Ein Fenstertausch lohnt sich energetisch

(akz-o) Das Frühjahr ist die beste Jahreszeit, um die Sanierung von Fenstern zu planen. Alte Fenster gegen Fenster mit Wärmeschutzverglasung auszutauschen, da ihr Energieeinsparpotenzial hoch ist, rät die Energieberatung der Verbraucherzentrale.

Beim Austausch alter Fenster mit Isolierverglasungen gegen Neue mit 3-fach-Wärmeschutzverglasungen kann der Wärmeverlust der Fenster um mehr als 60 Prozent reduziert werden. Anteilig können so typischer Weise 10 bis 20 Prozent Heizkosten eingespart werden. Zusätzlich werden die Räume behaglicher, da die Innenseiten der Fenster im Winter wärmer bleiben, wodurch man sich in den Räumen wohler fühlt.

Wärmebrückenfreier und luftdichter Einbau

Außerdem schließen neue Fenster dicht, so dass weniger Zugluft entsteht. Der Austausch von Fenstern wird von den Sanierungsprogrammen der KfW gefördert. Die neuen Fenster müssen dafür besser als der gesetzliche Mindeststandard sein.

Damit die neuen Fenster möglichst viel Energie einsparen, kommt es auf einige Details an. „Es muss auf einen wärmebrückenfreien und luftdichten Einbau geachtet werden“, erläutert Martin Brandis, Referent Gebäudetechnik bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Ein wirksamer Sonnenschutz muss berücksichtigt werden, damit Wohnräume in den Sommermonaten nicht zu warm werden.

Moderne Fenster bieten noch eine Reihe weiterer Vorzüge, die einen Austausch interessant machen. So wird beispielsweise der Schallschutz verbessert. Außerdem sind neue Fenster sicherer, weil sie es Dieben schwerer machen, ins Haus zu kommen. Neu auf dem Markt sind zum Beispiel die Vakuum-Verglasung und Fenster mit integriertem Touchscreen-Display.

Foto: Kuzavok//thinkstockphotos.com

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Elektrische Rollläden brauchen eine Notfallöffnung

Elektrische Rollläden sind praktisch, können aber bei einem Hausbrand zum Risiko werden. Denn Fenster sind im Einfamilienhaus in der Regel im Notfall ein Rettungsweg. Da bei einem Feuer auch oft der Strom ausfällt, verhindern die elektrischen Rollläden womöglich die Flucht vor den Flammen.

Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin. Die Organisation von Bausachverständigen kann aus ihrer Beratungspraxis berichten, dass viele Baufirmen in ihren Musterbaubeschreibungen zum Hausbau nicht ausdrücklich zusicherten, diesen Rettungsweg über Fenster herzustellen. Darauf sollten Bauherren bei Vertragsunterzeichnung achten.

Notfallknopf oder Sollbruchstelle in den Lamellen

Denn es gibt Lösungen trotz elektrischen Rollladenantriebs: Manche Modelle können im Notfall mit einer Handkurbel geöffnet werden, berichtet der VPB. Andere Produkte haben ein mechanisches Federsystem, das sich durch einen Knopf neben dem Fenster lösen lässt und den Rollladen hochfährt.

Eine Möglichkeit sind auch Elektrosysteme, die eine akkubetriebene Notöffnung bieten. Und Kunststoff-Rollläden können auch eine Art Sollbruchstelle haben – man kann sich also bei akuter Gefahr den Weg freibrechen. Eine einfache Lösung kann auch sein: Ein für die Feuerwehr und deren Leitern gut erreichbares Fenster nicht mit einem elektrischen, sondern einem manuell bedienbaren Rollladen auszustatten.

Fenster sind in der Regel der zweite vorgesehene Fluchtweg im Einfamilienhaus. Jede sogenannte Nutzungseinheit mit Aufenthaltsräumen muss in jedem Geschoss zwei voneinander unabhängige Rettungswege haben, das sieht Paragraf 33 der Musterbauordnung vor. So manche Bauaufsichtsbehörde kann aber darüber hinausgehend Vorgaben machen.

Feuerwehr muss mit der Leiter ans Fenster gelangen können

Der erste Rettungsweg im Einfamilienhaus geht über den Flur, das Treppenhaus und die Haustür. Der zweite Weg ist laut VPB in der Regel eine Stelle, an die die Feuerwehr mit Rettungsgeräten wie einer Leiter zu den Bewohnern gelangen kann – also ein Fenster.

Den Erfahrungen der Bausachverständigen zufolge haben viele Bauherren nicht nur den zweiten Rettungsweg nicht im Blick, sie denken auch nicht daran, dass elektrische Rollläden hier bei Stromausfall zur Falle werden könnten. Wichtig ist in dem Zusammenhang auch, ob das Fluchtfenster groß genug ist, um hindurchschlüpfen zu können. Laut der Musterbauordnung muss dieser zweite Rettungsweg mindestens 0,90 Meter mal 1,20 Meter groß sein und darf nicht höher als 1,20 Meter über der Oberkante des Fußbodens sein, erläutert der VPB.

