150 Jahre Feuerwehr Kirchensittenbach

„Shark“ und „Troglauer“ rocken das Jubiläum

Die „Troglauer“ brachten am Samstag einen wilden Mix aus eigenen Songs, Schlagern und Rock auf die Bühne. | Foto: M. Wildner2019/06/Troglauer.jpeg

KIRCHENSITTENBACH (mw/
rowas) – Zum Auftakt ihres 150-jährigen Bestehens hatte die Jubelwehr Kirchensittenbach die Coverrocker von „Shark“ zu Gast. Am Samstag lockten dann die „Troglauer“ viele Feierwütige ins Festzelt.

Zwar erwiesen sich am Freitagabend die Kirchweihen auf der Hersbrucker Ostbahn und in Ottensoos noch als starke Konkurrenz, die Festgäste in Kirchensittenbach wurden aber trotzdem nicht enttäuscht. Zuerst zapfte Bürgermeister Klaus Albrecht mit Hilfe von erstem Kommandanten Michael Raum ein Gratisfass an, dann lud Vorsitzender Norbert Mohler seine Wehr und ihre Gäste zu drei schönen Festtagen ein.

Die Feuerwehren haben oft den Ruf, gerne zu feiern – aber bei der Arbeit, die sie leisten, von 24-Stunden-Bereitschaft über Notfalleinsätze bis zur Brandbekämpfung, sei es ihnen gegönnt. Und das taten sie: Vor allem am Freitag hatten, bedingt durch den geringeren Besucherzuspruch, auch die eingeteilten Servicekräfte mehr Zeit, vorne mit der Band zu feiern.

„Shark“ heizte ordentlich ein, der Frontsänger motivierte sein Publikum persönlich zum Mitmachen und stieg von der Bühne herunter. Anfangs gab die Band mit einer farbenprächtigen Lichtshow Schmusehits von Robbie Williams zum Besten. Weiter ging es temperamentvoll zum Rednex-Ohrwurm „Cotton Eye Joe“. In der dritten Runde folgten härtere Töne, und das Kirchensittenbacher Festpublikum war zum Schluss noch so gut bei Stimme, dass es mit zwei Zugaben belohnt wurde.

Rock trifft Schlager

Mit einem wilden Mix brachten die „Troglauer“ das Festzelt am Samstagabend zum Kochen. Ihre Bühnenerfahrung merkte man den Jungs aus der Oberpfalz sofort an – mit einem Medley von „Verdammt ich lieb dich“ bis „Er gehört zu mir“ hatten sie das Publikum schnell auf ihrer Seite. Und ihre Bekanntheit tat ein Übriges, denn manche Gäste kamen von weit her, um die Band zu sehen.

Im sehr gut gefüllten Festzelt dauerte es nicht lange, bis die Ersten auf die Bänke sprangen, begeistert mitklatschten und mitgrölten. Mit der Bierbank wurde zum gleichnamigen Lied Bob gefahren und im nächsten Moment fleißig geschunkelt. Und Frontsänger Thomas „Domml“ Wöhrl sorgte mit vielen „Prosits“ persönlich dafür, dass beim Mitsingen die Kehle nicht austrocknete.

Vor allem in der zweiten Hälfte spielten die „Troglauer“ ihre Fans mit ihrer „Heavy Volxmusic“, wie sie selbst ihren Stil beschreiben, geradezu schwindelig: Da rockte AC/DC kurz nach den Backstreet Boys, und Andreas Gabalier schunkelte mit den Ärzten. Kaum einer konnte behaupten, dass sein Musikgeschmack nicht dabei war. Der Menge gefiel’s, die Tanzfläche war durchgehend gefüllt und die Stimmung einfach top.

Eine Bildergalerie zum Festzug gibt es hier:

N-Land Hersbrucker Zeitung
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