Schöner Mittelpunkt – In fünf Schritten zum idealen Esstisch

Bei der Inneneinrichtung steht der Esstisch in Küche sowie in Wohn- und Esszimmer meist im Zentrum der Aufmerksamkeit. Hier sitzt man zusammen, hier wird gemeinsam gegessen und geredet. Doch wie soll das neue Möbelstück beschaffen sein, damit es richtig gut in die Wohnung passt? Modern oder industriell, gerade oder oval, hoch oder niedrig, groß oder klein? In fünf Schritten kommt man zur richtigen Entscheidung.

1. Größe

Wie groß der neue Esstisch sein sollte, hängt einerseits vom Raum ab, in dem er steht. Andererseits auch davon, wie viele und welche Stühle um den Tisch herum gerückt werden sollen. Bei Stühlen mit Armlehnen braucht es zum Beispiel mehr Platz als bei Modellen ohne.

2. Form

Ein rechteckiger Tisch nimmt am meisten Raum ein, bietet dafür jedoch auch den größten Platz auf der Tischplatte. Hier können viele Menschen sitzen und es ist einfach, zusätzliche Stühle dazuzustellen. Ein runder Tisch dagegen ist ideal für kleine Räume. Oval wiederum ist eine seltenere Form, die dem Interieur etwas Spielerisches verleiht.. Außerdem ist ein ovaler Tisch sehr gut für einen schmalen Raum geeignet.

3. Normales Modell oder Ausziehtisch?

Ein Ausziehtisch ist ideal, wenn ein Gastgeber häufig viele Freunde zu Besuch hat, ansonsten aber Platz sparen möchte. Wenn Gäste kommen, wird der Tisch ausgezogen, am nächsten Tag wieder verkleinert. Auch Ausziehtische gibt es in verschiedenen Formen.

4. Tischbeine

Die Art und Anordnung der Tischbeine ist nicht zu vernachlässigen. Ein Tisch mit vier Beinen kommt zeitlos daher und ist eine solide Wahl, die in einer klassischen Umgebung immer gut aussieht. Wer jedoch ein bisschen mehr Mut besitzt, entscheidet sich für V-Beine oder ein robustes, zentrales Kreuzgestell.

Vor allem bei runden Tischen ist das Zentralgestell günstig, weil es das Gefühl für Symmetrie verstärkt und viel Platz für die Stühle bietet. V-Beine sehen sehr stilvoll aus, haben jedoch den Nachteil, dass nur an zwei Seiten des Tisches Stühle unter den Tisch geschoben werden können.

5. Tisch oder Bartisch

Höhenunterschiede im Interieur erzeugen einen interessanten Effekt. Dafür ist ein Bartisch hervorragend geeignet. Dieser ist ein ganzes Stück höher als ein traditioneller Esstisch und damit ein echter Blickfang. Außerdem: Wer nimmt nicht hin und wieder gern an einer privaten Bar Platz? (djd)

Foto: djd/Henders & Hazel

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Bei der Inneneinrichtung verschiedene Farbtöne geschickt kombinieren

(djd). Kaum etwas verändert die Wirkung des Zuhauses schneller und einfacher als ein frischer Anstrich. Mit neuen Farben wirkt die Wohnung fast so, als wäre man gerade erst umgezogen. Kreative Selbermacher beweisen dabei Mut zum Kombinieren. Schließlich transportiert jedes Farbklima auch eine ganz eigene Stimmung, von belebenden Farben im Bad bis zu beruhigenden und entspannenden Tönen für den Wohnbereich oder das Schlafzimmer.

Jede Wand wird zum Unikat

Der weiße Einheitslook an allen Wänden des Zuhauses wird heute abgelöst durch einen individuellen Wohnstil und einen vielfältigen Farbmix. Beliebt sind etwa kräftige Kontraste zwischen hellen und dunklen Tönen, beispielsweise mit drei Wänden in einer Sichtbeton-Optik und einer Wand in einem dunklen Blau, wie der Trendfarbe Blueberry. Gegensätze ziehen sich an und verleihen in diesem Fall dem Raum mehr Charakter sowie mehr Tiefe. Selbst das Kombinieren von vier oder fünf verschiedenen Wandfarben in einem Zimmer ist heute erlaubt. Wichtig ist es dabei, sich in einem zueinander passenden Farbklima zu bewegen. Verschiedene Abstufungen und Farbintensitäten harmonieren gut miteinander und machen aus jeder Wand ein Unikat. Grundsätzlich ist dabei die jeweilige Farbwirkung zu beachten: Für wache Räume benötigt man andere Grundtöne als in Zimmern, in denen die Bewohner schlafen oder entspannen möchten. Während etwa Brauntöne als beruhigend gelten, steht Rot für Kraft, Energie und Wärme. Diese Wirkung lässt sich wiederum in Kombination mit einer zweiten Wand in Puderrosa elegant abrunden.

