<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Andrea Pitsch, Autor auf N-LAND</title>
	<atom:link href="https://n-land.de/autor/andrea-pitsch/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://n-land.de/autor/andrea-pitsch</link>
	<description>Das Nürnberger Land</description>
	<lastBuildDate>Mon, 09 Feb 2026 17:00:06 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.2</generator>
	<item>
    <subtitle>Kripo ermittelt</subtitle>
		<title>Einbruch in Hartensteiner Dorfladen: Unbekannte erbeuten 20.000 Euro</title>
		<link>https://n-land.de/top-story/einbruch-in-hartensteiner-dorfladen-unbekannte-erbeuten-20-000-euro</link>
				<comments>https://n-land.de/top-story/einbruch-in-hartensteiner-dorfladen-unbekannte-erbeuten-20-000-euro#respond</comments>
				<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 17:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Pitsch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nürnberger Land]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Top Story]]></category>
		<category><![CDATA[Hartenstein]]></category>
		<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Einbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Diebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalpolizei]]></category>
                            <tag slug="blaulicht">Blaulicht</tag>
                                <tag slug="hartenstein">Hartenstein</tag>
                                <tag slug="polizei">Polizei</tag>
                                <tag slug="einbruch">Einbruch</tag>
                                <tag slug="diebstahl">Diebstahl</tag>
                                <tag slug="kriminalpolizei">Kriminalpolizei</tag>
                  
		<guid isPermaLink="false">https://n-land.de/?p=626040</guid>
				<description><![CDATA[<p>HARTENSTEIN &#8211; In den 24/7-Laden in Hartenstein ist kurz nach Mitternacht am Sonntag, 8. Februar 2026, eingebrochen worden.  „Heute Nacht gegen Mitternacht wurde in den&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/top-story/einbruch-in-hartensteiner-dorfladen-unbekannte-erbeuten-20-000-euro">Einbruch in Hartensteiner Dorfladen: Unbekannte erbeuten 20.000 Euro</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>HARTENSTEIN &#8211; In den 24/7-Laden in Hartenstein ist kurz nach Mitternacht am Sonntag, 8. Februar 2026, eingebrochen worden. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Heute Nacht gegen Mitternacht wurde in den Dorfladen Hartenstein eingebrochen. Die Täter scheinen Ortskenntnis zu haben. Neben Wertgegenständen wurde auch die Einnahmen entwendet. Ein erheblicher Sachschaden ist entstanden. Unser Dorfladen bleibt bis auf Weiteres geschlossen.“ </strong>Diese Info setzte <strong>Bürgermeister Hannes Loos</strong> gleich am Morgen des 8. Februar in der <strong>Heimat-Info-App </strong>ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass sich die zwei &#8211; wie auf einem <strong>Überwachungsvideo</strong>, von dem sich ein Bild durch die<strong> sozialen Netzwerke</strong> verbreitet, zu erkennen &#8211; bislang unbekannten Täter wohl <strong>ausgekannt</strong> haben, denkt auch die zuständige Polizei Hersbruck. Sie teilt in ihrem Bericht mit, dass die Täter in der Nacht von Samstag auf Sonntag <strong>gewaltsam Türen öffneten und einen Tresor und Tabakwaren entwendeten</strong>. Hierzu nutzten sie zum Abtransport einen vor Ort befindlichen <strong>Hubwagen</strong>. Der <strong>Entwendungswert</strong> beläuft sich auf über <strong>20.000 Euro</strong>. Zudem entstand auch ein <strong>Sachschaden</strong> von etwa <strong>1500 Euro.