Drei Mal Kultur unter freiem Himmel

Nachtigallen, Swing und Talk

Katrin Porzelt ist eine der „Nachtigallen“ beim Kulturraum-Open-Air im Laufer Industriemuseum. | Foto: Privat2016/06/pz-120026_Nachtigallenprojekt.jpg

LAUF — Mit dem „Nachtigallen-Konzert“ startet am Freitag, 10. Juni, um 20 Uhr, eine Reihe von drei Open-Air-Veranstaltungen des PZ-Kulturraums im Garten des Laufer Industriemuseums.

„Ich freue mich sehr auf und über die Zusammenarbeit mit dem Industriemuseum, die uns – nach dem Schlossfest – zum ersten Mal wieder ermöglicht, Veranstaltungen unter freiem Himmel anzubieten,“ sagt Kulturraum-Manager Rainer Turba. Den Auftakt zur Mini-Veranstaltungsreihe macht das Konzert des „Nachtigallen-Projekts“: Als „Nachtigallen“ hat Turba fünf singende Kolleginnen, ehemalige Studentinnen oder gute Freundinnen unterschiedlicher musikalischer Couleur eingeladen, um ein gemeinsames Konzert zu geben. Mit seinen langjährigen Begleitern Christoph Cramer, Mathias Roth und Alexander Köhler formte Turba die Band dazu als musikalische Klammer.

Am Samstag, 18. Juni, um 20 Uhr, geht es dann weiter mit dem Swingical „SOS auf der MS Gershwin“ mit Karin Schubert und Christoph Ackermann. Das Swingical mit Musik von Gershwin, Porter und Anderson spielt auf einem zum Luxusliner umgebauten Eisbrecher — das Pegnitzrauschen liefert den idealen Hintergrund für diese heitere musikalische Revue, bei der BR-Moderatorin Karin Schubert ihre sängerischen und tänzerischen Talente unter Beweis stellen wird.

Das Sommer-Special von „Turba stellt vor…“ am Freitag, 8. Juli, wartet diesmal mit weniger Gästen aus dem Programm auf – denn im August ist Sommerpause im PZ Kulturraum. Dafür gibt es ein umfangreiches musikalisches Rahmenprogramm und gleich zwei Talkgäste: Dehnberger Hof Theater-Begründer Wolfgang Riedelbauch und arteschock Wanderkino-Macher Bernd Weller werden, der Jahreszeit entsprechend diesmal auf Liegestühlen, Einblicke in ihre Schaffen und Leben geben.

„Die Open-Air Reihe ist für Kulturraum und Industriemuseum ein „Versuchsballon“ – wer weiß, vielleicht ist er ja ausbaufähig,“ hofft Rainer Turba. Natürlich sollen die Nachbarn des Industriemuseums nicht über die Maßen beansprucht werden – sie wurden deshalb zu allen Veranstaltungen eingeladen. Zudem werden die Zeiten der bayerischen Biergartenverordnung eingehalten. ,

Da die Bühne im Garten des Museums nicht überdacht ist, will Rainer Turba beim Thema Wetter kein Risiko eingehen und so wird wohl jeweils am Vortag entschieden, ob die Veranstaltung unter freiem Himmel oder im trockenen und gut klimatisierten Kulturraum stattfinden, der ja nur wenige Meter vom Industriemuseum entfernt liegt.

Die Pegnitz-Zeitung wird den Veranstaltungsort tagesaktuell abdrucken. Nun steht nur noch eines an: der Blick auf die Wetterlage.

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