Foto: djd/Schöner Wohnen Kollektion

Minimalismus und schlichtes Design: Die neue Art zu wohnen

(djd). Die Skandinavier machen es vor, wie man es sich zuhause so richtig gemütlich macht. „Hygge“ ist in aller Munde und meint eine zeitgemäße Variante des sogenannten Cocoonings. Eine Lebensweise, in der man sich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentriert: mehr Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen und dabei die schönen Seiten des Lebens zu genießen.

 

Was zeichnet den skandinavischen Wohnstil aus?

Hygge lässt sich am besten mit Geborgenheit übersetzen und oberstes Gebot bei diesem Wohntrend ist die Gemütlichkeit. Dabei ist alles, was das Zuhause heimelig macht, unbedingt erlaubt: natürliche Materialien, flauschige Decken, viele Kissen und langflorige Teppiche genauso wie helle Wohnfarben, Kerzenschein und Pflanzen. Die skandinavische Designsprache sollte sich aber auch bei den Möbeln widerspiegeln. Mit reduzierten Formen, fester Rückenlehne und schlanken Füßen wird beispielsweise das Sofa ganz authentisch hyggelig.

 

Skandinavische Wohnaccessoires

Aber nicht nur die Möbel machen die Einrichtung der Skandinavier aus. Es sind vor allem die Accessoires aus natürlichen Materialien wie Keramik, Ton, Porzellan oder Glas, die den nordischen Wohnstil unterstreichen. Dabei hält sich die Deko mit natürlichen Farben und einer schlichten Formgebung eher zurück. Und natürlich setzen die Skandinavier auch bei Wohntextilien auf natürliche Materialien. Neben Leinen und Baumwolle sorgen auch Wolle, Filz oder Fell für natürliches Flair. Eine weitere wichtige Rolle spielt das Licht in Form von Kerzen und kleinen Lampen, die gerne in den Fenstern platziert werden und Besucher schon beim Betreten des Hauses willkommen heißen.

Foto: djd/Stressless, EKORNES ASA

Natürliche Materialien, helle Farben und viel Licht machen das Zuhause hyggelig

(djd). Die Skandinavier machen es vor, wie man es sich zuhause so richtig gemütlich macht. „Hygge“ ist in aller Munde und meint eine zeitgemäße Variante des sogenannten Cocoonings. Eine Lebensweise, in der man sich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentriert: mehr Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen und dabei die schönen Seiten des Lebens zu genießen.

 

Was zeichnet den skandinavischen Wohnstil aus?

Hygge lässt sich am besten mit Geborgenheit übersetzen und oberstes Gebot bei diesem Wohntrend ist die Gemütlichkeit. Dabei ist alles, was das Zuhause heimelig macht, unbedingt erlaubt: natürliche Materialien, flauschige Decken, viele Kissen und langflorige Teppiche genauso wie helle Wohnfarben, Kerzenschein und Pflanzen. Die skandinavische Designsprache sollte sich aber auch bei den Möbeln widerspiegeln. Mit reduzierten Formen, fester Rückenlehne und schlanken Füßen wird beispielsweise das Sofa ganz authentisch hyggelig.

 

Skandinavische Wohnaccessoires

Aber nicht nur die Möbel machen die Einrichtung der Skandinavier aus. Es sind vor allem die Accessoires aus natürlichen Materialien wie Keramik, Ton, Porzellan oder Glas, die den nordischen Wohnstil unterstreichen. Dabei hält sich die Deko mit natürlichen Farben und einer schlichten Formgebung eher zurück. Und natürlich setzen die Skandinavier auch bei Wohntextilien auf natürliche Materialien. Neben Leinen und Baumwolle sorgen auch Wolle, Filz oder Fell für natürliches Flair. Eine weitere wichtige Rolle spielt das Licht in Form von Kerzen und kleinen Lampen, die gerne in den Fenstern platziert werden und Besucher schon beim Betreten des Hauses willkommen heißen.