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Dorfladen-Team</strong>, das auf seiner Facebook-Seite über Einbruch und Schließung des 24/7-Ladens informiert, wird sogar etwas <strong>konkreter</strong>: Die Tat soll sich am <strong>8. Februar zwischen 0.15 und 0.30 Uhr </strong>ereignet haben. Wie lange der Dorfladen <strong>geschlossen</strong> bleibt, steht laut der Facebook-Info noch nicht fest. Das Rathaus wollte sich auf Nachfrage nicht weiter zu dem Vorfall äußern, sondern verweist &#8211; wie die Polizei Hersbruck &#8211; auf die <strong>Kripo Schwabach</strong>, die die <strong>Ermittlungen</strong> aufgenommen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Info</strong>: Polizei, Rathaus und Dorfladen-Team bitten jedenfalls um Hinweise zu Tat oder Tätern unter 09151/86900.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/top-story/einbruch-in-hartensteiner-dorfladen-unbekannte-erbeuten-20-000-euro">Einbruch in Hartensteiner Dorfladen: Unbekannte erbeuten 20.000 Euro</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
							<wfw:commentRss>https://n-land.de/top-story/einbruch-in-hartensteiner-dorfladen-unbekannte-erbeuten-20-000-euro/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
						<enclosure url="https://n-land.de/wp-content/uploads/2026/02/DorfladenHartenstein-1200x675.jpg" />
	</item>
		<item>
    <subtitle>Gastronomie</subtitle>
		<title>Wie geht es mit dem Hersbrucker „Stadtpark“ weiter?</title>
		<link>https://n-land.de/top-story/wie-geht-es-mit-dem-hersbrucker-stadtpark-weiter</link>
				<comments>https://n-land.de/top-story/wie-geht-es-mit-dem-hersbrucker-stadtpark-weiter#respond</comments>
				<pubDate>Wed, 27 Mar 2024 14:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Pitsch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nürnberger Land]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Top Story]]></category>
		<category><![CDATA[Hersbruck]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
                            <tag slug="gastronomie">Gastronomie</tag>
                                <tag slug="hersbruck">Hersbruck</tag>
                  
		<guid isPermaLink="false">https://n-land.de/?p=547508</guid>
				<description><![CDATA[<p>HERSBRUCK &#8211; Beim Hersbrucker Weihnachtsmarkt war der „Stadtpark“ noch dabei; nun scheint es mit dem Biergarten vorerst vorbei. Dabei hatten die beiden Betreiber – Schauspieler Bülent&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/top-story/wie-geht-es-mit-dem-hersbrucker-stadtpark-weiter">Wie geht es mit dem Hersbrucker „Stadtpark“ weiter?</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>HERSBRUCK</strong> &#8211; Beim <strong>Hersbrucker Weihnachtsmarkt</strong> war der <strong>„Stadtpark“</strong> noch dabei; nun scheint es mit dem <strong>Biergarten</strong> vorerst vorbei. Dabei hatten die beiden <strong>Betreiber</strong> – <strong>Schauspieler Bülent Babayigit und Gastronom Gregor Schuster</strong> – den Biergarten am Unteren Markt erst im Frühsommer 2022 übernommen und mit Hilfe der Stadt aufgebaut. Die Idee damals, wie die beiden während der Vorbereitungen berichtet hatten: einen Biergarten mit typischen Speisen, Selbstbedienung und gewissen Höhepunkten. Ihr Ziel nach eigener Aussage: <strong>Leben in die Innenstadt bringen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihrer ersten richtigen Saison im Jahr 2023, in dem sie neben dem Weihnachtsmarkt auch beim <strong>Altstadtfest</strong> mitgewirkt hatten, waren sie zufrieden, sagten aber: <strong>„Da geht noch mehr.“</strong> Im Herbst beim <strong>Bullriding-Event</strong> sprachen die beiden Herren von weiteren Events wie Fest der Nationen oder orientalischem Abend. Mit rund drei Jahren rechneten sie, um den Traum eines Erlebnis-Biergartens in Hersbruck umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch in den vergangenen Wochen nährten sich die Gerüchte, dass sich Babayigit und Schuster <strong>nicht mehr einig</strong> wären. Dazu kann und möchte sich <strong>Bürgermeister Robert Ilg</strong> nicht äußern, denn es liefen noch Gespräche mit den Betreibern. Diese hätten ja einen <strong>laufenden Pachtvertrag </strong>und Geld in die Aufbauten investiert. Nur eines kann Ilg zum jetzigen Zeitpunkt bestätigen: <strong>„Mit dem Biergarten wird es so nicht mehr weitergehen.“ </strong>Weitere Details zur Zukunft würden sich erst Mitte/Ende April klären, hofft er.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/top-story/wie-geht-es-mit-dem-hersbrucker-stadtpark-weiter">Wie geht es mit dem Hersbrucker „Stadtpark“ weiter?</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
