Neue Ausstellung im Hirtenmuseum

Zwischen Reduktion und Feingliedrigkeit

Die Fotografien von Christian Oberlander zeigen Ausschnitte aus der Natur.2013/05/5_2_3_2_20130529_MUSEUM.jpg

HERSBRUCK – Natur pur zieht diesen Sommer im Deutschen Hirtenmuseum der Stadt Hersbruck ein: Unter dem Titel „NurNatur“ werden zwischen dem 5. Juni und dem 11. August in Zusammenarbeit mit der Original Hersbrucker Bücherwerkstätte Werke der Künstler Woldemar Fuhrmann und Christian Oberlander gezeigt.

Grundlage und Quelle für die Bilder der Ausstellung sind Wanderungen der beiden Künstler im Raum Nürnberg und Hersbruck. Dabei könnten die Arbeiten gegensätzlicher kaum sein: Christian Oberlander zeigt in teils großformatigen Fotoarbeiten Ausschnitte der Natur – zu sehen sind feingliedrige Aufnahmen, die den Betrachter mitten in die organischen Strukturen der Natur hineinziehen. Zentrale Motive seiner Arbeit sind die Themen „Wahrnehmung“ und „Natur-Erleben“.

Spannende Kontraste bieten daneben die Linoldrucke und Zeichnungen von Woldemar Fuhrmann, einem Mitglied der Hersbrucker Bücherwerkstätte: Oft nur zweifarbig und großflächig gehalten, nehmen auch seine Werke die Natur als thematischen Rahmen.

Der hochdekorierte Kommunikationsfachmann, der oft mit Robert Redford verwechselt wird, zeichnet und schneidet in Vorliebe in Schwarzweiß. Fuhrmanns Arbeiten beschäftigen sich mit Landschaften und darin gefundenen Motiven einer elementaren Natur. Sie zeichnen sich durch eine radikale Reduktion der vorgefundenen Motive aus. Diese Abstraktion soll eine neue intensive Wahrnehmung des erlebten Inhalts vermitteln.

Zu sehen ist die Ausstellung im Erdgeschoss und im 1. Stock der Museumsscheune. Eröffnet wird die Schau „NurNatur“ am Sonntag, 2, Juni, um 16 Uhr.

Öffnungszeiten des Museums: Mi. – So. 10 Uhr – 16 Uhr.

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