Herbstkonzert in Hohenstadt

„Feierahmd“ mit Musik und Gesang

Zum Finale sangen die 70 Vertreter aller Chöre gemeinsam das Lied „Hab oft im Kreise der Lieben“. | Foto: privat2017/11/8557996.jpg

HOHENSTADT – Zum Herbstkonzert lud der Gesangverein 1862 Hohenstadt die Männerchöre aus Offenhausen und Eschenbach, den Hohenstädter Singkreis/St. Wolfgang-Chor, sowie die Saitenmusikgruppe „Feierahmd“ ein. Im Markgrafensaal in Hohenstadt wurde ein abwechslungsreicher Melodienstrauß geboten.

Der Gastgeberchor unter der Leitung von Wolfgang Pöhner eröffnete den Musikreigen mit den zwei klassischen Männerchorsätzen „Du schöner Wald“ von Michael Haydn und „Der fröhliche Wandersmann“ von Felix Mendelssohn- Bartholdy und erfreute im weiteren Verlauf mit den drei alten Schlagern „An der Donau, wenn der Wein blüht“, „Das gibt’s nur einmal“ und „Auf der Heide blüh’n die letzten Rosen“.

Der GV Eintracht Eschenbach unter der Leitung von Hubert Ruppert brachte stimmungsvoll zwei Silcher-Lieder „In einem kühlen Grunde“ und „Frisch gesungen!“ zu Gehör. Im zweiten Auftritt wurden „Wohl ist die Welt so groß und schön“ und „Das Lächeln kommt vom Trinken“ überzeugend dargeboten.

Einfühlsam begann der GV 1856 Harmonie Offenhausen unter der Leitung von Jockel Streb mit zwei Silcher-Sätzen „Ännchen von Tharau“ und „Wohin mit der Freud“ und präsentierte sich später stimmgewaltig mit „Träume sind stärker“ und „Die Glocken von Isola Bella“ dem Publikum. Der Singkreis Hohenstadt unter der Leitung von Nina Lindner antwortete gefühlvoll mit „Zwischentöne“ von Kathi Stimmer-Salzeder und temperamentvoll mit „Un poquito cantas“ aus Südamerika. Mit Männerstimmen verstärkt als St. Wolfgang-Chor überzeugte das Ensemble mit einem einfühlsamen „Komm zur Ruh“ und einem zackigen „Zottelmarsch“.

Mit Hackbrett, Zither und zwei Gitarren setzte dann die Gruppe „Feierahmd“ unter der Leitung von Conny Renner mit einer „Polka francaise“ und „Zigeunermarsch“ eine stimmungsvolle instrumentale Ergänzung dieses Konzertes. Im zweiten Teil folgten noch alpenländische Klänge mit dem „Johanniskraut-Bairischen“ und der „Frohsinn-Polka“.

Ein Quartett aus dem Gesangverein Hohenstadt steuerte mit „Gfreit mi nix als wöi mei Kunnerla“, „Ibern Weiher iwe“ und „Die Gniela“ ein paar deftige fränkische Lieder bei. Den Höhepunkt des Abends bildete das Abschlusslied „Hab oft im Kreise der Lieben“ (Silcher), das — dirigiert von Wolfgang Pöhner — von allen 70 Sängern vorgetragen wurde.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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