Einblicke ins Naturschutzgebiet

Abendwanderung durch das Schottental

Der Bärenfels, ein Dolomit-Felskopf, ist 427 Meter hoch. | Foto: Karl Rauenbusch2022/05/Barenfels-by-Karl-Rauenbusch.jpeg

NÜRNBERGER LAND – Horst Schwemmer, ehrenamtlicher Naturschutzbeauftragter des Landkreises, bietet am 12. Mai eine Abendwanderung durch das Naturschutzgebiet Schottental an. Treffpunkt ist um 18 Uhr vor der Mariae Himmelfahrt Kirche in Heldmannsberg. Die – kostenfrei angebotene – Wanderung dauert knapp zwei Stunden. Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung werden empfohlen.

Das Naturschutzgebiet Schottental bei Heldmannsberg (Gemeinde Pommelsbrunn) wird auch Schottenloch genannt und liegt am Ostrand des Landkreises Nürnberger Land und der Grenze zum Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach. Es umfasst den Talgrund sowie die Hänge eines tiefeingeschnittenen Seitentals des Albachtals.

Naturnaher Bach

Durch das Tal schlängelt sich am Waldrand entlang der naturnahe Talbach, der unmittelbar hinter der Südgrenze des Naturschutzgebietes in den Alfelder Bach mündet. Mehrere Topfquellen speisen den Talbach und stellen eine landschaftliche Besonderheit dar.

Die Hänge werden nach historischem Vorbild mit Schafen beweidet und erhalten damit den typischen Charakter eines Hutangers. Nahe dem Talgrund befinden sich Dolomit-Felsköpfe. Der imposanteste von ihnen ist der 427 Meter hohe Bärenfels.

Unberührte Wiesen

Im Talgrund befinden sich artenreiche, mäßig intensiv genutzte und teilweise brachliegende Wiesen und Weiden. An den Steilhängen wechseln sich Mischwälder mit Buchen- und Kiefernbesatz und Kalkmagerrasen mit Magerweiden ab. Dichte Schlehengebüsche und Hecken dienen zusätzlich als
Vogelbruthabitate. An den Schattenseiten von Felsen sind Farne zu finden. Wichtige Lebensräume für Schmetterlinge und Insekten stellen die offenen Hänge mit dem Kalkmagerrasen dar.

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