Das grüne Wohnzimmer geht in die Verlängerung

Die Terrasse mit einem soliden Glasdach bei jeder Witterung nutzbar machen

(djd). Das Leben wieder nach draußen verlagern, an frischer Luft entspannen und das Grün im heimischen Garten genießen. Die Terrasse avanciert in Frühjahr und Sommer zum Lieblingsplatz. Doch leider vergeht die warme Jahreszeit auch viel zu schnell. So mancher Hausbesitzer würde sich eine Verlängerung der Outdoorsaison wünschen. Das lässt sich vergleichsweise einfach bewerkstelligen. Mit Anbauten wie einem soliden Glasdach wird die Terrasse allwettertauglich und eignet sich zum Entspannen selbst an Regentagen oder bei kühleren Temperaturen. Auch architektonisch gewinnt das Eigenheim damit: Innen- und Außenbereich gehen optisch fließend ineinander über und bieten extra viel Freiraum für Erholung mit der Familie.

Ein Cabriodach für die Terrasse

Damit das Glasdach die Bewohner vor Nässe, Kälte oder Böen schützen kann, muss es selbst stabil und solide ausgeführt sein. Aluminium eignet sich als langlebiges und rostfreies Material für die Rahmenkonstruktion, auf die dann das Sicherheitsglas montiert wird. Die Lösungen etwa von Joka-System können noch mehr: Wie bei einem Cabriolet lassen sich die einzelnen Glaselemente nach Wunsch öffnen oder schließen. So können die Bewohner sonnige Tage mit geöffneten Gläsern und frischer Luftzufuhr im Grünen genießen – oder rechtzeitig vor dem nächsten Regenguss einfach alles zuziehen. Das Cabriodach für die Terrasse wird jeweils individuell passend geplant und für jedes Haus maßgefertigt. Unter www.joka-system.de gibt es mehr Inspirationen für die eigene Planung und eine Kontaktmöglichkeit. Die Fertigung erfolgt am Unternehmensstandort in Delmenhorst, alle Dächer sind nach DIN EN 1090 zertifiziert.

Vielseitige Alternative zum Wintergarten

Das verwendete Sicherheitsglas ist so robust, dass es allen Witterungsbedingungen standhält, selbst hohe Schneelasten meistert die Konstruktion ohne Mühe. Möglich sind Tiefen von ein bis sechseinhalb Metern bei einer Einzeldachbreite von bis zu sieben Metern und Dachneigungen zwischen fünf und 20 Grad. Einen noch weitergehenden Wetterschutz bieten vertikale Glasschiebeelemente. Sie lassen sich in der warmen Jahreszeit ebenfalls weit öffnen, in geschlossenem Zustand stellen sie eine optisch ansprechende und kostengünstige Alternative zum Wintergarten dar. Mit der Rundum-Verglasung wird das Outdoorzimmer endgültig ganzjährig nutzbar. Zusätzlich lassen sich Heizstrahler und Beleuchtungselemente nach Wunsch kombinieren.

Foto: djd/JOKA-SYSTEM

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Welche Markise passt zu meiner Terasse?

(djd). Eine Markise gehört fast zwingend zu einer vollständig ausgestatteten Terrasse. Doch die Auswahl ist groß. Worauf ist zu achten, wenn man langfristig Freude am textilen Sonnenschutz haben möchte? In jedem Fall sollte man Markenprodukte wählen und diese im Fachhandel kaufen – billige Selbstbaumodelle haben oft Stoffe, die schnell ausbleichen, und Gestelle, die nicht korrosionsfest sind. Welche Art von Markise man wählt, hängt aber auch von der geplanten Terrassennutzung ab. Der Hersteller Lewens-Markisen erklärt die Unterschiede der wichtigsten Grundtypen.

Klassiker: Die Gelenkarmmarkise

Gelenkarmmarkisen werden an der Hauswand befestigt und fahren wie freischwebend aus. Das verleiht ihnen eine besonders schlanke Optik, in eingefahrenem Zustand machen sie sich klein. Sie sind die perfekte Wahl, wenn die Markise vor allem bei schönem, ruhigem Wetter genutzt werden soll. Gelenkarmmarkisen gibt es in drei Grundtechniken: Mit offener Tuchrolle eignen sie sich für die geschützte Montage unter einem Balkon oder Dachüberstand. Bei Halbkassetten schützt eine Abdeckung das eingerollte Tuch von oben. Bei Vollkassettenmodellen, etwa aus der Toscana-Serie von Lewens, sitzt der eingefahrene Behang gut vor Feuchtigkeit geschützt in einer geschlossenen Kassette. Sie eignen sich daher auch für den Einsatz an der Wetterseite.

Stabil: Die Pergolamarkise

Mehr Festigkeit und Windstabilität bekommen Pergolamarkisen durch senkrechte, fest im Boden verankerte Trägerprofile am vorderen Ende. Die Profile sind immer sichtbar, sie können aber auch als bewusstes Gestaltungs- und Gliederungselement für den Terrassenbereich eingesetzt werden und die Hausarchitektur erweitern. Unter www.lewens-markisen.de gibt es mehr Infos und Übersichten über alle gängigen Markisentypen.