Foto: djd/Stressless, EKORNES ASA

Durchatmen mit Teppich

Gesundes Wohnen ohne Feinstaubbelastung

Ein Wohnumfeld, das sicher, sauber und frei von Schadstoffen ist, gilt für viele Menschen als wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebens. Schädliche Faktoren wie Feinstaub in der Raumluft werden dabei oft unterschätzt. Matthias Kalb, Geschäftsführer der Teppichboden-Tapeten Halle Lauf-Wetzendorf: „Feinstaub ist überall. Sie sehen seine feinen Partikel besonders gut im Sommer im Freien, wenn die Sonne untergeht und diese Teilchen in der Luft herumschweben.“

Diese können zu schweren Atemwegserkrankungen und Allergien führen. Für ein sorgloses Wohngefühl lohnt es sich daher, bei der Basis anzufangen: dem Bodenbelag. Denn während sich der Staub auf glatten Fußböden sammelt und bei jedem kleinen Luftzug aufgewirbelt wird, sorgen die feinen Fasern des Teppichbodens dafür, dass die schädlichen Partikel bis zum nächsten Einsatz des Staubsaugers gebunden werden und eben nicht im Raum umherwirbeln. Laut einer Untersuchung der Gesellschaft für Umwelt- und Innenraumanalytik (GUI) im Auftrag des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) reduziert ein textiler Bodenbelag im Vergleich zu Hartbelägen die Feinstaubkonzentration im Innenraum um bis zu 50 Prozent.

Einst als Sammelbecken für Hausstaubmilben – auf deren Ausscheidungen Allergiker reagieren – verteufelt, erlebt der Teppichboden derzeit eine Renaissance. Matthias Kalb kennt die Hintergründe: „In den 90er Jahren wollten die Hartbodenhersteller den Umsatz von Laminat & Co ankurbeln – und haben den Teppichboden diskreditiert.“ Allerdings ist die Zahl der Allergiker daraufhin gestiegen.

Inzwischen gibt es Studien, so der Experte für Bodenbeläge, laut denen man alle drei bis vier Stunden den Hartbelag wischen müsste, um die Feinstaubbelastung so gering wie möglich zu halten. Da bietet der Teppichboden bedeutend mehr Vorteile: Bei ihm gibt es keinen aufgewirbelten Feinstaub, der in die Atemwege gelangen kann. Sein mehrschichtiger Aufbau sorgt für eine sanfte Federung beim Gehen, schont die Gelenke und macht das von Orthopäden empfohlene Barfuß-Laufen einfacher – zumal Räume mit Teppichboden spürbar fußwärmer sind. Darüber hinaus schluckt er störenden Schall und verbessert so die Raumakustik.

Text: mso/Stefanie Camin
Foto: Vorwerk

Fließende Übergänge zwischen den Wohnbereichen schaffen

(djd). Hier die Küche mit Essecke, dort strikt abgetrennt der Wohnbereich: Derart starre Raumeinteilungen sind heute out. Stattdessen liegen Wohnkonzepte im Trend, die auf Flexibilität setzen. So können Räume gleich mehrere Funktionen auf einmal erfüllen. Kochen, Essen und Wohnen gehen fließend ineinander über, das Bad schließt sich nahtlos direkt an den Schlafraum an. Der entscheidende Vorteil: Die Räume wirken insgesamt heller, großzügiger und repräsentativer. Vor allem bei Familien ist diese Art der Raumgestaltung sehr beliebt. Ob beim Kochen, beim Entspannen vor dem Kamin oder auf der Couch – eine offene Wohnfläche fördert das gesellige Miteinander und die Kommunikation. Mit dem neuen Wohngefühl steigen allerdings auch die Anforderungen und Wünsche an die Einrichtung.

