Dr. Herbert Muschweck seit 25 Jahren Chefarzt

Das Krankenhaus Altdorf geprägt

Seit 25 Jahren Chefarzt in Altdorf: Dr. Herbert Muschweck. | Foto: Märtl2016/10/muschweck.jpg

ALTDORF – Fast wäre es in  der täglichen Hektik untergegangen: Dr. Herbert Muschweck, Chefarzt am Krankenhaus Altdorf, kann in dieser Funktion auf ein viertel Jahrhundert segensreiches Wirken zurückblicken. Muschweck, der Arzt mit Leib und Seele ist, hat in dieser Zeit dem Krankenhaus Altdorf unverkennbar  seinen Stempel aufgedrückt und dafür gesorgt, dass es einen Ruf hat, der weit über die Grenzen hinaus geht.

Seit 2007 leitet er zusätzlich als Chefarzt die Medizinische Klinik 6 im Nordklinikum Nürnberg mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie, Diabetologie und Ernährung.

An Ruhestand will er zwar noch nicht denken, aber ab dem nächsten Jahr etwas kürzer treten und zumindest den Chefarztposten in Nürnberg abgegeben. In Altdorf will er noch aktiv bleiben bis die Weichen für die Nachfolge gestellt sind.
Im Gespräch mit unserer Redaktion lässt er keinen Zweifel daran, dass es ihm in erster Linie um die Zukunft des Hauses geht, dass der in den letzten Jahren sehr erfolgreiche Weg seine Fortsetzung findet, dass es ein Krankenhaus mit zufriedenen Patienten aber auch mit zufriedenen Pflegekräften aus der Region bleibt, die ihren Beruf nicht nur als Job, sondern als Berufung sehen.

Gutes Klima

Und er weist ausdrücklich darauf hin, dass in dieser Beziehung am Altdorfer Krankenhaus ein gutes Klima herrscht das er sich auch für die Zukunft wünscht.
Wenn er sich an seinen Start am 1. August 1991 in Altdorf zurück erinnert und die Folgejahre Revue passieren lässt, dann stellt er fest, dass das Haus mit dem, das er einst übernommen hat nicht mehr im geringsten zu vergleichen ist.
Sowohl die bauliche Substanz ist durch vielfältige Sanierungen, Umbauten und Erweiterungen eine ganz andere, die medizinische Ausstattung vom modernsten und die fachliche Ausrichtung entsprechend. Um diese Ziele zu erreichen hat er es stets stets verstanden die politischen Entscheidungsträger mit unwiderlegbaren Argumenten von der Notwendigkeit seiner Wünsche und Vorstellungen zum Vorteil des Altdorfer Hauses und zur Zufriedenheit der Patienten zu überzeugen.

Und er hatte – neben einem guten Team an Ärzten und Pflegern, das er immerwieder begeistern und motivieren konnte – auch in Altdorf und der Region die richtigen Mitstreiter an seiner Seite. Als große Glück betrachtet er die Gründung des Krankenhausfördervereins, dem so mancher Anstoß im Hinblick auf die medizinische Ausstattung zu verdanken ist. Dass es dabei nicht nur bei Worten blieb, sondern auch finanziell geholfen wurde, versteht sich von selbst. Gut eine halbe Million Euro an Spendengeldern wurden bisher mit in die technische Ausstattung des Krankenhauses gesteckt.

Umfangreiches Spektrum

Heute bietet das Altdorfer Haus ein umfangreiches medizinisches Leistungsspektrum der Fachrichtung Innere Medizin mit den Schwerpunkten „Erkrankungen des Verdauungstraktes inklusive Krebserkrankungen“, „Diabetologie“ sowie fachübergreifend einen internistischen-psychiatrischen begleiteten „qualifizierten Entzug alkoholkranker Patienten“ an. Zwischenzeitlich ist auch die Schmerztherapie gut integriert.

Einen guten Ruf hat das Haus auch bei Diabeteskranken. Auf „sein“ Diabetesteam mit Gabi Weigl als eine der tragenden Säulen ist er stolz, die Altdorfer Diabetikertage erleben von Jahr zu Jahr einen größeren Zuspruch.
All diese Angebote und die gute Zusammenarbeit mit den Ärzten der Region und den Krankenhäusern im Landkreis und den Kliniken in Nürnberg sind für Dr. Muschweck die Gewähr dafür, dass das Krankenhaus Altdorf den richtigen Kurs steuert. Und dieses Steuer will er noch nicht ganz aus der Hand geben. „Auch nach 25 Jahren als Chefarzt in Altdorf ist der Beruf des Arztes noch außerordentlich vielfältig und bringt fast täglich neue Erlebnisse und Erkenntnisse.“

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