Lions spendeten 9500 Euro

Einen Spendenscheck über 9500 Euro nahmen für das Frauenhaus in Schwabach Karin Witton (l. vorn) und Andrea Hopperdietzel von Vertretern der Lions Clubs entgegen: von (stehend v. l. ) Vizepräsident Rudolf Fleischmann aus Hersbruck, dem amtierenden Schwabacher Präsidenten Jörn Göbert und Dr. Jürgen Reichinger aus Altdorf. Foto: Scherbel2012/06/lionsspende_New_1338554701.jpg

ALTDORF/SCHWABACH – Tische, Schränke, Betten sind gekauft, das Anna-Wolf-Frauenhaus in Schwabach kann sich über eine runderneuerte Ausstattung seiner Wohn-Zimmer freuen. Ermöglicht hat das neue Mobiliar komplett der Lions Club.

Der Spendenscheck war diesmal über 9500 Euro ausgestellt, über die sich Frauenhausleiterin Andrea Hopperdietzel und die Vorsitzende des Vereins „Frauen in Not“, Karin Witton, sichtlich freuen: Gespendet von den Lions Clubs Altdorf, Schwabach, Hersbruck und Lauf und aufgestockt vom Bezirksdistrikt der Clubs. Diese Summe ist an sich schon beeindruckend, bedeutet aber lediglich die Komplettierung einer viel größeren: Fast 30 000 Euro haben die Lions damit von 2010 bis jetzt an das Frauenhaus gespendet.

Angefangen hat die Spendeninitiative vor zwei Jahren mit dem Erlös aus dem Lions-Benefizabend. Knapp 5000 Euro sind damals an das Anna-Wolf-Haus überwiesen worden. Um das komplette Mobiliar in den vielbenutzten Zimmern erneuern zu können, war aber weit mehr Geld notwendig. So spendete der Schwabacher Lions Club im vergangenen Jahr weitere 15 000 Euro. Und startete heuer gemeinsam mit anderen Clubs der Region eine Initiative: Da das Frauenhaus von mehreren Landkreisen finanziert wird und damit für sie „zuständig“ ist (auch Frauen aus dem Nürnberger Land, den Landkreisen Roth und Weißenburgfinden hier Unterschlupf), haben auch die Lions Clubs aus Altdorf, Hersbruck und Lauf jeweils 1000 Euro für die neue Frauenhaus-Ausstattung beigesteuert. Zusammen mit einem Zubrot des Lions-Distrikts kamen so noch einmal 9500 Euro zusammen. Macht insgesamt genau 28 950 Euro – genug für neue Möbel im Haus.

Die sind nun gekauft und stehen in den Zimmern. „Kein Luxus, aber gemütlich“, so umschrieb Frauenhaus-Leiterin Andrea Hopperdietzel die neue Ausstattung. Bei mehr als 3000 Frauen und Kindern, die seit der Gründung des Hauses dort ein- und ausgezogen sind, war es höchste Zeit für solide Schränke, die der dauernden Belastung standhalten. Vielbenutzt ist das Mobiliar nach wie vor, derzeit wohnen elf Frauen mit ihren Kindern im Haus, Platz ist eigentlich nur für zehn. Hopperdietzels Fazit: „Fast immer voll, oft überbelegt.“

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