14-jährige Hanna Roth ist neues Feuchter Christkind

„Alle Jahre wieder …“

Das neue Feuchter Christkind Hanna Roth mit Bürgermeister Konrad Rupprecht. Foto: Degenhardt2014/11/feuchtchristkind_New_1416490501.jpg

FEUCHT – Die Eröffnung des Feuchter Weihnachtsmarktes steht kurz vor der Tür. Dort tritt das neue Christkind, die 14-jährige Hanna Roth, zum ersten Mal auf.

Ein weißes Kleid, darüber ein golden glitzernder Überwurf. Golden sind auch die Flügel, auf der blonden Lockenpracht sitzt die ebenfalls golden funkelnde Krone. Niedlich sieht sie aus in ihrem Kostüm. Die 14-jährige Hanna Roth ist das neue Feuchter Christkind. Kurz vor der Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Freitag, 28. November, präsentierte sie sich schon mal in ihrer neuen Rolle.

Noch braucht sie eine Stunde, um sich zu schminken und in ihr Kostüm zu schlüpfen. Aber die Routine wird bald kommen, denn als Christkind absolviert die Feuchterin, die die 9. Klasse des Leibniz-Gymnasiums in Altdorf besucht, etwa 30 Termine in der Vorweihnachtszeit. Dazu zählen Weihnachtsfeiern von Vereinen, Geschichten vorlesen in Schulen, Besuche in Kindergärten und Seniorenzentren.

Teilweise hat Hanna bis zu vier Termine an einem Tag. Besonders freut sie sich auf die Treffen mit Kindern. „Das wird echt schön. Ich mache gerne etwas mit kleinen Kindern“, sagt das Christkind.

Bei ihren Terminen begleitet sie meistens Bürgermeister Konrad Rupprecht. „Es ist faszinierend zu sehen, wie die Augen der alten Leute leuchten, wenn sie das Christkind sehen“, sagt er.

In ihrer Freizeit ist Hanna Roth sehr aktiv: Sie spielt Trompete in der Schul-Big-Band und im Blasorchester Markt Feucht, ist in der TGW-Turngruppe des TSV 04 und hilft seit diesem Schuljahr in der evangelischen Kirchengemeinde Feucht beim Kinderkino mit.

Als sie sich beworben hat, wusste sie ganz genau, dass das Christkind in der Vorweihnachtszeit einen vollen Terminplan hat. Denn ihre Schwester Miriam ist ihre Vorgängerin.

Ein Vorteil für Hanna, denn Miriam gab ihr viele Tipps, zum Beispiel, welche Kleidung sie bei welchem Wetter unter dem Kostüm am besten warm hält. „Bei uns daheim findet ein Trainingslager statt“, sagt Hanna und lacht. Dazu gehört es, ihrer Familie den Prolog vorzusagen. Immer und immer wieder, bis der Text passt. Auch Lächeln hat sie vor dem Spiegel geübt.

Gelächelt hat sie auch, als sie erfahren hat, dass sie sich gegen die andere Bewerberin durchgesetzt hat.

„Die Familie hat sich sehr gefreut“, erzählt Andrea Pickel vom Veranstaltungsbüro. Hanna ist gespannt auf ihre zweijährige Zeit als Christkind, in der sie nun nicht mehr nur als „Christkind-Assistentin“ unterwegs ist, sondern selbst in Erscheinung treten darf.„Man lernt viele Leute in allen Altersklassen kennen. Das reizt mich“, sagt sie.

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