Konzert im Hirtenmuseum

Musikalisches Stündlein im Advent

Beim Schlusslied sagen die Zuhörer mit Flötenkindern und Männerchor mit. | Foto: M. Ermer2019/12/IMG_4843.jpg

HERSBRUCK – Die erste Kerze darf am ersten Advent nicht fehlen – und ebenso wenig das musikalische „Stündlein“ im Deutschen Hirtenmuseum Hersbruck.

Gemeinsam gestalteten der Männerchor der Sängervereinigung Hersbruck, die Hansgörgl Boum und verschiedene Musikgruppen der Musikschule Helleken den ersten Adventssonntag mit musikalischen Klassikern und fränkischer Mundart.

Die Scheune des Museums füllte sich rasch – zu rasch für einige, die mit dem Stattfinden im Innenhof gerechnet hatten. Trotz der trockenen Witterung bestanden die Musiker aber auf die überdachte Location, um ihre Instrumente zu schützen. Nach der Begrüßung durch Hermann Hopfengärtner machte eine der Gruppen um Petra Helleken-Bielesch den Anfang: Junge Flötenspielerinnen gaben „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ oder „Jingle Bells“ zum Besten.

Der Männerchor der Sängervereinigung Hersbruck unter Leitung von Christine Grießhammer besang daraufhin unter anderem die „Stille Zeit“, die vier Sänger der „Hansgörgl Boum“ unter Leitung von Gerhard Kramer hielten es eher in Mundart mit „wenn as Christkind kummt“ und „Es wird schon glei dumpa“. Dazwischen sorgten die jungen Musikschüler von Petra Helleken-Bielesch mit Stücken an Akkordeon oder Flöte für Abwechslung. Besinnlich wurde es mit der „Stubenmusik“, bei der Geige und Gitarre zum „Menuett“ und staaden wie flotten Stücken aufspielten.

Zu warm und ohne Nass

Außerdem gab Fritz Reif eine Weihnachtsgeschichte auf Fränkisch zum Besten. Humorvoll erzählte er aus der Sicht eines Christbaums, der sich nicht so recht mit seinem geschmückten Zustand in einem zu warmen Wohnzimmer ohne Wasser abfinden konnte. Und Dieter Striegler trug ein Gedicht vor, bei dem es um drei Weihnachtsbäume ging.

Zum Schluss des von der Sängervereinigung 1989 ins Leben gerufenen Singens bedankten sich die Organisatoren für das Kommen sowohl der Zuhörer wie auch der Musiker. Das gemeinsame Lied „Herbei oh ihr Gläubigen“ stimmte dann auch den Letzten auf die bevorstehende Weihnachtszeit ein.

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