Für Fenster in Dachschrägen gibt es weitere Bestimmungen – und die jeweiligen Mindestmaße können von Bundesland zu Bundesland abweichen. Dies sollte man im Zweifel mit seiner zuständigen Baubehörde klären. (dpa/tmn)

Foto: KangeStudio/gettyimages.de

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Beim Fenstertausch kommt es auf viele Faktoren an

 

(djd). Heizkosten sparen und einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten: Diese Gründe geben meist den Ausschlag, wenn sich Altbaueigentümer für eine energetische Sanierung entscheiden. Neben Heizungstausch und Dämmung lohnt es sich dabei vor allem, betagte Fenster durch neue Modelle zu ersetzen. Denn das bringt weitere Vorteile mit sich: Mit moderner Schließtechnik verbessert man gleichzeitig den Einbruchschutz. Zusätzlich tragen wärmeschützende Fenster zu mehr Behaglichkeit bei.

Mit einer guten Planung auf Nummer sicher

Allerdings sollte man genau wissen und planen, was man tut: Werden etwa im Altbau einfach nur die veralteten Fenster ersetzt, verändern sich die Dämm- und Luftdurchlässigkeitswerte an dieser Stelle, was zu neuen Herausforderungen für die schlechter gedämmte Außenwand führen kann. Feuchtigkeit kann nicht mehr entweichen und sammelt sich an den weniger isolierten Bereichen. Feuchtigkeitsschäden und Schimmel können die Folgen sein. „Wenn Hausbesitzer Veränderungen an der Gebäudehülle, wie bei Fenstern oder an der Außenwand, vornehmen, können sie vieles falsch machen“, warnt Marcus Braunshausen von Fensterheld.de: „Nicht immer ist das dichteste Fenster die beste Wahl.“ Zu einer guten Planung gehört es, das Zusammenspiel zwischen Außenwand, Fenstern und der Haustür zu beachten. Rat finden Hauseigentümer bei einem Energieberater. Er kann die Wunschvorstellungen mit der Substanz des Hauses abgleichen und Sanierungsempfehlungen geben. Darüber hinaus ist eine fachgerechte Montage notwendig. „Auch ein hochwertiges Fenster kann seine Funktionen nicht erfüllen, wenn die Verbindung zum Mauerwerk schlampig ausgeführt wurde“, unterstreicht Braunshausen.

Erst Fenster tauschen, dann dämmen

Aber was ist, wenn Hausbesitzer aus finanziellen Gründen nicht gleichzeitig die Fenster austauschen und das Mauerwerk dämmen können? Grundsätzlich ist auch ein zeitlicher Abstand zwischen den Sanierungsschritten möglich. Dann empfiehlt es sich, als Erstes die Fenster auszutauschen. Wichtig sei es, dass man zum Zeitpunkt des Fensterkaufes schon weiß, was man später im zweiten Schritt mit dem Mauerwerk machen möchte, erklärt der Fachmann: „In der Zwischenzeit sollten die Bewohner ihr Lüftungs- und Heizverhalten anpassen – nur so können sie die Feuchtigkeit regulieren und eine Schimmelbildung verhindern.“ Lüftung ist ein wichtiges Thema in diesem Zusammenhang. Grundsätzlich gehört zur Altbausanierung mit neuen Fenstern stets ein sinnvolles Konzept dafür. Der Luftaustausch kann nach der Sanierung sowohl durch Lüftungsschächte oder Ventile in der Außenhülle erreicht werden wie auch über automatische Lüftungssysteme.

Foto: djd/Fensterheld.de/Alexander Fanslau

Verjüngungskur für die Häuseraugen

(djd). Überall wird geputzt und gewerkelt, um den Außenbereich der eigenen vier Wände für die warme Jahreszeit besonders ansehnlich zu gestalten. Dabei lohnt sich auch ein Blick auf die Häuserfassade und speziell die Augen des Eigenheims, denn die Witterung hinterlässt an Fenstern und Rollläden deutlich ihre Spuren. Selbst bei gründlicher Pflege und regelmäßiger Wartung kommen die Glasflächen und ihre entsprechende Beschattung irgendwann in die Jahre. Ein Austausch sorgt nicht nur für frischen Glanz an der Fassade, sondern punktet auch in Sachen Klima- und Umweltfreundlichkeit sowie Wärmeschutz und Energieeinsparung.

 

Wärmeschutz zahlt sich aus

Die Heizung gehört mit zu den größten Kostenfaktoren in privaten Haushalten. Daher ist es wichtig, dass die Heizwärme nicht unnötig verloren geht. Lassen die alten Fenster zu viel Kälte in die Wohnräume und zu viel Wärme hinaus, wird es im eigenen Zuhause nicht nur zugig und ungemütlich, sondern die Heizkosten steigen. Wer dagegen in moderne Wärmedämmfenster mit entsprechenden Rollläden investiert, steigert nicht nur die Wohnqualität, sondern schont auch dauerhaft seinen Geldbeutel. Sind die Fenster und ihr passender Beschattungsschutz gut isoliert, bildet sich zwischen dem Rollladenpanzer und der Fensterscheibe eine Luftschicht, die den Wärmeaustausch minimiert. Dieses Prinzip ist mit dem in einer Thermoskanne vergleichbar.