Wetterfest: Das Glasdach

Der Anbau eines Glasdachs macht die Terrasse zum Outdoorbereich, der fast das ganze Jahr über genutzt werden kann. Glasdächer benötigen ebenfalls den Sonnenschutz einer Markise, die wahlweise oberhalb oder unterhalb des Glases montiert werden kann. Den besseren Hitzeschutz bietet die oberseitige Anbringung, dafür ist das Tuch beim Einbau unter dem Dach gut wettergeschützt.

Blendfrei: Senkrecht-Beschattungen

Gute Ergänzungen als Blendschutz bieten senkrecht angebrachte Sonnenschutzsysteme. Für Gelenkarmmarkisen eignen sich hier vor allem sogenannte Vario Volants, die am vorderen Ausfallende der Markise sitzen und getrennt von der Hauptmarkise ausgefahren werden können. An der tragenden Konstruktion von Glasdächern lassen sich auch zusätzliche Senkrechtmarkisen anbringen, die nach dem Prinzip von Fenstermarkisen funktionieren.

Foto: djd/Lewens-Markisen

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Natürlich schöner Terrassenboden

(djd). Für die meisten Hausbesitzer wird die Terrasse zum zweiten Wohnzimmer, sobald die Temperaturen zum Aufenthalt im Freien einladen. Daher soll die Ausstattung der Terrasse ähnlich hohen ästhetischen Ansprüchen genügen wie die Inneneinrichtung von Haus oder Wohnung. Ein wichtiges Gestaltungselement der Außenfläche ist der Bodenbelag. Im Trend liegt der warme Look von Holz mit deutlich sichtbaren Strukturen sowie zeitlose Natursteinoptiken. Echte Holzböden und unbehandelte Natursteine benötigen im Außenbereich allerdings einen vergleichsweise hohen Pflegeaufwand, damit sie trotz der Witterung lange schön bleiben. Eine gute Alternative sind daher pflegeleichte Outdoorfliesen aus Keramik.

Fliesen verbinden Wohnzimmer und Terrasse optisch

Terrassenfliesen aus Keramik sind wetter- und frostfest, sie benötigen nur ein Minimum an Reinigung und Pflege und sie bleichen auch unter starker UV-Einstrahlung nicht aus. Moos und andere Beläge lassen sich nach dem Winter mit Wasser und einem einfachen Haushaltsreiniger oder auch mit einem Dampfstrahler problemlos beseitigen. Zusätzliche Pflegemaßnahmen wie Schutzversiegelungen sind nicht erforderlich, da sich auf der dicht geschlossenen keramischen Oberfläche weder Schmutz noch organische Partikel dauerhaft festsetzen können. Ein weiterer Vorteil: Mit Fliesen lassen sich sowohl das Wohnzimmer als auch die angrenzende Terrasse einheitlich gestalten, denn viele Bodenfliesen-Serien sind auch in frostsicherer Ausführung für den Außenbereich erhältlich. So verschmelzen die Innen- und Außenflächen und sorgen für einen optisch großzügigen Wohnbereich. Mit einer Vielfalt an Holz- und Steindekoren, aber auch klassischen Steinzeug- oder urbanen Beton-Optiken bieten die deutschen Fliesenhersteller den passenden Terrassenbelag für jeden Wohnstil.

Echte Holzstrukturen im neuen XL-Format

Rustikale Landhausdielen, klassisch gediegener „Tropenholz“-Look, den man ohne schlechtes Umweltgewissen einsetzen kann, oder viele attraktive Naturstein-Interpretationen: Outdoor-Fliesen in natürlichen Dekoren gibt es passend zu jedem Einrichtungsstil. Dabei sehen die derzeit angesagten Fliesen in Holzoptik nicht nur aus wie verschiedenste Naturholzarten, sondern sie bilden auch die jeweiligen Maserungen dreidimensional und haptisch ansprechend nach. So muss man schon genau hinsehen, um festzustellen, ob man einen Echtholz- oder Natursteinboden vor sich hat oder ob es sich um eine keramische Fliese handelt.

Foto: djd/Deutsche-Fliese.de/Ströher

Erzeugt Strom und spendet Schatten

(djd). Die persönliche Stimmung meint: „Heute Abend grillen wir“, der Wetterbericht prophezeit: „Bleib‘ besser drinnen“. Allzu oft macht das launische Wetter hierzulande den Plänen einen Strich durch die Rechnung. Ein plötzlicher Regenguss oder ein Sommergewitter lässt die lange geplante Gartenparty dann buchstäblich ins Wasser fallen. Wer die freie Zeit im Grünen deutlich ausdehnen will, braucht über kurz oder lang ein festes Dach auf der Terrasse. Gut geschützt kann der Grillmeister auch bei Regenwetter die Kohlen anzünden. Und wenn an sommerlichen Tagen die Sonne allzu kräftig scheinen sollte, spendet das Dach den gewünschten Schatten. Besonders clever ist es, die Überdachung gleichzeitig mit Solarelementen auszurüsten: So gewinnt das Terrassendach auch noch umweltfreundliche Energie, die kostenfrei im Haushalt zur Verfügung steht.