Gemütlichkeit und Funktionalität

Das beste Beispiel dafür ist die offene Wohnküche. Im Kochbereich kommt es längst nicht mehr nur auf Funktionalität an. Gefragt sind ebenso ein hochwertiges Design und eine „wohnliche“ Anmutung der Möbel und der Materialien. Ähnliches gilt für den Wohnbereich, der Repräsentationsraum und Rückzugsort für die ganze Familie ist. „Die chillige Sitzecke, auf der die ganze Familie Platz findet, ist ein Muss. Ebenso wichtig sind aber auch clevere Lösungen für viel Stauraum, damit der Bereich stets aufgeräumt erscheint“, erklärt Einrichtungsexperte Walter Greil von TopaTeam. Sideboards etwa erweisen sich als echte Raumwunder, Raumteiler oder Regalsysteme bieten jede Menge Staufläche. „Mit Einzelstücken oder Einbauten aus Holz lassen sich individuelle Gestaltungsakzente setzen, die den Wohlfühlcharakter unterstreichen und Ordnung schaffen“, so der Experte weiter. Er empfiehlt, sich Experten vor Ort zu wenden, die sich auf individuelle Wohnkonzepte spezialisiert haben.

Schiebetüren geben Räumen eine offene Struktur

Um Gemütlichkeit zwischen den einzelnen Wohnbereichen herzustellen, spielt die Möblierung eine entscheidende Rolle. Natürliche Materialien wie Holz, frische Farbgestaltungen in pastelligen Tönen und dezente Beleuchtungssysteme sorgen für eine harmonische Atmosphäre.

Foto: djd/TopaTeam/miaa

Entspannte Inneneinrichtung

(rgz). Ob im großen Haus oder in der kleinen Wohnung: Jedes Zimmer erfüllt einen bestimmten Zweck, der auch dessen Einrichtung bestimmt. Je mehr Zimmer es sind, desto bunter ist oft die Einrichtung gemischt – und das kann sehr unruhig und unentspannt wirken. Dabei ist es nicht schwer, mehr Ruhe und Einheit in die Inneneinrichtung zu bringen, wenn man drei Tipps beachtet.

Bei einer Möbel-Serie bleiben

Natürlich erfüllen nicht alle Zimmer in einem Haus oder einer Wohnung die gleiche Funktion und müssen schon deshalb auf verschiedene Arten eingerichtet werden. Und doch können Sie entweder alle Räume oder auch ausgesuchte Zimmer miteinander verbinden. Das funktioniert, indem Sie bei den Möbeln innerhalb einer Kollektion bleiben. Möbelhersteller bieten innerhalb eines Möbelprogramms oft Stücke für alle Zimmer im gleichen Stil. Die Kollektion „Le Port“ bietet Esstische und Beistelltische, Buffets und Bücherregale, Sideboards und TV-Möbel, Wandtische und Schränke der gleichen Machart.

Gleicher Stoff auf allen Sitzmöbeln

Im Wohnzimmer steht Ihre kuschelige Couch, daneben ein bequemer Sessel und in der Küche nehmen Sie auf praktischen Stühlen Platz. Wenn Sie alle Sitzmöbel im gleichen Stoff oder Leder beziehen lassen, bringt das zusätzliche Ruhe in die Räume.

Auch die Dekoration aufeinander abstimmen

Nicht nur die Sitzmöbel selbst, sondern auch Kissen können im gleichen Stoff oder Leder bezogen werden. Doch auch andere Dekorations-elemente dürfen aufeinander abgestimmt sein. Wer bei den Lampen im Haus innerhalb einer Serie bleibt, findet in jedem Zimmer etwas Wiederkehrendes, was aber nicht langweilig wirkt. Beispielsweise können alle Lampenschirme – egal ob Tisch- oder Hängelampen – in Form und Farbe gleich gehalten werden.

Fotos: rgz/HABUFA Meubelen B.V.

Authentisches Leben mit bewusster Einrichtung

(mag) Slow Food ist eine Bewegung für genussvolles, bewusstes und authentisches Essen – ganz fernab von Fast Food. Das gibt es auch im Wohnbereich, wenn es nach dem Einrichtungsexperten Markus Majerus geht. Slow Living heißt: Jeder einzelne Mensch richtet sich bewusst und authentisch in einer individuellen Mischung ein.

