Verkehrsschilder sind aufgestellt

Ab jetzt gilt Tempo 30 in der Röthenbacher Bahnhofstraße

Viele Hände halfen beim Aufstellen des Schildes an der Einmündung zur Schulstraße in Röthenbach. | Foto: Cichon2017/08/Tempo-30-Bahnhofsstrasse-Rothenbach-Verkehrsschild-Hacker-Kroder.jpg

RÖTHENBACH — In der Bahnhofstraße in Röthenbach gilt ab sofort Tempo 30 (die Pegnitz-Zeitung berichtete). Seit gestern stehen die entsprechenden Schilder – damit ging ein jahrelang von Elternvertretern des benachbarten Kindergartens und der Forstersbergschule gehegter Wunsch in Erfüllung.

Nun weisen zwei Schilder auf die Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen den Einmündungen Schulstraße und Wallstraße hin. Diese gilt von Montag bis Freitag zwischen 7 und 17 Uhr. Nachdem das Schild an der Schulstraße im Boden versenkt war, schraubte es Landrat Armin Kroder selbst mit einem riesigen Schraubenschlüssel fest. „Ich habe mich bemüht, das Schild ordnungsgemäß aufzustellen“, scherzte er.

Die Elternbeiräte der evangelischen Kindertagesstätte und der Forstersbergschule wiesen schon im Jahr 2015 auf die ihrer Meinung nach gefährliche Situation an der Bahnhofsstraße hin – nicht zuletzt wegen eines Unfalls an der Ampel, bei dem ein Schüler lebensgefährlich verletzt wurde. Die Eltern schlugen deshalb eine Begrenzung auf 30 Stundenkilometer vor.


Diesen Vorschlag lehnte das Landratsamt zunächst ab, weil das wegen der gesetzlichen Vorgaben nicht möglich war. Dann änderte sich die Rechtslage und die 30er-Zone wurde möglich. Damit es wegen eines Kindergartens oder einer Schule eine Tempobegrenzung geben kann, muss die Einrichtung unmittelbar an der betreffenden Straße liegen, erklärt Matthias Bub von der Unteren Verkehrsbehörde des Landratsamts Nürnberger Land. Das trifft zwar nicht auf die Forstersbergschule, aber dafür auf die evangelische Kindertagesstätte zu.

Sicherheit der Kinder geht vor

„Die Geschwindigkeitsbegrenzung wird nicht jeden freuen, aber die Sicherheit der Kinder geht vor“, sagt Kroder. Auch von Seiten der Stadt Röthenbach habe sich keiner der Diskussion verweigert, so Bürgermeister Klaus Hacker. „Wir haben nun eine Verbesserung der Verkehrslage erreicht.“

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