Kraftwerk auf dem Terrassendach

Das Prinzip ist denkbar einfach: Ein Solarterrassendach erzeugt selbst Strom – übrigens nicht nur bei greller Sonneneinstrahlung – und reduziert damit den Anteil an Energie, den die Bewohner aus dem öffentlichen Netz dazukaufen müssen. Das macht unabhängiger von Energieversorgern und von möglichen Preisschwankungen. „Damit der eigene Solarstrom auch am Abend bei Dunkelheit noch zur Verfügung steht, empfiehlt sich zusätzlich die Anschaffung eines Energiespeichers. Wie eine Akkubatterie lädt sich der Speicher mit der selbst gewonnen Solarenergie auf und kann diese später wieder abgeben“, erläutert Oliver Enderlein von Solarcarporte.de. Die Investition in die Verschönerung der Terrasse rechnet sich somit von selbst: Nach Enderleins Berechnungen amortisiert sich durch die Stromeinsparung das Solarterrassendach innerhalb von zehn bis zwölf Jahren. Der Hersteller begleitet Hausbesitzer bei der Verwirklichung einer Solarterrasse über alle Einzelschritte hinweg – vom Bauantrag, der in einigen Bundesländern notwendig ist, über Statik und Fundamenterstellung bis zur Montage und den Elektroarbeiten.

Die Gartensaison deutlich verlängern

Neben der Energieerzeugung kommt es bei der Außengestaltung des Eigenheims natürlich auch auf die Optik an: Dazu stehen langlebige Aluminium- und Holzkonstruktionen zur Wahl, die sich in Design und Farbe der Architektur des Zuhauses anpassen lassen. Verbundsicherheitsglas mit einer Stärke von zehn Millimetern sorgt für die gewünschte Stabilität im Außenbereich. Ein weiterer Vorteil: Mit dem Witterungsschutz für die Terrasse verlängert sich gleichzeitig die Gartensaison bis weit in den Herbst hinein. Und auch für das Carport – mit direkter Auflademöglichkeit für das Hybrid- oder Elektrofahrzeug – sind die Solardächer geeignet.

Foto: djd/solarcarporte.de

Alte Außentreppen lassen sich mit Naturstein neu gestalten –
Stufen wetterfest renoviert

(rgz). Ob als Zugang zum Haus, als Abgang von der Terrasse oder zur Überbrückung von Höhenunterschieden an Hanggrundstücken: Außentreppen rund ums Eigenheim sind durch die Witterung besonderen Belastungen ausgesetzt. Beschädigte Beläge fallen besonders ins Auge, wenn man gerade dabei ist, Garten und Terrasse für die Sommersaison auf Vordermann zu bringen. Doch es muss nicht gleich eine neue Treppe sein, wenn die alte nicht mehr gefällt. In der Regel lassen sich die Stufen etwa mit einer Naturstein-Treppenrenovierung wetterfest und dauerhaft neu gestalten.

Beständige und belastbare Beläge

„Gerade im Freien kommt es darauf an, dass die Treppen extrem beständig und belastbar sind“, erklärt Jan Hartmann, Vertriebsleiter eines Anbieters von Treppenrenovierungssystemen. Durch die Verwendung von glasfaserarmierten Natursteinplatten ist der Belag absolut wasserdicht und es kann nicht zu Frostschäden kommen. Zudem genügt bereits eine Plattenstärke von nur acht Millimetern, um eine hochstabile und trittfeste Oberfläche zu erhalten. Durch die geringe Aufbauhöhe verändern sich die Dimensionen der Treppenstufen nur unwesentlich, sodass der neue Belag nicht zur Stolperfalle wird. „Wichtig bei der Verlegung ist zudem eine saubere Vorbereitung und Verarbeitung durch den Profi“, so Hartmann. Ein Zwei-Komponenten-Schaumbett sorge dafür, dass Unebenheiten alter Treppen ausgeglichen werden und dass es keine Hohlräume gebe, in die Feuchtigkeit eindringen könnte. Sogar alte Waschbetontreppen können so einen dauerhaft sicheren und haltbaren neuen Look bekommen.

Gestaltungsfreiheit mit vielen Natursteinarten und Farben

Natursteine sind in den unterschiedlichsten Gesteinsarten und Farben erhältlich. Jan Hartmann rät, sie nicht nur nach Bildvorlagen auszuwählen, sondern zu bemustern, da sie wie alle Naturmaterialien optische Unterschiede aufweisen können. Für den Außenbereich eignen sich gestrahlte Oberflächen. „Sie sind rutschhemmend und überstehen auch die Belastungen durch die Witterung problemlos“, erklärt Treppenexperte Hartmann. Wer Naturstein-Treppenbeläge auf Innentreppen einsetzen möchte, kann auch glänzend polierte Oberflächen wählen.

Foto: rgz/dress Treppen-Renovierungssysteme GmbH