Kunstfenster der Hersbrucker Sparkasse ist wieder neu bestückt

Geschwätz, Gerücht und Funkstille

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HERSBRUCK – Das Kunstfenster der Sparkasse in Hersbruck ist wieder neu bestückt. Überschrieben werden können die Skulpturen von Katharina Bremstahler mit dem Wort „Kommunikation“. Sie sind noch bis 9. Oktober zu sehen.

Demagoge, Gerücht, Geschwätz, Funkstille – so oder so ähnlich lauten die Titel der beeindruckenden, weil reduzierten und auf den Punkt gebrachten Skultpuren. „Die Körpersprache ist für mich ein wichtiges Ausdrucksmittel in der plastischen Darstellung“, sagt die Künstlerin. Das Thema Kommunikation biete vielerlei Anregungen für den Ausdruck der bekannten Verhaltensweisen von Menschen, welche von verstrauensvoll-liebevoller Beziehung bis hin zu Egoismus, Klatsch und Tratsch reichen. „Durch Körperhaltung, Mimik und Gestik lassen sich Gefühl, Gedanken und Empfindungen deutlich darstellen. Jedem sind sie vertraut und manchmal unbewusst, sofort verständlich“, so Bremstahler.

Katharina Bremstahler hat in Stuttgart Mitte der 1960er Jahre Freie Grafik studiert, sie bildete sich an der Akademie Faber Castell in Stein bei Nürnberg weiter. Sie arbeitet nicht nur mit Ton, beziehungsweise Bronze, sondern fertigt seit 2011 auch Druckgrafiken an.

Alle Exponate im Sparkassen-Schaufenster sind käuflich, die Preise bewegen sich zwischen 150 und 1900 Euro.

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