							<wfw:commentRss>https://n-land.de/top-story/wie-geht-es-mit-dem-hersbrucker-stadtpark-weiter/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
						<enclosure url="https://n-land.de/wp-content/uploads/2024/03/Heb-Biergarten-1200x675.jpeg" />
	</item>
		<item>
    <subtitle>Spendensammlung</subtitle>
		<title>„Das war erschütternd“: Erfahrungen aus dem Erdbebengebiet</title>
		<link>https://n-land.de/lokales/das-war-erschuetternd-erfahrungen-aus-dem-erdbebengebiet</link>
				<comments>https://n-land.de/lokales/das-war-erschuetternd-erfahrungen-aus-dem-erdbebengebiet#respond</comments>
				<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 14:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Pitsch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Top Story]]></category>
		<category><![CDATA[Hersbruck]]></category>
		<category><![CDATA[Spende]]></category>
		<category><![CDATA[Spendenaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophenschutz]]></category>
                            <tag slug="spende">Spende</tag>
                                <tag slug="spendenaktion">Spendenaktion</tag>
                                <tag slug="hersbruck">Hersbruck</tag>
                                <tag slug="ehrenamt">Ehrenamt</tag>
                                <tag slug="katastrophenschutz">Katastrophenschutz</tag>
                  
		<guid isPermaLink="false">https://n-land.de/?p=509287</guid>
				<description><![CDATA[<p>HERSBRUCK &#8211; Nothilfe fürs nackte Überleben und die Seele: Die alevitische Gemeinde Hersbruck setzte die Erlöse ihrer Spendenaktion selbst vor Ort ein und um. „Es&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/lokales/das-war-erschuetternd-erfahrungen-aus-dem-erdbebengebiet">„Das war erschütternd“: Erfahrungen aus dem Erdbebengebiet</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" id="readMore113066410"><strong>HERSBRUCK &#8211; Nothilfe fürs nackte Überleben und die Seele: Die alevitische Gemeinde Hersbruck setzte die Erlöse ihrer Spendenaktion selbst vor Ort ein und um.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es hat alles gefehlt, was man sich vorstellen kann – vom Dach bis zu den Hygieneartikeln“, sagt Mukades Kalindamar. Die Bilder von Schrecken, Trauer und Hilflosigkeit aus ihren zehn Tagen im türkischen Erdbebengebiet haben sich der Vorsitzenden der alevitischen Gemeinde <a href="/thema/hersbruck">Hersbruck</a> tief in Erinnerung und Herz eingegraben. „Das war erschütternd, das zu sehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn die Medienberichte seien weit weg vom wirklichen Geschehen. Sie sei zehn Tage nach der Katastrophe dort gewesen und es habe „keine Toiletten, kein Frischwasser, keine Essensverteilung, keine mobilen Krankenhäuser, keinen Strom“ gegeben. Die Menschen hätten aufgrund von Trauma und Schock ihre Trauer gar nicht ausleben können: „Sie mussten erst einmal überleben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dafür hat sich die alevitische Gemeinde in erster Linie in Person von Kalindamar und Yüksel Basusta eingesetzt. Sie beide reisten in die Türkei – nicht ohne Hindernisse. „Die Organisation der Flüge war schwierig, im Inland war alles ausgebucht.“ Über mehrere Zwischenflüge kam das Hersbrucker Duo hin und zurück. „Das hat uns jeweils einen Tag gekostet.