Eigentum verpflichtet

Eine Hausratversicherung schützt Hab und Gut vor verschiedenen Risiken

(djd). Das eigene Hab und Gut ist permanent unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt. Einbrecher entwenden Wertsachen und hinterlassen eine Spur der Verwüstung, Schäden durch einen Kurzschluss, Schwelbrand oder Leitungswasser: Dies sind nach Zahlen des Versichererverbandes GDV die drei häufigsten und kostspieligsten Fälle, in denen Hausratversicherungen im Jahr 2019 für die Schäden ihrer Kunden eintraten. Viele unterschätzen die Werte, die sich in den eigenen vier Wänden befinden. Ohne entsprechenden Schutz bleiben die Bewohner im Schadensfall auf den Kosten sitzen. Dennoch verfügt jeder vierte Haushalt in Deutschland laut Statistischem Bundesamt über keine Hausratversicherung.

Beim Versicherungsschutz auf Details achten

Die Einrichtung des Zuhauses mit Unterhaltungselektronik, Computern, Elektrogeräten, Möbel und Teppichen, dazu noch Wertsachen wie Schmuck und Uhren: All das kann schnell mehrere 10.000 Euro umfassen. Die Hausratversicherung schützt gegen typische Schäden wie Einbruchdiebstahl, Feuer oder Blitzeinschlag. Doch die Unterschiede liegen im Detail. So umfassen beispielsweise die Hausratversicherungen „Premium“ und „Premium Plus“ der Waldenburger nicht nur die durch einen Einbrecher entwendeten Gegenstände, sondern leisten zusätzlich bei Vandalismus. Hilfreich ist im Schadensfall auch die Neuwertentschädigung, die im Vergleich zur Berechnung des aktuellen Zeitwertes schnell einige 100 Euro ausmachen kann. Ein Beispiel: Verursacht ein Nachbar einen Wasserschaden, tritt dessen Haftpflicht zwar ein – in der Regel aber nur auf Basis des Zeitwertes. Die Hausratversicherung ersetzt den Neuwert, egal wie alt die Einrichtung ist. Unter www.waldenburger.com gibt es weitere Informationen und eine Kontaktmöglichkeit.

Tipps zur einfachen Regulierung im Schadensfall

Wenn tatsächlich ein Einbrecher sein Unwesen getrieben hat, ist der Schrecken groß – ebenso wie das Durcheinander, das die Täter häufig hinterlassen. Um den Schaden zügig mit der Versicherung regulieren zu können, sind einige Vorkehrungen sinnvoll. So ist es eine gute Idee, stets eine Liste der Wertsachen griffbereit zu haben. Wer die gesamte Wohnung einschließlich geöffneter Schränke und Wertgegenstände fotografiert oder filmt, kann im Fall der Fälle schnell den entstandenen Schaden rekonstruieren und seiner Versicherung melden. Noch ein Tipp: Bei Wertsachen wie Schmuck oder hochwertigen Geräten ist es am besten, die Rechnung aufzubewahren oder zumindest detaillierte Fotos anzufertigen. So lässt sich der Neuwert im Schadensfall auf einen Blick nachweisen.

Foto: djd/Waldenburger Versicherung/iStockphoto/Rainer Fuhrmann

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Nur auf Profi-Alarmanlagen ist Verlass

(rgz). Wer nach einer wirklich zuverlässigen Alarmanlagen-Lösung für sein Zuhause sucht, der sollte nicht nur auf den Preis achten. Dass bei Do-it-yourself-Schnäppchen aus dem Baumarkt, von Discountern oder aus dem Internet Vorsicht geboten sein muss, bestätigt nochmals ein aktueller Test von Stiftung Warentest. Vier Sets haben die Tester in Heft 11/2017 genauer untersucht. Zwei Anlagen erhielten das Urteil „mangelhaft“, einmal gab es „ausreichend“ und einmal „befriedigend“. Doch selbst bei der Anlage, die am besten abschnitt, sprach die Stiftung Warentest eine Warnung aus. „Wenn ein Einbrecher erst einmal ins Haus gelangt ist, kann er die Alarmzentrale einfach von der Wand nehmen. Sobald die Batterien entnommen und die Kabel gezogen sind, ist sie tot“, so die Tester.