 

Austausch wird gefördert

Die Investition in die Sanierung erleichtern unterschiedliche Förder- und Zuschussprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Länder sowie Kommunen. Ob Finanzspritzen oder zinsvergünstigte Darlehen: Es lohnt sich, alte Fenster und Rollläden gemeinsam auszutauschen, da stark in Mitleidenschaft gezogene Beschattungssysteme häufig eine teure Wärmebrücke darstellen können.

Foto: djd/Schanz Rollladensysteme

Glaserei-Loos

Türen können mehr

(djd). Ein Bad oder Schlafzimmer ohne Tür? Das ist für die allermeisten unvorstellbar. Der Raumabschluss schafft das Maß an Privatsphäre, das man sich einfach für das Zuhause wünscht. Zugleich prägen Innentüren mit ihrer Farbe, dem Material und dem Design zu großen Teilen auch die Atmosphäre eines Raums – schon allein aufgrund ihrer großen Fläche. Doch moderne Türentechnik kann noch mehr: Heute sind immer stärker verschiedene Zusatzfunktionen gefragt, die den Wohnkomfort steigern oder beim Energiesparen helfen.

Ruhe bedeutet mehr Wohlbefinden

Wer kann sich im Homeoffice schon konzentrieren, wenn nebenan die Kinder toben? Wenn man Alltagsgeräusche gelegentlich aussperren will, bieten sich etwa Türen mit einem erhöhten Schallschutz an – als Innentür ebenso wie als Wohnungseingangstür, die Geräusche aus dem Treppenhaus deutlich reduzieren. „Spezielle Schallschutztüren werden in die vier Klassen SK1 bis SK4 eingestuft, wobei SK4 die höchste Schallschutzwirkung bedeutet. Die Türen sollten passend zu den jeweiligen Gegebenheiten ausgewählt werden, damit sie für mehr Ruhe und somit Wohlbefinden sorgen“, erläutert Anja Nitsche vom Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. Sie empfiehlt dazu, stets eine Beratung im örtlichen Fachhandel zu nutzen. Dasselbe gilt für Innentüren mit erhöhtem Einbruchschutz, beispielsweise um den Übergang zu benachbarten Büro- oder Arbeitsräumen abzusichern. Eine Wärmeschutztür wiederum kann sicherstellen, den Vorratsraum kühl zu halten, damit hier die Lebensmittel hygienisch gelagert werden können – ohne im Rest der Wohnung auf behagliche Temperaturen verzichten zu müssen.

Optik und Funktion in Einklang

Innentüren sollen natürlich nicht nur funktionell, sondern auch optisch gefallen. „Holz liegt dabei mit seiner natürlichen Optik besonders im Trend. Mit Lichtausschnitten und Drückergarnituren oder speziellen Oberflächengestaltungen lässt sich das Design der Türen passend auf den persönlichen Stil abstimmen“, berichtet Anja Nitsche weiter. Das Naturmaterial ist besonders robust und langlebig, außerdem lässt es sich später bei Bedarf auch abschleifen und neu lackieren.

Foto: djd/Gesamtverband Deutscher Holzhandel/Mosel Türen

Aktuelle Modetrends bei Fenster und Rollläden

(djd). Viel Tageslicht und ein schöner Ausblick: Großzügige Fensterflächen liegen bei Bauherren im Trend und tragen ganz wesentlich zur Optik einer Hausfassade bei. Waren früher die Fenster vorwiegend aus Holz, Kunststoff und Glas, gibt es heute viele pfiffige Materialkombinationen, mit denen jeder Bauherr seine eigene Stilrichtung verwirklichen kann.

Angesagter Materialmix

Erlaubt ist, was gefällt. Fenster aus Holz sind ein echter Klassiker und bei guter Pflege schmücken sie über Jahrzehnte das eigene Zuhause. Kunststofffenster wiederum sind ebenfalls sehr beständig, in den unterschiedlichsten Farben herstellbar und zudem noch besonders pflegeleicht. Durch ihre Stabilität und ihre filigranen Bearbeitungsmöglichkeiten beeindrucken Metallfenster aus Aluminium, Stahl oder Edelstahl. Zu Hinguckern werden die Fenster aber auch mit einem Materialmix, die Außenhaut aus Metall und auf der Innenseite die natürliche Haptik des Holzes oder die individuellen Farben von Kunststoff. Auch Aluminium- oder Stahlrahmen können eloxiert werden und eine goldene, silberne oder auch bronzefarbene Optik erhalten. Oder aber sie werden in den bekannten RAL-Farben pulverbeschichtet.

