Ortsdurchfahrt Oberndorf wird saniert

120 Jahre alte „Gumannslinde“ gefällt

Im Simmelsdorfer Ortsteil Oberndorf hat das staatliche Bauamt einige Hecken gerodet und eine alte Linde gefällt (nicht im Bild). Der Schritt war nötig, weil die Ortsdurchfahrt ausgebaut wird. | Foto: Staatliches Bauamt Nürnberg2021/02/oberndorf-rodung.jpg

SIMMELSDORF – Im Vorgriff auf den Ausbau der Ortsdurchfahrt Oberndorf der Staatsstraße 2241 hat das staatliche Bauamt einige Hecken gerodet sowie die früher als Denkmal ausgewiesene sogenannte „Gumannslinde“ gefällt.

Der Baum, der unmittelbar neben der Straße stand, musste unter anderem wegen seines schlechten Zustands und wegen seines problematischen Standortes entfernt werden, wie Simmelsdorfs Bürgermeister Perry Gumann sagt. Er schätzt den Baum auf rund 120 Jahre. Bis vor wenigen Jahren stand die Linde unter Denkmalschutz. 

Im zweiten Halbjahr 2021 plant die Gemeinde Simmelsdorf, im Vorgriff auf den Straßenausbau Teile der Kanal- und Wasserleitungen zu verlegen beziehungsweise auszutauschen. Die Gesamtkosten hierfür werden vom Ingenieurbüro auf rund 330 000 Euro geschätzt.

Gebaut wird ab 2022

Die Gemeinde Simmelsdorf geht davon aus, dass der Straßenausbau durch den Straßenbaulastträger, den Freistaat Bayern, in den Jahren 2022 und 2023 erfolgen wird. Eine abschließende Entscheidung durch die zuständigen staatlichen Behörden steht bisher allerdings noch aus.

Die Ortsdurchfahrt befindet in einem äußerst schlechten Zustand, da die Asphaltdecke in wesentlichen Teilen noch aus der Mitte der 1950er Jahre stammt und zwischenzeitlich Kanal- und Wasserleitungsrohre unter der Straße verlegt wurden. Während der verschiedenen Baumaßnahmen muss die Staatsstraße in den kommenden Jahren in diesem Bereich jeweils für mehrere Monate vollständig für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

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