Sicherheitstechnik nur vom Fachmann

Wer sich eine Alarmanlage anschaffen möchte, sollte sich daher laut Alexander Kurz, Sicherheitsexperte eines führenden Herstellers von Sicherheitstechnik, immer die Frage stellen: „Was ist mir das Leben meiner Liebsten wert?“ Sicherheitstechnik muss zu 100 Prozent funktionieren. Niemand sollte sich damit zufriedengeben, dass eine Anlage nur halbwegs vor Einbrechern, Feuer oder Gas schützt. Hier gehe es um Menschenleben und das Hab und Gut. Dabei darf es keine Kompromisse geben.

Kurz weist darauf hin, dass echte Sicherheit maßgeschneidert sein muss – so wie ein Anzug, der perfekt passt. Professionelle Alarmanlagentechnik wird daher nur von autorisierten Fachunternehmen geplant und installiert. In einem Sicherheits-Check beurteilt ein Experte die Lage vor Ort und konzipiert die Sicherheitslösung entsprechend des persönlichen Bedarfs des Kunden.

Auf Zertifizierung der VdS Schadenverhütung achten

Um in Sachen Qualität auf Nummer sicher zu gehen, sollten alle Einzelkomponenten einer Alarmanlage, zum Beispiel Bewegungsmelder und Rauchwarnmelder, das Gütesiegel der VdS Schadenverhütung tragen. Das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten muss ebenso VdS-zertifiziert sein. Das empfehlen auch die Kriminalpolizei und die deutschen Schadenversicherer.

Übrigens: Dass das schlechte Abschneiden der Billig-Alarmanlagen kein einmaliger Ausreißer war, zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Bereits im Heft 06/2013 hatte Stiftung Warentest Sicherheitstechnik unter die Lupe genommen. Alle Alarmanlagen-Sets zum Selbsteinbau fielen durch den Test.

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Keine Kabelverlegung, keine Montage: Neue Generation von Alarmanlagen

Sicherheit ist heutzutage in allen Bereichen ein Thema. Wie schützt man sein Eigentum und vor allen Dingen die Menschen, die einem wichtig sind, vor Übergriffen von außen?

In den vergangenen Jahren sind die Einbrüche in Deutschland um 37 Prozent gestiegen. Das ist neuer Rekordstand und dieser Trend hält leider an. Über 140.000 Einbrüche pro Jahr in Deutschland, das bedeutet einen Einbruch rund alle zwei bis drei Minuten. Pro Tat beträgt der Schaden durch entwendete Gegenstände oft einige tausend Euro. Der Sachschaden und der emotionale Schaden durch das Eindringen in die Privatsphäre sind dabei um einiges höher. Führende Hersteller für Alarmanlagen haben innovative Sicherheitslösungen entwickelt, um sich und ihr Zuhause zu schützen. So bieten aktuelle Modelle Schutz für bis zu 800 m², auch über mehrere Etagen hinweg – und das ohne Kabelverlegung und kostenintensiver Montage.

Die neuartigen Alarmanlagen funktionieren mit Infraschall-Technologie und erzeugen keine elektromagnetische Funk-Strahlung, die absichtlich manipuliert oder gestört werden könnte.

Beim Einschlagen einer Scheibe oder beim Aufhebeln einer Tür oder eines Fensters entstehen Infraschall-Wellen, welche durch die neuartigen Alarmanlagen registriert werden. So werden Einbrecher bereits beim Einbruchsversuch bemerkt und nicht erst, wenn sie bereits in den Räumen sind, wie es bei herkömmlichen Alarmanlagen mit Bewegungsmeldern der Fall ist.

Quelle: Die Fleischmänner