Drei Künstlerinnen stellen aus

Katzen im Kunstfenster

Walburga Herrmann hat sich dem Thema „Katzen“ mit dem Material Stein genähert. | Foto: U. Scharrer2017/03/7952224.jpeg

HERSBRUCK – Nicht Kratzbäume, wie beim Thema „Alles für die Katz’“ zu erwarten wäre, füllen derzeit das Kunstfenster der Sparkasse. Vielmehr haben drei ganz unterschiedliche Künstlerinnen eine umfangreiche Hommage an den tierischen Begleiter geschaffen, der ihnen das Leben versüßt.

In Stein, in kleinen Guckkästchen und in eleganten Aquarellen stromert der Haustiger durchs Kunstfenster und zeigt seine zahlreichen Facetten. Walburga Herrmann ist freischaffende Steinbildhauerin, bei der man auch Kurse in diesem Handwerk belegen kann. Für sie lag es nahe, dass die Katze als ständige Hausgenossin sich auch in ihrem Werk„versteinert“ niederschlägt, auch wenn sie die Katze als Modell selbst als „nicht gerade geduldig“ bezeichnet – es sei denn, diese schläft.

Christa Varadi hat als Kunstlehrerin gearbeitet und immer wieder von Schülern Katzenbildchen geschenkt bekommen, weil ihr Faible für die Samtpfoten bekannt war. Einige davon hat sie in ihren Mini-Installationen, Guckkästen und kleinen Bildern wiederverwendet.

Cornelia Effner ist die Meisterin des eleganten Strichs, ihre Erfahrung als Plakatmalerin und Grafikerin wird in ihrem aufs wesentliche reduzierten Strich spürbar, der die raubtierhafte und die anschmiegsame Seite der Katze gleichermaßen in Pinselschwünge zu bannen vermag. Der abwechslungsreiche Katzensalon, in den die drei „Cat-Ladies“ das Kunstfenster der Sparkasse am Oberen Markt verwandelt haben, ist noch bis 30.März zu sehen. Alle Exponate sind käuflich zu erwerben.

N-Land Ute Scharrer
Ute Scharrer
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