handeln in allen poltischen Gremien – ohne große Worte, sondern durch emsiges und fleißiges Arbeiten – kam auch seinemBerufsstand zugute, der er bis zuletzt auch als stellvertretender Kreisobmann des BBV zur Verfügung stand. Und darin, dass er der Heimat und der Scholle in Hegnenberg treu geblieben ist, liegt wohl auch das Geheimnis seines erfolgreichen Wirkens begründet. Und aus der Verwurzelung in der Heimat und den vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten schöpfte er seine Kraft. Im CSU-Kreisverband, den er lange Jahre führte ist der Rat des zwischenzeitlichen Ehrenvorsitzenden noch immer gefragt.

Zwar tritt er zwischenzeitlich etwas kürzer, aber seine verbliebenen Ämter füllt er noch immer mit vollem Engagement aus. „Zufrieden sein können“ bezeichnet er als großes Glück. Dass er dieses Glück auch in der Familie hat, weiß er zu schätzen, denn dort konnte er immer auftanken und Kraft schöpfen. L.M.

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