Das Motto: „Jeder soll sich so einrichten, wie er will.“ Denn die Zeiten haben sich geändert: „Früher haben die meisten Menschen nun mal so gewohnt, wie es die Zeitschriften vorgemacht haben“, erläutert Majerus. Es gab eindeutige Strömungen für Formen und Farben, denen mehr oder weniger alle folgten. Und heute? „Heute definiere ich mich über mich selbst.“

Der Fortschritt von Produktionstechniken hat eine Vielzahl an Möglichkeiten hervorgebracht – zum Beispiel ist sogar ein normales Sofa aus einer Serie heute längst ein einzigartiges, auf individuelle Bedürfnisse abgestimmtes Produkt mit einer Vielzahl von Optionen zu Sitztiefen und -anzahl, Rückenhöhe und Stoffen, Reihung und Accessoires. Kein Stück ist wie das andere.

Ergänzt wird das von einem Trend zu Einzigartigkeit, den viele zu Hause ausleben. Dazu gehört, dass man selbst Möbel baut oder neben neue Möbel auch Erbstücke stellt. Das kann ein Sessel sein, in dem der Vater immer saß. Oder Omas Schaukelstuhl. „Diese alten Möbel sind wie alte Bekannte, auf die man sich immerzu verlassen kann“, sagt Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie.

Das Rezept der perfekten Einrichtung scheint also zu lauten: Tradition, viel Wärme und eine große Portion Ich. Und was ist mit den Komplettangeboten – etwa einer ganzen Schlafzimmer-Ausstattung? Geht das verloren? „Nein, auf gar keinen Fall“, lautet die Prognose von Gabriela Kaiser. „Die Individualität hat uns vor ein Problem gestellt“, sagt die Trendanalystin. „Es gibt Menschen, die können viele verschiedene Einzelstücke ganz toll und stilvoll zusammenstellen. Aber viele haben auch kein Händchen dafür. Sie sind überfordert damit, dass im Grunde zwar dank der Individualität alles möglich ist, aber das dann bitte auch gekonnt aussehen muss.“

Dafür haben die Einrichter eine Lösung: Sie bieten Einrichtungen für ganze Zimmer aus verschiedenen Materialien und Stilen an. Scheinbare Einzelstücke sind von Profis perfekt kombiniert worden.

Verbraucher haben heutzutage so viele Entscheidungen zu treffen. „Schauen Sie doch mal, wie viele Wahlmöglichkeiten es beim Kaffee gibt“, nennt Kaiser ein Beispiel. „Dazu fehlt den meisten Menschen grundsätzlich die Vorstellungskraft, wie ein Möbelstück zum anderen passt.“ Aber einfach mal zu machen, trauen sich die wenigsten. „Es will ja auch kaum einer als ein Paradiesvogel gelten.“ Ein Dilemma.

Diese Entwicklung, dass die ureigenen Vorstellungen in den Wohnräumen umgesetzt werden sollen, treibt die Branche an. Die Bandbreite der Variationsmöglichkeiten eines Produktes nimmt zu. Und die Firmen werfen von bestehenden Möbelserien Erweiterungen auf den Markt. Die Losung scheint zu sein: Dem Kunden ganz viel Auswahl bieten.

Es gibt aber einen besonderen Twist für 2018, sagen Experten: Zwar bleibt alles möglich, und damit gibt es auch alle erdenklichen Stile auf dem Markt. Es gebe aber einen Trend zu schlichteren Möbeln.

Foto: Alexander Schneider/Koelnmesse/dpa-mag

Loft-Living liegt im Trend: Tipps für Einrichtung und Möblierung

(djd). Hier die Küche, nebenan das Esszimmer, auf der anderen Seite des Flurs der abgetrennte Wohnraum: „Schachteldenken“ war einmal. Im Trend liegen heute großzügige Wohnlandschaften, bei denen alle Bereiche fließend ineinander übergeben, egal ob bei der Modernisierung oder im Neubau. Dieses urbane Loft-Gefühl mit höheren, lichtdurchfluteten Räumen findet immer mehr Anhänger. Wohnen wird damit so abwechslungsreich wie das Leben selbst.