Foto: djd/Schanz Rollladensysteme

Jede Innentür ist anders

Ein verzogenes Türblatt, Macken oder ramponierte Rahmen: Dies sind häufige Gebrauchsspuren an Innentüren und gleichzeitig klare Signale dafür, dass eine Modernisierung ansteht. Abhängig vom Abnutzungsgrad reichen oft noch Ausbesserungen aus, nach einigen Jahren der Nutzung führt jedoch am Austausch der gesamten Tür meist kein Weg vorbei. Wer beim Kauf neuer Innentüren auf Qualitätsmerkmale achtet, hat länger etwas von dieser Investition. Denn einige Unterschiede, die Einfluss auf die Langlebigkeit der Tür haben, sind für den Laien auf den ersten Blick gar nicht erkennbar.

Die meisten Hersteller bieten Zimmertüren mit Echtholzfurnieren, Lack- oder einer sogenannten CPL-Beschichtung an. Türen mit robusten Beschichtungen machen vieles mit und sind zudem leicht zu reinigen. Das erweist sich oft in Haushalten mit Kindern und Haustieren als vorteilhaft. Beim Fachhändler sollte man nach stoßfesten Kanten fragen, denn sie leiden meist als erstes und bekommen unschöne Macken. Dasselbe gilt für den Rahmen. Stahlzargen sind besonders robust und halten auch Zusammenstöße mit einem Bobbycar, dem Staubsauger oder der Getränkekiste aus.

Hohe Stabilität und Schallschutz

Daneben zählen bei Innentüren insbesondere die inneren Werte. So entscheidet bei den beliebten Holztüren die Türblatteinlage maßgeblich darüber, wie lange die Tür in Form bleibt. Empfehlenswert ist es, die Einlage für jede Zimmertür – abhängig von der Nutzung – individuell auszuwählen. Für Türen, die häufigen Beanspruchungen ausgesetzt sind, empfehlen sich Röhrenspanplatten oder noch besser Vollspanplatten. Dabei besteht die Einlage aus einer Spanplatte, die sich über das gesamte Türblatt erstreckt. Dies sorgt für eine hohe Stabilität und gleichzeitig für einen guten Schallschutz. Türblatteinlagen aus Röhrenspanstegen sind zwar preisgünstiger, eignen sich dennoch eher für Durchgänge, die seltener genutzt werden.

Der Fachmann spricht bei den gängigen Alternativen von „gefälzten“ beziehungsweise „stumpf einschlagenden“ Türblättern. Bei der gefälzten Variante liegt das Türblatt im geschlossenen Zustand auf dem Rahmen auf. Stumpf einschlagend bedeutet dagegen, dass das Blatt im geschlossenen Zustand eine ebenmäßige Fläche mit dem Türrahmen bildet, also nicht aufliegt. Entscheidend für die Auswahl sind der persönliche Geschmack sowie der Einrichtungsstil. Wer eher klassisch eingerichtet ist, wählt meist die gefälzte Variante, während die stumpfe Ausführung besonders gut zu einem modernen Einrichtungsstil passt.

Innentüren sind nicht nur funktional, sondern prägen ganz wesentlich die Wirkung eines Raums. Vom Design über das Material bis zur Farbe lassen sich daher viele Merkmale individuell festlegen und auf den Wohnungsstil abstimmen. Dazu empfiehlt sich die Beratung durch den Fachmann, ebenso wie zur Auswahl der passenden Drückergarnitur. Lichtausschnitte in Innentüren oder Ganzglastüren holen im Übrigen mehr Tageslicht in den Raum und lassen das Zuhause großzügiger und freundlicher wirken.

Foto: djd/Hörmann KG

Immer herein mit dem Licht

(djd). Unter den wärmenden Sonnenstrahlen des Frühjahrs und Sommers blühen nicht nur die Pflanzen im heimischen Garten auf. Auch der Mensch benötigt Wärme und Licht, um sich wohlzufühlen – draußen ebenso wie innerhalb der eigenen vier Wände. Keine Überraschung ist es daher, dass die warme Jahreszeit regelrecht für eine Aufbruchstimmung sorgt. Jetzt ist eine gute Gelegenheit, lange geplante Verschönerungen rund ums Haus zu verwirklichen. Ein Austausch alter Fenster und die Vergrößerung der Glasflächen etwa unterm Dach holt mehr natürliches Tageslicht ins Zuhause und sorgt auf diese Weise für eine aufgehellte Wohnstimmung.