“ Im Gepäck hatten die beiden sozusagen ein stolzes Sümmchen von Spenden, die dank Gaben von Fackelmann, IGE, Malerfachbetrieb Scharrer, Hewa, Felsner, Wening Bau, Sportvereinen, Kleinbetrieben, Einzelhändlern und Bürgern aus <a href="/thema/hersbruck">Hersbruck</a> und Umland zusammengekommen sind, verrät Kalindamar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Plötzlich bebt es wieder</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sie hatte nämlich bereits Vorfeld von Deutschland aus einiges über türkische Kooperationspartner organisiert. „Container, Zelte und Lebensmittel haben wir so über hunderte Kilometer ins Erdbebengebiet liefern lassen.“ Beim Rest schaute sie vor Ort, was noch benötigt wird. Aber als sie in der ersten betroffenen Kommune ankam, „da mussten wir selbst zuerst tief Luft holen“. Doch dann packten Kalindamar und Basusta mit ungebrochener Energie an. „Bis auf Hatay konnten wir alle Orte anfahren“, berichtet sie. Der Grund: In Hatay bebte die Erde zu diesem Zeitpunkt erneut. „Das Risiko war uns dann zu groß und wir haben die Fahrt abgebrochen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Emotionale Momente waren es so auch unendlich viele: „Die pubertierende Gesellschaft hat es intensiv getroffen.“ Viele Jugendliche und Kinder hätten ihre Eltern verloren. Gerade sie wollten aber wenig Kontakt zur Außenwelt aufnehmen, hat sie erfahren. Andere Menschen hätten sich ihr geöffnet und „einfach zu hören“, das habe vielen geholfen. „Wie sie erzählt haben, wie sie die Stimmen der Angehörigen unter den Trümmern gehört haben und nicht dran gekommen sind, das war, als würden sie über einen schrecklichen Albtraum reden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben hätten sie auch sonst viel bewirkt, findet Kalindamar stolz. „Wir haben Wohncontainer für Frauen und Mädchen besorgt“, damit diese einen Rückzugsort hätten. Den Notbedarf, den haben sie zu decken versucht. Und nicht nur das: Die beiden haben teilweise Nachtwache am Feuer vor den Zelten gehalten. „Auch wir mussten die Kälte aushalten.“ Auch sie mussten mit wenig Hygiene auskommen und mit leeren Handyakkus. „Da kam ich mir selbst manchmal verlassen vor.“ Gegen den Schmerz der Menschen sei das jedoch nichts: „Sie sind abhängig von jeder helfenden Hand, von jedem Trost.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><a class="lightgallery" href="https://n-land.de/wp-content/uploads/2023/03/Erdbeben2-320x180.jpg" data-thumb="" data-sub-html=".caption-509288"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="320" height="180" src="https://n-land.de/wp-content/uploads/2023/03/Erdbeben2-320x180.jpg" alt="Erdbeben2" class="wp-image-509288"/></a><figcaption class="caption-509288"><span class="caption">Unter anderem solche Zelte hat die alevitische Gemeinde von den Spenden gekauft. / Privat</span><span class="caption-filename">2023/03/Erdbeben2.jpg</span></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Beeindruckt haben Kalindamar die kleinen Kinder, die sich erstaunlich schnell ans Zeltleben gewöhnt hätten. Wenn sie die Mädchen und Jungs morgens gefragt hat, ob sie schon etwas gegessen hätten, meinte die: „Ob ich denn nicht wisse, dass sie warten müssten.“ Das bewegt Kalindamar noch jetzt. Sie freundete sich mit den Kindern an, der Abschied fiel ihr schwer. „Da habe ich einige Tränen rausgedrückt.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur deshalb. Sie hatte das Gefühl, dass sie die Gesellschaft nun alleine lässt. „Wenn jemand von unserer Gemeinde dort ist, dann hatten wir Schutz und Hilfe.“ Denn Kalindamar bestätigt Vorwürfe der Erdbebenopfer an die türkische Regierung: „Die Bevölkerung ist verlassen von der Regierung.