Yukon River Quest

Nach 34 Stunden war Schluss

„Natürlich bleibt die Enttäuschung, aber wir sind trotzdem stolz auf uns“: Horst und Miriam Schönweiß auf dem Yukon River – wohin sie auf jeden Fall zurückkehren wollen.
„Natürlich bleibt die Enttäuschung, aber wir sind trotzdem stolz auf uns“: Horst und Miriam Schönweiß auf dem Yukon River – wohin sie auf jeden Fall zurückkehren wollen. | Foto: Privat2019/07/kanu.jpg

RÜCKERSDORF/ALTDORF/CARMACKS — Vorzeitig vorbei war das Paddelabenteuer für die beiden Teams aus dem Nürnberger Land, die beim längsten Kanurennen der Welt, dem Yukon River Quest in Kanada, angetreten sind (die Pegnitz-Zeitung berichtete).

Miriam und Horst Schönweiß aus Rückersdorf mussten nach 300 von 715 Kilometern aufgeben. Die Altdorfer Oliver und Lucas Kellermann schafften 250 Kilometer.

„Wir hatten einen ziemlich heftigen Sturm auf dem Lake Laberge, sehr starken Gegenwind und etwa einen Meter hohe Wellen“, berichtet Miriam Schönweiß. Nach einer Zwangspause sei sie „nicht mehr richtig ins Rennen gekommen“.

In Carmacks war für das Rückersdorfer Team deshalb nach 34 Stunden Schluss. Die Altdorfer mussten kurz zuvor stoppen.

Die 34-Jährige, die das Rennen mit ihrem Mann schon 2013 absolviert hat, ist nicht traurig. Sie freut sich, „es bis dahin geschafft zu haben“. Sie sagt schon jetzt: „Wir wollen es nochmal versuchen.“

Das Paar macht nun Urlaub in Alaska. Und es freut sich über ein gutes Spendenergebnis: Über 4000 Euro haben die beiden bisher mit ihrer Rennteilnahme für den Verein Kinderarmut in Deutschland e.V. gesammelt. 

N-Land Andreas Sichelstiel
Andreas Sichelstiel