Volksmusikzentrum im Rohbau

In Alfeld gehts voran

Die Bauarbeiten am Volksmusikzentrum gehen voran. Foto: K. Rösel2014/11/5_2_1_2_20141104_ALFELD.jpg

ALFELD — Neues aus dem Alfelder Gemeinderat: Der Wanderparkplatz in Waller kann rechtzeitig vor Beginn der Langlaufsaison abgenommen werden. Beim Volksmusikzentrum in Alfeld laufen die Bauarbeiten am Rohbau. Die Kläranlage soll in der nächsten Woche erstmals in Betrieb gehen.

Im Moment verbringt Alfelds Bürgermeister Karl-Heinz Niebler sehr viel seiner Zeit auf Baustellen. Zumindest in Waller soll in dieser Woche die Abnahme des Wanderparkplatzes stattfinden. Nur noch einige Bäume müssen hier gepflanzt werden. Niebler informierte das Gremium, dass Abweichungen vom ursprünglichen Plan vorgenommen wurden. Anstelle von Hölzern oder großen Steinen an der Vorderseite der Parkplätze habe man sich für einen dort laufenden niedrigen Graben entschieden. So könne auch der Winterdienst problemlos erfolgen und es würde eine Ablaufmöglichkeit für Schmelzwasser geschaffen. Vom Landratsamt sei dieses Vorgehen abgesegnet worden.

Die Inbetriebnahme der Kläranlage soll ebenfalls in dieser Woche erfolgen. Bis zur nächsten Gemeinderatsitzung will sich die Verwaltung auch Klarheit darüber verschaffen, welche Art von Satzung zu erlassen ist. Noch vor Weihnachten können dann die entsprechenden Bescheide erlassen werden. Bisher können die Beiträge nur anhand von Ausschreibungsergebnissen ermittelt werden. Das Klärwärterhäuschen soll nach den Plänen des Ingenieurbüros Reeder und Raum umgebaut werden. Diese sehen auch den Einbau einer Toilette und Dusche vor.

Auf Grund der guten Witterungsverhältnisse liegen die Bauarbeiten am Volksmusikzentrum gut im Zeitplan. In dieser Woche soll die erste Bodenplatte erstellt werden. Falls alles gut laufe, so Bürgermeister Niebler, könnte eventuell in zwei Wochen bereits der Rohbau des Kellers stehen. Beim Zwischenbau als Verbindung von Schule und Volksmusikzentrum wählte der Gemeinderat die kostengünstigere Variante. Diese war auch vom Architekturbüro befürwortet worden und sieht eine Erdberührung mit einem Zugang über Pflasterstufen vor. Noch nicht festlegen wollte man sich auf eine Lüftungsanlage.

Im Bereich der Dorferneuerung stehen die letzten Maßnahmen 2015 an. Vom Amt für ländliche Entwicklung aufgenommen wurden der Außenbereich am Volksmusikzentrum, der Bereich Gundelgasse, der Dorfstadel in Lieritzhofen, der Gebäudeabbruch der Garagen am Volksmusikzentrum sowie eine Kneippanlage in Alfeld. Bürgermeister Niebler informierte, eine Nichtinanspruchnahme von bereitgestellten Mitteln sei unschädlich. Letztendlich müsse die Gemeinde entscheiden, welche Maßnahmen durchgeführt werden sollen.

Bezüglich Breitbandausbau waren Bürgermeister Karl-Heinz Niebler und Kämmerer Klaus Gerstacker in Regensburg beim Ingenieurbüro IKT. Das soll nun den Auftrag erhalten, die Voruntersuchungen durchzuführen. Zunächst soll der Istzustand ermittelt werden mit Versorgungslücken und strategischen Ausbauzielen. Danach erfolgt eine Markterkundung, inwieweit ein entsprechender Ausbau gewünscht wird. Auch um die Ausschreibung kümmert sich das Ingenieurbüro. Im Bereich interkommunaler Zusammenarbeit, durch den die staatliche Förderung noch einmal ansteigt, wurden bereits erste Gespräche mit der Gemeinde Birgland geführt.

N-Land Kerstin Rösel
Kerstin Rösel