Die Lichtausbeute verbessern

Große Fenster und helle Räume sind nicht nur einfach gemütlich – sie können zugleich zu mehr Wohlbefinden oder beispielsweise einer besseren Konzentration der Kinder bei den Hausaufgaben beitragen. Licht und eine ausreichende Lüftung regen die Ausschüttung von Glückshormonen an und fördern die Leistungsfähigkeit. Besonders ergiebig ist die Tageslichtausbeute im Dachgeschoss, wenn es der Eigentümer mit großzügigen Dachfenstern ausstattet. „Um eine hohe Lichtausnutzung zu erzielen, sollte die Summe der Breiten aller Fenster mindestens 55 Prozent der Breite des Wohnraums betragen“, empfiehlt Velux-Experte Oliver Steinfatt. Ein Vorteil, der gerade beim Aus- oder Umbau des Obergeschosses zum Tragen kommt: Dachfenster ermöglichen einen bis zu dreimal größeren Tageslichteinfall als vertikale Fenster.

Den Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Schwingfenster oder Kombinationen aus mehreren nebeneinanderliegenden Dachfenstern, die vom Boden bis zur Decke reichen können, holen deutlich mehr Licht und somit mehr Wohnqualität ins Oberstübchen. Und wer einen bisher nicht genutzten Dachboden neu ausbaut, gewinnt gleich eine komplette Etage mit attraktivem Wohnraum hinzu.

Foto: djd/VELUX

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Viel Licht und ein guter Ausblick werten Dachgeschoss auf

Unter dem Dach kann eine Traumwohnung entstehen: Die Schrägen geben ein heimeliges Gefühl, die Lage ermöglicht einen Traumblick über Landschaft und Stadtpanorama. Aber: Ein Wohntraum wird das nur mit den richtigen Dachfenstern, die viel Licht in den Raum lassen.

Die Landesbauordnungen verlangen in der Regel einen Lichteinfall von einem Zehntel bis zu einem Achtel der Grundfläche der Räumlichkeit, erläutert der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks. In einem 50 Quadratmeter großen Dachgeschoss muss es also mindestens fünf Quadratmeter Fensterfläche geben. Dabei ist es dem Eigentümer überlassen, ob er diese Fläche auf ein oder mehrere Fenster verteilt. Diese Vorgaben variieren etwas in den Bundesländern.

Was darüber hinausgeht, sollte sich der Bauherr überlegen: Benötigt er zum Beispiel lediglich kleinere Fenster, mit denen er die Lüftung im Haus steuern kann? Die verbrauchte Luft entweicht dann wie in einem Kamin nach oben. Solche Fenster gibt es auch mit automatisierten Öffnungsmechanismen. Einen Schritt weiter gehen sensorgesteuerte Systeme, die etwa die Luftfeuchte oder den CO2-Gehalt der Luft messen.

Die Wahl fällt oft auf Dachflächenfenster, die frische Luft ins Haus lassen und einen Rundum-Blick nach draußen ermöglichen. Unterscheiden lassen sich diese Fenster nach Öffnungsarten.

Für Steildächer bieten sich die klassischen Schwingfenster an, erklärt Christian Anders vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks. Weil sie nicht die gesamte Fensterfläche öffnen, sondern in der Mitte befestigt sind, dürfen sie auch mit niedriger Fensterunterkante eingebaut werden.

Die Weiterentwicklung des Schwingfensters, das Klapp-Schwingfenster, lässt sich komplett wie ein Schwingfenster nach oben öffnen. Vorteil: Dabei bleibt das Fenster als schützendes Dach über der Öffnung, so dass bei Regen keine größeren Wassermengen den Raum erreichen. Die Fensterunterkante muss aber mindestens 90 Zentimeter oberhalb des Bodens eingebaut werden.

Christian Anders hält große Dachfenster oder Zwillings- und Drillingsfenster in der Dachschräge für „eine einfache und wirtschaftliche Lösung“. Durch die Schräglage gelangt viel Licht ins Innere. In Dächer mit Kniestock kommen oft schräge Fenster mit unten senkrechten Elementen.

„Zu beachten ist, dass durch die geneigten Fenster im Sommer viel mehr Wärme hineinkommt als durch vertikal angebrachte Fenster“, erklärt Anders. Der beste Sonnenschutz sind außen angebrachte Rollläden.
dpa/tmn

Foto: Velux Dtl. GmbH/dpa-tmn

Moderne Haustür ist elegant und sicher

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Die Haustür ist längst weg von ihrem alten Image der „schnöden Eingangstür“. Heute kommen immer neue, raffiniert durchgestylte Eingangspforten auf den Markt, die gleichzeitig den Komfort erhöhen, die Energiekosten senken und die schwerer aufzubrechen sind.

Die aktuellen Haustürmodelle sind geradlinig, schlicht und haben eine zeitlose Eleganz. Dafür sorgen unter anderem flächenbündige Füllungen und natürlich anmutende Oberflächen zum Beispiel aus Stein, Holz und Beton. Kontraste werden durch einen optischen Material-Mix gesetzt, so unter anderem durch partielle Beschichtungen mit Dekorfolien mit echt aussehenden Holzstrukturen.

