Werke im K5

Kunststudenten ziehen durch Hersbruck

„Kunst ist ein Prozess“ scheint das beiläufige Selfie von Akademiestudent Manuel Fischer uns zu sagen, das ihn und einige seiner Mitstudierenden zeigt.
„Kunst ist ein Prozess“ scheint das beiläufige Selfie von Akademiestudent Manuel Fischer uns zu sagen, das ihn und einige seiner Mitstudierenden zeigt. | Foto: privat2020/03/Kunststudenten-in-Hersbruck-601x8001.jpg

HERSBRUCK – Aufgepasst Hersbrucker: In den kommenden Tagen streifen zehn junge Studierende der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg durch Hersbruck und machen zu Kunst, was ihnen in die Finger kommt und ins Auge sticht. Unter dem ominösen Titel „Hersbruck Panic“ / „Our Künstlerische Konstruktion Love“ werden ab 5. März, 19 Uhr, in der Galerie K5 in der Kirchgasse 5 für vier Wochen die multimedialen Ergebnisse gezeigt.

Zehn Künstler, die derzeit an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg studieren, wollen sich Hersbruck vornehmen. Einen davon, Mathis Hauter, kennt man als Hersbrucker jungen Filmemacher und aktiv an der hiesigen Kunstszene Beteiligten schon.

Er sagt über die Entstehung der Ausstellungsidee: „Fast alle Beteiligten sind mit derselben Erfahrung konfrontiert, in der Klein(en)-Stadt aufgewachsen zu sein, in einer größeren Stadt zu studieren und dann, mit neuem Blick, in die bekannten Strukturen der alten Heimat zurückzukehren.“

Fragen und Grenzen

Die Studenten wollen sich ortsspezifisch und im Prozess mit Hersbruck beschäftigen, sich eine Woche in der Stadt aufhalten und daraus etwas Multimediales entwickeln. Dabei geht es ebenso um das gemeinsame Tun, um den Schaffensprozess wie um die Ergebnisse.

Den Ausstellungsbesucher werden am Ende der Woche hoffentlich Videos, Fotos, Installationen, Sound und auch Malerei erwarten: das Ergebnis einer mehrwöchigen intensiven Auseinandersetzung mit Hersbruck, der Stadt und ihrer künstlerischen und nichtkünstlerischen Kultur. Auch der Galerieraum des K5 wird den Vorstellungen der jungen Kunstschaffenden angepasst und ganz sicher wird es keine Vernissage im klassischen Sinn geben, sondern eine performative Einführung. Die Akademiestudierenden werden keine großen Erklärungen zu den Werken abgeben, sondern ihre Fragen und die Grenzen, denen sie begegnet sind, kommunizieren.

Silja Beck, Manuel Fischer, Dominik Gierl, Sarah Hakimi, Mathis Hauter, Nele Jäger, Seher Özdemir, Allessia Pennavaria, Ina Ritter und Janos Schäfer werden zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 5. März, um 19 Uhr in der Kirchgasse 5 anwesend sein und die Ausstellung bis zur Finissage am Sonntag, den 5. April, um 14 Uhr offen halten, und zwar jeweils samstags von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr.

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