“ Nach fünf Wochen gebe es noch kein Trinkwasser und an Stabilität in der Region sei nicht zu denken. „Die Menschen dort sind abhängig von dem, was von uns kommt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher will die alevitische Gemeinde weiter spenden sammeln und verteilen. „Wir müssen als Gesellschaft ein Zeichen setzen, dass wir uns für die Menschheit verantwortlich fühlen.“ Kalindamar hat schon diverse Ideen – Patenschaften für eine längere Begleitung oder psychologische Betreuung für Kinder und Jugendliche. „Wir haben uns die Unterstützung als Ziel gesetzt und uns ist bewusst, dass das ein langer Weg ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gespendet kann weiter werden an: Alevitische Gemeinde <a href="/thema/hersbruck">Hersbruck</a>, DE82 7605 0101 0013 0665 92, Sparkasse Nürnberg.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/lokales/das-war-erschuetternd-erfahrungen-aus-dem-erdbebengebiet">„Das war erschütternd“: Erfahrungen aus dem Erdbebengebiet</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
							<wfw:commentRss>https://n-land.de/lokales/das-war-erschuetternd-erfahrungen-aus-dem-erdbebengebiet/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
						<enclosure url="https://n-land.de/wp-content/uploads/2023/03/Erdbeben1-1200x675.jpg" />
	</item>
		<item>
    <subtitle>Veranstaltungsreihe</subtitle>
		<title>Biodiversität im Fokus: Was der Oberarzt mit Obstbäumen zu tun hat</title>
		<link>https://n-land.de/top-story/biodiversitaet-im-fokus-was-der-oberarzt-mit-obstbaeumen-zu-tun-hat</link>
				<comments>https://n-land.de/top-story/biodiversitaet-im-fokus-was-der-oberarzt-mit-obstbaeumen-zu-tun-hat#respond</comments>
				<pubDate>Fri, 10 Feb 2023 09:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Pitsch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nürnberger Land]]></category>
		<category><![CDATA[Top Story]]></category>
		<category><![CDATA[Offenhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
                            <tag slug="naturschutz">Naturschutz</tag>
                                <tag slug="bio">Bio</tag>
                                <tag slug="klimaschutz">Klimaschutz</tag>
                                <tag slug="baeume">Bäume</tag>
                                <tag slug="freizeit">Freizeit</tag>
                                <tag slug="offenhausen">Offenhausen</tag>
                  
		<guid isPermaLink="false">https://n-land.de/?p=505987</guid>
				<description><![CDATA[<p>HAMMERBACHTAL &#8211; Eine neue Veranstaltungsreihe zeigt, wie viele Faktoren beim Klimaschutz zusammenhängen. Den Auftakt am 11. Februar bestreitet Oberarzt Dr. Volker Schrader. Dass ein Internist, Kardiologe&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/top-story/biodiversitaet-im-fokus-was-der-oberarzt-mit-obstbaeumen-zu-tun-hat">Biodiversität im Fokus: Was der Oberarzt mit Obstbäumen zu tun hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>HAMMERBACHTAL &#8211; Eine neue Veranstaltungsreihe zeigt, wie viele Faktoren beim Klimaschutz zusammenhängen. Den Auftakt am 11. Februar bestreitet Oberarzt Dr. Volker Schrader.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass ein Internist, Kardiologe und Psychotherapeut zum Thema „Natur, Klima und wir“ spricht, ist für Organisatorin Sabine Ratzel logisch: <strong>„Klimawandel, Biodiversitäts-, Natur- und Klimaschutz hängen eng zusammen.