Ebenfalls im Trend liegt der natürliche Lichteinfall – ganz so wie bei Fenstern und Fenstertüren. Für Privatheit sorgt bei Bedarf ein Sichtschutz durch mattierte Gläser, die die Blicke aussperren, das Licht aber hereinlassen. Abgerundet wird die zeitgemäße Haustür durch in die Haustür eingelassene, integrierte Griffschalen sowie Griffe und Türschwellen mit LED-Beleuchtung.

Gegen Einbrecher liegen intelligente Smart-Home-Technologien im Trend. Dazu zählen unter anderem moderne Fingerprint-Systeme, Einlasskontrollen und Videosysteme, die dezent in den Türgriff integriert werden und so nicht weiter auffallen. Dazu kommen ausgeklügelte Automatik-Verriegelungen, die aktiviert werden, sobald die Haustür ins Schloss fällt.
VFF/DS

Foto: Rodenberg / Aldra Fenster und Türen

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Die richtige Fenster-Strategie fürs Haus

dpa – Moderne Fenster müssen viele Aufgaben auf einmal erledigen. Sie sparen Energie, schützen vor Sonne und Lärm, halten Eindringlinge fern. Je nach Bedarf können in jedem Raum andere Glasscheiben eingebaut werden.

„Ob es eckige oder runde, bodentiefe Fenster oder großformatige Verglasungen sein sollen, ergibt sich aus dem Charakter des Gebäudes und der Lage der Wohnung“, erklärt Thomas Wittenberg, Vizepräsident der Architektenkammer Thüringen. Viele Menschen entscheiden sich heute für große Glasflächen oder sogar Glasfassaden, weil sie Tageslicht hereinlassen und den direkten Kontakt nach draußen wollen.

Allerdings müssen diese Hausbesitzer bedenken, dass große Glasflächen Konsequenzen haben. Sie verlieren im Winter eher Wärme. „Noch problematischer kann aber sein, dass sie durch die Sonneneinstrahlung im Sommer so viel Energie ins Haus holen, dass es überhitzt“, erklärt der Architekt. Bei der Wahl der Fenster ist daher auf die Art der Nutzung und auf die Himmelsrichtung der Räume zu achten.

„Für die Südseite bieten sich große Fenster und Fenstertüren an“, sagt Ulrich Tschorn vom Verband Fenster+Fassade in Frankfurt am Main. Idealerweise liegt hier das Wohnzimmer, vielleicht mit einer offenen Küche. Tschorn ergänzt aber: „Fehlen darf in der Südfassade allerdings nicht der passende Sonnenschutz“. Fenster mit Sonnenschutzglas haben zum Beispiel eine spezielle Beschichtung, die bis zu 80 Prozent der Wärmestrahlung der Sonne reflektiert. „Außerdem gibt es Fenster mit schaltbaren Gläsern, die bei Bedarf mehr oder weniger Sonnenschutz und Durchblick gewähren“.

Auf der Ost- und Westseite, die nicht so viel Sonne abbekommen, sind bodentiefe Fenster geeignet. Die Absenkung der Brüstung von der früher üblichen Höhe von rund 90 Zentimetern auf etwa 50 Zentimeter kann sinnvoll sein, denn dadurch gelangt viel mehr Licht ins Haus.

Räume auf diesen Seiten eignen sich als Arbeits- oder Schlafzimmer. Auf der kühlen Nordseite sind Funktions-, Abstell-, Sanitär- sowie Büroräume gut untergebracht. Sie kommen in der Regel mit kleineren Fenstern aus. Größere sind dort natürlich auch möglich, sie brauchen dann aber eine besonders gute Wärmedämmung.

Foto: Kuzavok//thinkstockphotos.com

Rollladen

Keine Gefahr durch Hagel und Sturm

(djd) Burglind, Xaver oder Kyrill: Die heftigen Stürme, die in der Vergangenheit über Deutschland hinweggefegt sind, wurden meist von Hagel und Starkregen begleitet. Sie haben mit beschädigten Dächern, zerstörten Wintergärten und demolierten Sonnenschutzsystemen an vielen Eigenheimen eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Aufgrund des Klimawandels sind diese extremen Wetterereignisse auch in Deutschland zu jeder Jahreszeit keine Seltenheit mehr.

Erfolgreiche Tests

Besonders die gefürchteten Hagelkörner können innerhalb kürzester Zeit mit einer immensen Wucht auf die Erde niederprasseln. Die Eisklumpen entstehen, wenn Regentropfen durch Aufwinde in extrem kalte Bereiche der Atmosphäre gelangen. Da die Hagelkörner beim Fallen eine hohe Geschwindigkeit erlangen, haben sie eine so zerstörerische Kraft, die Schäden in Millionenhöhe verursachen kann. Inzwischen gibt es aber neue Modelle von Fenstern und Rollläden auf dem Markt, die auch extremen Naturgewalten trotzen.

