Sommer auf der Insel

Töne auf der Pegnitz

Musiklehrer Matthias Knierim übt mit seinem Kinderchor „Menschenskinder“. | Foto: S. Fuchs2020/02/Knierim-04.jpg

VORRA – Die musikalischen Veranstaltungen unter dem Motto „Sommer auf der Insel“ waren vergangenes Jahr vom heimischen Publikum voll Begeisterung angenommen worden. Deshalb plant der ehrenamtliche Organisator Matthias Knierim für 2020 eine Wiederholung der Konzerte auf der Vorraer Pegnitzinsel.

Der 55-Jährige ist als Lehrer für Musik und Technik an der Förderschule Schnaittach tätig und wohnt seit knapp zwei Jahren in Vorra. Von Anfang an, so erzählt er nach einem Übungsnachmittag mit seinem Kinderchor „Menschenskinder“, sei ihm die an der Bahnhofstraße gelegene Pegnitzinsel mit Pavillon und zwei benachbarten Cafés als Veranstaltungsort ins Auge gefallen. Und mit seinem Vorschlag, ein Musikprogramm mit örtlichen Gruppen zusammenzustellen, habe er bei Bürgermeister Volker Herzog „offene Türen“ vorgefunden.

Bereits im ersten Jahr habe er zudem Unterstützung von Pfarrer Björn Schukat und weiteren Vorraer Bürgern erhalten. Die knapp ein Dutzend Konzerte habe man ohne eigenen Haushalt jeweils Sonntagnachmittag auf der Pegnitzinsel (bei Schlechtwetter in der Marienkirche) organisieren können. Die Spenden der von den Aufführungen total begeisterten Zuhörer gingen an die jeweiligen Akteure.

Bands bis Solisten

Derart positiv bestätigt, plant Matthias Knierim derzeit federführend bereits für den Sommer 2020 ein ebenso umfangreiches wie attraktives Programm mit Musikgruppen, Solisten und heimischen Chören. Zusagen habe er bereits unter anderem von Julia Fischer mit ihrer Jules Band und von Wolfgang Pöhner. Aber auch örtliche Rockgruppen wie „Bluerebell“ und „Cut the Gas“ habe er schon angesprochen. Dabei wolle er aber keineswegs in Konkurrenz zu den örtlichen Gesangvereinen stehen.

Der aus dem Württembergischen stammende Musiklehrer hat mittlerweile auch eine eigene Band namens „Baken jam“ gegründet. Weitere Anregungen zur Ausgestaltung von „Sommer auf der Insel“ und zu helfenden Ideen, die Kulturarbeit in der Gemeinde zu fördern, nimmt Matthias Knierim gerne unter der E-Mail-Adresse [email protected] entgegen.

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