Schwerverletzte Winkelhaiderin von Schlittenhang gerettet

Rodel-Unfall: Bergwacht war im Einsatz

Nachdem Notarzt und Rettungsdienst die verletzte Rodlerin versorgt hatten, zogen die Männer der Bergwacht das Unfallopfer mit einer Gebirgstrage den steilen Schlittenhang hinauf. | Foto: Foto: Viktorin2016/01/Rodel-Unfall.jpg

ALTDORF – Am Sonntagnachmittag hat sich eine Winkelhaiderin beim Schlittenfahren in Altdorf schwer verletzt.

Gegen 16 Uhr wurden Rettungsdienst und Bergwacht Lauf alarmiert.

Am Rodelhang unterhalb des Altenheims am Burgthanner Weg verunglückte eine 42-Jährige, als sie mit ihrem Schlitten den Hang hinabfuhr. Der Rettungsdienst und der Altdorfer Notarzt übernahmen die Erstversorgung der Patientin.

Feldweg war vereist

Um die Frau nun von der Piste bis zur befestigten Straße zu transportieren, wo auch der Rettungswagen stand, forderten die Helfer die Bergwacht aus Lauf an.

Weil die Einsatzstelle über den vereisten Feldweg im Wiesengrund nicht mit Fahrzeugen erreichbar war und ein Einsatz eines Rettungshubschraubers wegen der einsetzenden Dämmerung ebenfalls ausschied, bauten die vier Bergwachtler kurzerhand eine Seilzugstrecke auf.

Nach Lagerung der Patientin in Bergesack und Gebirgstrage zogen sie die Rodlerin dann den etwa 100 Meter steilen Hang hinauf in Richtung Parklatz. Anschließend transportierte sie der Rettungsdienst zur weiteren Abklärung ihrer Beinverletzung in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Nach knapp einer Stunde war die Rettungsaktion nach alpinem Vorbild, an der neben sechs Einsatzkräften des Rettungsdienstes vier weitere ehrenamtliche Einsatzkräfte der Bergwacht samt Einsatzleiter beteiligt waren, erfolgreich beendet.

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