Zum Start von „Vatertage – Opa über Nacht“

Filmstars und Oktoberfest-Flair in Eschenau

Sebastian Bezzel und Sarah Horvath „steuern“ Regisseur Ingo Rasper (hinten) in der bayerischen Rikscha über den roten Teppich vor dem Kino in Eschenau. Antje Bezold (6. v. l. , verdeckt) hat diesen extra ausgerollt. Foto: Krieger2012/09/50508_filmstartVatertageeschenau_New_1347634564.jpg

ESCHENAU — Schon wieder wurde in Eschenau der rote Teppich ausgerollt: Nach dem Besuch von Regisseur Marcus H. Rosenmüller in den Casino Lichtspielen vor vier Wochen, stattete jetzt die Filmcrew der neuen Bayernkomödie „Vatertage – Opa über Nacht“ dem Kino zum bundesweiten Start des Films einen Besuch ab.

Bayern hat Hochkonjunktur, ohne Zweifel, zumindest in den Gedanken der Filmemacher. Denn auch diese Komödie ist im Süden der Republik angesiedelt, genauer gesagt in München, was Kinobetreiberin Antje Bezold dazu inspirierte, zum Empfang der Filmgäste ein Mini-Oktoberfest auf die Beine zu stellen, mit Madeln in feschen Dirndln, Lebkuchenherzen und allem, was dazugehört.

Auch die Rikscha, um die sich in der neuen Komödie von Regisseur Ingo Rasper alles dreht, wurde entsprechend dekoriert und bot dann für den Fototermin Unterschlupf für Hauptdarsteller Sebastian Bezzel, seine Filmtochter Sarah Horvath und Regisseur Rasper, die seit Wochen unterwegs sind und ihren Film bewerben.

Ungezwungen plauderten die drei im Anschluss an das Shooting ein bisschen aus dem Nähkästchen, während unten im Filmsaal das Publikum den brandneuen Streifen genoss.

Sebastian Bezzel, der Krimifans als Assistent von Kommissarin Eva Matthes im Tatort bekannt ist, erzählte von den Schwierigkeiten beim Steuern einer Rikscha in München, während Regisseur Ingo Rasper die Zusammenarbeit am Set lobte und auch für die bekannten Stars des Films, Kabarettistin Monika Gruber und Heiner Lauterbach, nur Lob hatte: „Ein echter Vollprofi“ sei Lauterbach, der sein Know-how gerne weitergebe, während Gruber mit ihrer entspannten Art und ihrer Schlagfertigkeit das ganze Team unterhalten habe.


Ebenso wie Sebastian Bezzel, der als Nächstes wieder einen Tatort dreht, hat auch Ingo Rasper schon ein neues Projekt anstehen: die Komödie „Blitzblank“, die im Frühjahr nächsten Jahres in der ARD laufen wird. Sarah Horvath, die Sebastian Bezzel im Film zum Opa macht, hat gerade Abitur gemacht und will erst einmal ein bisschen reisen, bevor sie sich wieder in Drehstress begibt, erzählte die 17-jährige Nachwuchsschauspielerin.

Im Anschluss an die Kinopremiere stellten sich die Hauptdarsteller den Fragen des Publikums, bevor es für sie weiterging nach Erlangen, zum nächsten Termin.

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