 

Mittelpunkt des modernen Wohnens

 

Offen, hell und sehr flexibel: Viele Vorteile sprechen für den Trend des sogenannten Loft-Living, wie Einrichtungsexperte Michael Ritz von TopaTeam Wohnkultur berichtet: „Damit verändern sich der Stil und die Schwerpunkte der Einrichtung. Der großzügige Esstisch etwa, am liebsten aus urigem Holz, wird zum Dreh- und Angelpunkt des modernen Wohnens.“ An der Tafel speist man mit der Familie und mit Freunden, während der Kochbereich nur wenige Schritte entfernt ist. Ebenfalls nicht weit weg sind auf der anderen Seite Multimedia-Zentrale mit HiFi-System und Flachbildschirm. Wichtig dabei: Da große Räume schnell kühl wirken können, kommt es bei der Einrichtung auf individuelle Akzente ein. „Das Naturmaterial Holz bringt Behaglichkeit auch in urbane Lofts, vom zeitlos schönen Bodenbelag bis zu maßgeschneiderten Schrank- und Regalsystemen“, so Ritz weiter. Ansprechpartner für die Loft-Einrichtung sind daher der Tischler und Schreiner vor Ort.

Die Holzexperten sind Designer und Konstrukteure in einer Person. Sie können Möbel passend umbauen, pfiffige Wohndetails vorschlagen und dekorative Unikate aus Holz erstellen.

Foto: djd/TopaTeam/Raumplus

Die besten Tipps gegen Schimmelwachstum in den eigenen vier Wänden

(djd). Wenn schwarze Schimmelspuren in den Zimmerecken oder hinter Möbeln auftauchen, dann ist das nicht nur unschön und lästig, sondern auch gesundheitlich bedenklich. Denn Schimmelsporen können die Gesundheit beeinträchtigen und Allergien sowie Atemwegserkrankungen auslösen. Am besten, man lässt es erst gar nicht so weit kommen. Denn die Bildung von Schimmel ist kein unabwendbares Schicksal – vier wichtige Maßnahmen und Verhaltensregeln helfen dabei, Schimmelwachstum in Wohnräumen zu vermeiden.

  1. Richtig lüften: Die Feuchtigkeit muss raus

Durch Duschen, Kochen und Wäsche waschen, aber auch durch die natürliche Transpiration des Körpers nimmt die Luft im Haus Feuchtigkeit auf. Ist die Luftfeuchtigkeit in Räumen hoch und sind die Oberflächen von Wänden, Decken und Boden jedoch zu kühl, kann es zu Tauwasserbildung kommen – und wo immer sich Wasser niederschlägt, findet Schimmel einen Nährboden. Die Luftfeuchte muss daher nach draußen geführt werden. Durch weit geöffnete Fenster kann die warme feuchte Raumluft gegen kühlere und trockene Luft ausgetauscht werden. In modernen, gut gedämmten und abgedichteten Gebäuden kann auch eine automatische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung diese Aufgabe übernehmen.

  1. Richtig heizen: Warme Luft nimmt mehr Feuchte auf

Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. In direkt beheizten und warmen Räumen ist daher die Gefahr der Tauwasserbildung geringer als in kalten. Für kühlere Räume wie Bad und Küche gilt: Tür zu!

  1. Richtig dämmen: Wärmefluss zur kälteren Seite verhindern

Tauwasser schlägt sich vor allem an kalten, ungedämmten Bauteilen nieder. Durch eine gute Dämmung werden die Oberflächen von Wänden, Böden und Decken nach innen spürbar wärmer. Das wirkt Schimmel entgegen und verbessert zudem die Wohnbehaglichkeit. Im Neubau und der Modernisierung vorteilhaft sind Hochleistungsdämmstoffe aus Polyurethan. Aufgrund ihrer überlegenen Dämmwirkung können Dach- und Wandaufbauten auch schlanker ausgeführt werden. Der Bauherr profitiert daher noch von einem zusätzlichen Wohnflächengewinn. Wichtig ist auch, Fugen an Fenstern, Rollladenkästen und Außentüren abzudichten, um einen unkontrollierten Luftaustauch und unangenehme Zugluft abzustellen.

  1. Richtig möblieren: Keine Schränke an die Außenwand

Außenwände sind kälter als Innenwände. Stehen große Möbelstücke zu dicht davor, dann kann die warme Luft dahinter nicht zirkulieren. Die Wände kühlen weiter ab, es kann zu Tauwasserbildung und zur Bildung von Schimmel kommen. Möbel vor Außenwänden sollten daher mit genügend Abstand gestellt, Schränke am besten vor Innenwände platziert werden.