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn nämlich die Temperaturen im Sommer regelmäßig auf das Niveau der Körpertemperatur ansteigen oder darüber, <strong>kommt das Kühlsystem des Körpers an seine Grenzen</strong>, gibt Schrader einen Einblick in seinen Vortrag am Samstag um 16 Uhr im Grünen Baum in Kucha. Mit dem Arzt, der in Breitenbrunn eine Streuobstwiese gepachtet und Ratzel zwecks einer Zusammenarbeit angesprochen hatte, sei das „Wir“ im Titel der Reihe abgedeckt, so Ratzel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese hänge an der Initiative <strong>„Schutz der Biodiversität im Hammerbachtal“</strong>, erklärt sie. Im Rahmen dieser habe es im vergangenen Jahr mehrere Treffen gegeben. Dabei habe sie von mehreren Seiten gehört, dass „<strong>fundierteres Wissen gewünscht“</strong> wird. Das habe sie natürlich gefreut, verrät sie, denn nur so könne man das Credo <strong>„global denken – lokal handeln“ </strong>auch umsetzen. Manche Themen für die neue Reihe seien daher aus Anregungen entstanden, anderes hätte sich ergeben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erde und Sonne</h3>



<p class="wp-block-paragraph">So würde der Hammerbachtaler Hennig Bernhardt selbst Schwarzerde herstellen, was sich einige gerne mal zeigen lassen wollten. „Also habe ich ihn angefragt und konnte ihn für einen Workshop am 29. April gewinnen.“ Schon vorher ist Bernhardt in Sachen Balkonsolar aktiv.<strong> Am 25. März soll zur Anschauung am Mehrgenerationenplatz in Kucha ein Solarmodul installiert werden</strong>, kündigt die Organisatorin an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Ratzel zugekommen ist dagegen Udo Holweg. „<strong>Diese Gelegenheit habe ich aufgegriffen und genutzt“,</strong> schmunzelt sie. <strong>Der zertifizierte Obstbaumpfleger und Baumwart der Gemeinde Etzelwang bietet Ende Februar einen Zweitages-Obstbaumkurs für Einsteiger an.</strong> Diese bunte Mischung an Themen sei gewollt, betont Ratzel, und schlage sich im Titel der Reihe nieder. Natur und Klima bestimmten unsere Lebensgrundlage: <strong>„Ohne Biodiversität gibt es kein Holz.“ </strong>Auch aufs Grundwasser habe diese Einfluss. „Und das „Wir“ muss sein, weil wir selbst mit drinhängen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir“, das sind auch die Veranstalter. Als Ratzel im Herbst gehört hatte, dass der Bildungsfonds Nürnberger Land noch Gelder übrig hat, fragte sie nach, ob auch Erwachsenenbildung unterstützt würde. „Dann habe ich mich mit dem Bürgerverein „<strong>Lebendiges Offenhausen“ </strong>zusammengetan und wir haben die Förderung bekommen.“ Nur weil die Termine deswegen im Hammerbachtal stattfinden, heißt das nicht, dass das „Wir“ auf die Bürger begrenzt ist. „Es ist jeder willkommen, denn die Themen gehen ja weit übers Tal hinaus.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Alle Infos zur Reihe „Natur, Klima und wir“ unter <a href="https://sdgs-go-local.bluepingu.de/natur-klima-wir-veranstaltungsreihe-im-hammerbachtal/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://sdgs-go-local.bluepingu.de/natur-klima-wir-veranstaltungsreihe-im-hammerbachtal/</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/top-story/biodiversitaet-im-fokus-was-der-oberarzt-mit-obstbaeumen-zu-tun-hat">Biodiversität im Fokus: Was der Oberarzt mit Obstbäumen zu tun hat</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
							<wfw:commentRss>https://n-land.de/top-story/biodiversitaet-im-fokus-was-der-oberarzt-mit-obstbaeumen-zu-tun-hat/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
						<enclosure url="https://n-land.de/wp-content/uploads/2023/02/streuobstwiese-udoholweg-kl-scaled-1-1200x675.jpeg" />
	</item>
		<item>
    <subtitle>Interview</subtitle>
		<title>So organisieren die Hersbrucker Lions ihren Krapfenverkauf</title>
		<link>https://n-land.de/lokales/so-organisieren-die-hersbrucker-lions-ihren-krapfenverkauf</link>
				<comments>https://n-land.de/lokales/so-organisieren-die-hersbrucker-lions-ihren-krapfenverkauf#respond</comments>
				<pubDate>Mon, 16 Jan 2023 14:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Pitsch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Top Story]]></category>
		<category><![CDATA[Hersbruck]]></category>
		<category><![CDATA[Bäckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Spendenaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Lions Club Hersbruck]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>