„Bei Hagelkörnern mit einem Durchmesser von 30 bis 50 Millimetern sind kleinere Macken am Rollladen sichtbar, aber es gibt dennoch überhaupt keine Mängel bei Funktion oder Lichtdurchlässigkeit. Diese Ergebnisse wurden sowohl für einen Fensterrollladen festgestellt, der im 45 Grad Winkel beschossen wurde, als auch für einen Wintergarten-Rollladen, auf den die Eiskugeln wie beim Dach des Glasanbaus im 90 Grad Winkel auftrafen“, erläutert Rainer Schächinger, Leiter der Entwicklungsabteilung beim Beschattungssystem-Experten Schanz.

Gerade der Wintergarten ist bei Hagel sehr anfällig für ernsthafte Schäden, durch die Regenwasser eindringen kann. Deshalb lohnt sich die Investition in einen passenden Rollladen, der die Glasflächen des Wintergartens sogar vor hühnereigroßen Hagelkörnern schützen kann.

Foto: djd/Schanz Rollladensysteme

Multitalente am Eingang – Haustüren verbinden individuelle Optik mit Wärmedämmung und Einbruchschutz

(djd). Haustüren sind echte Multitalente: Sie schützen das Zuhause sicher vor Einbruchversuchen, halten dabei buchstäblich dicht und unterstützen die Wärmedämmung. Doch allem voran wird von ihnen ein schickes und repräsentatives Aussehen verlangt. Keine Frage, dass Türen, die bereits vor 15 oder 20 Jahre eingebaut wurden, nicht mehr den heutigen Ansprüchen genügen können. Spätestens wenn es an kühlen Tagen spürbar an den Füßen zieht, wird es höchste Zeit für eine Modernisierung.

Ein Austausch lohnt sich

Wer einen Altbau besitzt oder gerade kauft, kommt an der Renovierung des Eingangsbereichs nicht vorbei. Denn die Haustür prägt nicht nur ganz wesentlich die Optik der Fassade und damit den ersten Eindruck, den das Zuhause Besuchern vermittelt. Sondern leistet darüber hinaus bei einer geplanten energetischen Sanierung neben der Fassadendämmung und neuen Energiesparfenstern einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz des Hauses. „Investitionen in eine wärmegedämmte Fassade nutzen nur bedingt, wenn weiterhin viel Wärme durch den Eingangsbereich verloren geht“, schildert Marcus Braunshausen vom Onlineshop Türenheld.de. Moderne Türen weisen deutlich bessere Wärmedämmeigenschaften auf als ältere Modelle, ganz zu schweigen von dem erhöhten Einbruchschutz, den sie mitbringen. „Beides ist unabhängig davon, ob sich der Hausbesitzer für eine Haustür aus Kunststoff oder Holz entscheidet“, so Braunshausen weiter. Auf welches Material die persönliche Wahl fällt, ist in erster Linie eine Frage des Geschmacks. Kunststofftüren liegen vor allem wegen ihrer einfachen Pflege und dem geringen Wartungsaufwand im Trend. Auch die Farbvielfalt kann sich sehen lassen: Vom klassischen Weiß über eine breite Vielfalt unterschiedlicher Farbdekore bis hin zu täuschend echten CPL-Holzdekoren. Wem Natürlichkeit wichtig ist, für den sind Holztüren eine ebenso langlebige und sichere Alternative – gleichermaßen passend zum Landhaus wie zur repräsentativen Stadtvilla. Die unverkennbare Haptik und die individuelle Struktur des Holzes schaffen Individualität. Eine mehrschichtige Endlackierung in der Wunschfarbe macht dabei die natürliche Holz-Oberfläche besonders witterungsbeständig und langlebig. Und wer noch einen drauf setzen möchte, fragt nach Aluminium.

Foto: djd/www.türenheld.de

Fensteraustausch durch den Profi

txn. Durch alte Fenster entweicht viel Heizenergie. Experten raten deshalb, über einen Austausch nachzudenken, wenn die Fenster älter als 15 Jahre sind. Allerdings scheuen viele Eigenheimbesitzer diese Baumaßnahme: Sie fürchten den zeitlichen Aufwand, Lärm, Staub, Schmutz und den verminderten Wohnkomfort während der Sanierungsarbeiten.

Tatsächlich sind alle diese Befürchtungen unbegründet. Spezialisten aus dem Fensterbaufachbetrieb vor Ort tauschen veraltete Fenster heute überraschend schnell gegen moderne Varianten aus hochwertigen Kunststoffprofilen. Die alten Fenster werden meist direkt aus der Fensterlaibung herausgeschnitten. Dank spezieller Geräte mit Hochleistungsstaubabsaugung entsteht dabei so gut wie kein Schmutz und sogar die Tapete in der Fensterlaibung bleibt oft unbeschädigt.

Wer sich für Fenster mit modernen Kunststoffprofilen in Klasse-A-Qualität entschieden hat, wird den Unterschied sofort merken – denn Lärm, Kälte und Feuchtigkeit werden jetzt deutlich wirkungsvoller aus den Innenräumen ferngehalten.

Foto: Veka/txn

Welche Tür für welches Zimmer?

