Scannen und zahlen

Ab jetzt QR-Code: Der Strafzettel geht in Rente

Die Höhe des Bußgeldes erfahren Verkehrssünder künftig erst nach dem Einscannen des QR-Codes. | Foto: Polizei.Bayern2021/12/mowi-001-scaled.jpg

NÜRNBERGER LAND – Der alte Strafzettel geht in Bayern in diesen Tagen in Rente. Wer falsch parkt, oder eine andere Verkehrssünde begeht, findet nun einen QR-Code unter der Scheibe. Das Polizeipräsidium Mittelfranken hat diese digitalen „Knöllchen“ bereits im Einsatz.

Mit Hilfe der neuen „mOwi-App“ und ihren Dienst-Smartphones stellen Polizisten künftig einen Strafzettel aus. Alle Infos werden anschließend digital hinterlegt in einem sogenannten „Bürger-Informationsportal“. Anstelle des bisherigen Strafzettels erhalten die Verwarnten ihr „Knöllchen“ nun per QR-Code. Diese sogenannte Bürgerbenachrichtigung klemmt nach wie vor unter dem Scheibenwischer, oder wird von einem Polizisten persönlich übergeben.

Dieses Muster zeigt, wie das Knöllchen künftig aussieht. / Foto: Polizei.Bayern2021/12/buergerbenachrichtigung-mit-codemuster.jpg

Scannen und zahlen

Wer so verwarnt wird, kann dann mit dem Handy den QR-Code einscannen und die Höhe des Bußgeldes einsehen. Verkehrssünder können dort außerdem gleich bezahlen, oder sich einen entsprechenden Überweisungsträger herunterladen.

Verwarnte Verkehrsteilnehmer, die keine Möglichkeit haben den QR-Code zu scannen, können auch weiterhin auf einer Polizeidienststelle bezahlen. Hierfür müssen sie die Bürgerbenachrichtigung vorlegen.

Langfristige Umstellung

Das neue System soll die alten Knöllchen langfristig ersetzen. Zunächst war es in München in einen erfolgreichen Probebetrieb gegangen. Nun wird es Stück für Stück in ganz Bayern eingeführt. Das Bayerische Polizeiverwaltungsamt in Straubing hat die „mOwi-App“ und das „Bürger-Informationsportal“ gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Mittelfranken und dem Bayerischen Landeskriminalamt entwickelt.

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Nähere Information gibt es auf dem Bürger-Infoportal (www.info-bussgeld.polizei.bayern.de ) unter Hilfe bzw. FAQ.

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