Elfte Altdorfer Musiknacht lockte zahlreiches Publikum

Tolle Stimmung in der Stadt

Begeisterten: Groove-T im Sportpark Bavaria.2014/04/musiknacht1.jpg

ALTDORF – Es war wieder einmal ein Highlight im Veranstaltungskalender der mittelfränkischen Stadt Altdorf. Man groovte, rockte, swingte und zu allen Bands und Solomusikern wurde außerdem noch ausgiebig getanzt.

Die elfte Musiknacht, veranstaltet vom Werk b, brachte die Altdorfer Kneipenwände zum Beben. Im Alten Rathaus brachte Charmeur Michael Wolfschmidt die Frauen zum Schwärmen, und im Sportpark kochte die Stimmung mit Groove-T. Kein Wunder bei den aktuellen Hit-Krachern mit Nebeleffekt. Lateinamerikanische Klänge luden im Nürnberger Hof von Los Amigos zum längeren Verweilen ein.

Das Genre Soul-R&R-Musik haben die Vollblut-Profi-Musiker Blue Eyed Soul und David Hanselmann, der schon jahrelang mit PUR auf Tournee ging, für sich entdeckt. Im Sport Bavaria gaben sie sich die Ehre. Ein Kultstar in concert namens Marc O. Vincent sorgte im Spital dafür, dass kein Platz mehr frei war. Mit Schottenröcken, Dudelsack und einer ordentlichen Portion lautem Pagan-Folk rockte die Band QmmD-Queen Margot Murder Dolls im Jugendtreff so richtig ab. Mit einem Gläschen italienischen Wein ließ man es sich einfach gut gehen im Italomarket Pacelli. Oldies, Country und Folk kredenzten Tim & Eddy in der Texas Cafe-Bar, während in der Stutzer Villa Mr. Jones an der Gitarre unter anderem „We will Rock you“ zum Besten gab. Würzigen Groove hatte auch die Band AcoustasoniXs im Vis-A-Vis im Gepäck. Die aktuellen Chart-Hits erklangen ebenso in der Bäckerei Bock vom Duo Gentle Noise. In der Disco A3 wurde die musikalische Nacht noch verlängert, und die beiden DJs Rainer und Ratzi sorgten für schwingende Beine auf der Tanzfläche. Zwölf Live-Bands und zwei DJs verwandelten die Wallensteinstadt in einen großen Musikpark.

Trotz prächtiger musikalischer Stimmung sowie viel Promillegehalt sind aber augenscheinlich weniger Besucher gekommen als die Jahre zuvor. „Kaum spielten die Bands 45 Minuten, machten sie fast alle gleichzeitig 15 Minuten Pause und dann ist es still. Wirklich schade“, ließen Besucher in den Lokation verlauten. Zeitversetzte Pausen wären vielleicht für die zwölfte Musiknacht wünschenswert.

Sabine Rösler

N-Land Der Bote
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