A6

Tödlicher Unfall in der Nähe von Alfeld

Als der Transporter auf die Seite kippte, begrub er den Fahrer unter sich. | Foto: News5/Bauernfeind2021/01/n5-210118-ID19853-11.jpg

ALFELD – Am Montag ereignete sich gegen 18.55 Uhr auf der A6 etwa einen Kilometer nach der Anschlussstelle Alfeld in Richtung Tschechien ein Verkehrsunfall. Ein 39-jähriger Fahrer eines Kleintransporters kam ums Leben.

Der Fahrer verlor aus bislang unbekannter Ursache in einer langgezogenen Rechtskurve die Kontrolle über seinen Kleintransporter. Das Fahrzeug drehte sich um 180 Grad und stieß mit der rechten Fahrzeugseite gegen die Mittelschutzplanke. Bei dem Anstoß riss die rechte Schiebetür ab, das Fahrzeug kippte anschließend auf die rechte Seite, schleuderte danach 150 Metern quer über die Fahrbahn, bis es schließlich an der rechten Schutzplanke liegen blieb. Der offensichtlich nicht angegurtete Fahrer wurde zur Beifahrerseite geschleudert und geriet beim Kippvorgang unter das Fahrzeug. Die herbeigerufenen Ersthelfer konnten nur noch den Tod des 39-Jährigen feststellen.

Zur Klärung der Unfallursache wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Gutachter hinzugerufen. Die Autobahn musste zirka vier Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr Altdorf übernahm zusammen mit dem THW Neumarkt und Lauf die Bergung des Verunfallten, die Absicherung der Unfallstelle und die Ausleitung des Verkehrs an der Anschlussstelle Alfeld. Die Polizei Amberg schätzt den Gesamtsachschaden auf rund 8000 Euro.

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