(tdx) Schiebe- oder Schwenktür? Massivholz oder Kunststoff? Mit Glaselementen oder sogar ganz aus Glas? Innentüren gibt es in sämtlichen Varianten. Doch nicht jede Tür eignet sich für jeden Raum.

Hell und einladend im Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist das Herz der eigenen vier Wände. Eine Glastür oder eine Tür mit großflächigen Glaselementen eröffnet einen Blick ins Innere. Auch die Flur-Gestaltung profitiert davon: Durch die Verglasungen gelangt Tageslicht aus dem Wohnzimmer bis in den Eingangsbereich. Wer die offene und freundliche Raumgestaltung schätzt und dennoch etwas Privatsphäre im Wohnzimmer möchte, ist mit sandgestrahlten und dadurch matten Glaselementen und -türen gut beraten. Dieser Effekt lässt sich nicht nur auf eine vollständige Glasscheibe anwenden, sondern kann auch für die Gestaltung filigraner Muster auf dem Glas genutzt werden.

Praktisch in Küche und Speisekammer

Die Küchentür ist eine der effektivsten Varianten, um Gerüche von Wohnräumen fernzuhalten. In Küche und Speisekammer kommt es bei der Tür weniger auf eine einladende Wirkung, als auf einfache Handhabung an. Wichtig ist hier, dass das Türblatt leicht zu reinigen ist, also wenige Riefen und feine Strukturen hat, in denen sich Kochdünste festsetzen können. Außerdem hat es sich bewährt, auf platzsparende Türvarianten, wie Schiebe- oder Falttüren zu setzen. Sie sind in geöffnetem Zustand nicht im Weg.

Robust im Kinderzimmer

Sei es beim Spielen und Toben oder das „Türenknallen“ – die Tür zum Kinderzimmer muss einiges aushalten. Wichtig sind belastbare Beschläge und eine strapazierfähige Oberfläche des Türblatts. Als kratz-, abrieb- und stoßfest hat sich CPL bewährt, also widerstandsfähiger Kunststoff, wie er auch bei Laminatfußböden zum Einsatz kommt. Der Gestaltung sind damit nahezu keine Grenzen gesetzt.

Leise im Schlafzimmer

Ein Faktor, der sowohl für Kinder- als auch dem elterlichen Schlafzimmer eine wichtige Rolle spielt, ist der Schallschutz. Für Standard-Innentüren ist eine Schalldämmung von 15 bis 25 dB vorgesehen. Moderne Türen erreichen allerdings bereits Werte von bis zu 35 dB und können abgestimmt auf Bedarf und Raum ausgewählt werden. Die Schallschutzqualität einer Innentür wird maßgeblich vom Aufbau des Türblatts sowie der Abdichtung zu Zarge und Boden bestimmt. Unter diesem Gesichtspunkt sind Röhrenspan- und Vollspanplatten als Türblattfüllung sowie an der Zarge befes­tigte Dichtungsbänder gängig.

Feuchtigkeitsresistent im Bad

Das Badezimmer wird üblicherweise etwas wärmer geheizt als die anderen Räume. Durch Duschen oder Baden herrscht hier zeitweise eine recht hohe Luftfeuchtigkeit. Dieser starken „hygrothermischen“ Belastung muss die Innentür gewachsen sein. Eher ungeeignet sind Massivholztüren, denn die Schwankungen von Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur begünstigen ein Verziehen des Materials. Um dies zu verhindern kann beispielsweise eine Tür aus Holzwerkstoff gewählt werden. Mit entsprechend behandelter Oberfläche dringt keine Feuchtigkeit ins Türblatt ein.

Die Wärme ist drin, der Winter draußen

Energiesparen hat nichts mit Verzicht zu tun, sondern ist eine Investition in mehr Komfort und modernste Technologien. Jeder, der heute baut oder sein altes Haus saniert, kommt um die Maßnahmen zur Wärmeeinsparung nicht herum. Dabei werden solche Vorhaben mit attraktiven Förderprogrammen unterstützt.

Hohe Ansprüche

In Sachen energieeffizientes Wohnen lohnt es sich, auch einen genaueren Blick auf die Fenster zu werfen. Durch undichte Rahmen und Fensterflügel kann die wohltuende Wärme entweichen – moderne Energiesparfenster sind die Lösung. Die Produkte erfüllen durch ihre hervorragenden Dämmeigenschaften die hohen Ansprüche an den Wärmeschutz.

Sonnenlicht nutzen

Zudem können sie zusätzliche Heizenergie durch die Nutzung des einfallenden Sonnenlichts liefern und somit erheblich zur Erhöhung der Raumtemperatur beitragen. Übrigens: Fensterprofis raten zu einem regelmäßigen Luftaustausch, beispielsweise durch Stoßlüften. Denn frische Luft erwärmt sich schneller als verbrauchte, das spart Heizkosten und schont den Geldbeutel.

HLC; Foto: HLC/WIRUS Fenster