Kunstaktion

Neue Werke für „Deckersberger Dreieck“

Vor einigen Wochen wurde die Skulptur von Michaela Biet aufgestellt. | Foto: privat2021/07/1-IMG-4550-CH302.jpg

DECKERSBERG – Damals schien es ungewohnt, jetzt gehört es zum Erscheinungsbild dazu und wird von den Bürgern geschätzt – das „Deckersberger Dreieck“: Im Juli 2016 verwandelte sich ein kaum nutzbares Grundstück, das von Wegen förmlich in die Zange genommen wird, auf Initiative des Deckersberger Künstlers Christoph Gerling dauerhaft in eine Kunstfläche.

In Abstimmung mit den Besitzern Brigitte und Konrad Böllet bekam das Wiesenstück den kreativen Namen sowie einen ersten künstlerischen Farbtupfer. Damals durch Uli Olpp mit einem rund 350 Kilo schweren liegenden Stein, der wie eine Bank zum Hinsetzen genutzt werden kann, und einem stehenden Objekt. „Wir hatten da schon den Gedanken, das mit weiteren Skulpturen auszuweiten“, erzählt Gerling. Denn dort seien die Werke besser sichtbar als in der Stadt.

Das lockte nach Hubertus Hess mit einem Horn nun auch Michaela Biet an. „Sie ist eine erfahrene Bildhauerin, die schon viel für den öffentlichen Raum geschaffen hat“, schwärmt Gerling. Ihre beiden Steine, die wie zwei Nusshälften aussehen, seien gegenüber dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg kaum wahrgenommen worden, weiß Gerling. Jetzt könne der Betrachter dieses Kunstwerk, das wie die anderen Schwergewichte einige Jahre am Platz bleiben soll, eingebettet in die wechselnden Farbgebungen der Natur genießen.

Verdruss rufen dagegen bei Gerling diejenigen hervor, die auf dem Privatgelände parken. Das will er künftig durch entsprechende Maßnahmen verhindern. „Kinder dürfen aber gerne auf den Steinen herumturnen.“ Und begeisterte Besucher seien ebenso willkommen. Die will er mit weiteren Ideen anlocken, wie zum Beispiel einem Künstlerkiosk. „Auf diesem Fleckchen ist viel machbar“, ist er überzeugt.

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