                            <tag slug="baeckerei">Bäckerei</tag>
                                <tag slug="spendenaktion">Spendenaktion</tag>
                                <tag slug="hersbruck">Hersbruck</tag>
                                <tag slug="lions-club-hersbruck">Lions Club Hersbruck</tag>
                                <tag slug="gastronomie">Gastronomie</tag>
                                <tag slug="essen-und-trinken">Essen und Trinken</tag>
                  
		<guid isPermaLink="false">https://n-land.de/?p=502299</guid>
				<description><![CDATA[<p>HERSBRUCK &#8211; Es ist ein kleines Jubiläum, das der Lions Club Hersbruck in diesem Jahr feiern kann: Zum zehnten Mal organisieren die Ehrenamtlichen den Hersbrucker Krapfenschmaus.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/lokales/so-organisieren-die-hersbrucker-lions-ihren-krapfenverkauf">So organisieren die Hersbrucker Lions ihren Krapfenverkauf</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>HERSBRUCK &#8211; Es ist ein kleines Jubiläum, das der Lions Club Hersbruck in diesem Jahr feiern kann: Zum zehnten Mal organisieren die Ehrenamtlichen den Hersbrucker Krapfenschmaus.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">War er zunächst ein fester Termin zum Faschingsauftakt im November, ist er seit ein paar Jahren auf den Weiberfasching gewandert. Nicht einmal Corona konnte der Aktion etwas anhaben. <strong>Organisator Thomas Zeus weiß warum.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rückblick: Der letzte Februar stand ja noch im Zeichen der Pandemie.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, aber davon hat unsere Aktion nichts gemerkt. Wir haben dennoch ungefähr genau so viele Krapfen verkauft wie sonst auch. Wir hatten natürlich gedacht, dass es schwieriger wird. <strong>Hatten uns mit Deckeln auf den Kartons und Desinfektionsmitteln entsprechend vorbereitet.</strong> Das Schöne war dann der Zuspruch, über den wir uns echt gefreut haben. Ich denke, die Leute wollten darauf einfach nicht verzichten und fanden es toll, dass es unseren Krapfenschmaus trotzdem gab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Krapfen ausfahren, das klingt erst einmal so einfach. Was steckt da alles an Organisation dahinter?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich nicht so viel. Das Schwierige ist für mich, an Weihnachten schon an die Krapfen zu denken. Da gilt es abzuklären, ob wir die Aktion wieder machen oder nicht. Nächster Schritt ist ein Zeitplan, weil es ja einen Bestellschluss gibt. <strong>Es gibt immer ein paar Nachzügler und ich bin beruflich auch immer wieder unterwegs. </strong>Das muss ich alles unter einen Hut bekommen, weil das ist ja ein Feierabendjob. Dann setze ich das Anschreiben an die Firmen auf, deren Adressen ich über die Jahre gesammelt habe. Das ist meist ein ähnlicher Text. Ausdrucken, eintüten, wegschicken und warten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und Stolpersteine gibt es keine?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Naja, bei den Rechnungen muss ich auf das richtige Datum achten, sonst kommen die Buchhalter. Und ich habe keine Datenbank für die Firmen, sondern mir die Daten selbst zusammengeschrieben. <strong>Da kann es schon mal sein, dass es einen Betrieb nicht mehr gibt oder sich Ansprechpartner ändern.</strong> Solche Anpassungen nehme ich dann immer gleich vor, weil dann ist das erledigt und die Datei liegt wieder ein Jahr.<img decoding="async" class="" src="https://images.nordbayern.de/image/contentid/policy:1.12900489:1673619845/ThomasZeus.jpg?f=16%3A9&amp;h=480&amp;m=FIT&amp;w=900&amp;$p$f$h$m$w=89af224" alt="Thomas Zeus organisiert den Hersbrucker Krapfenschmaus von Beginn an.
"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Thomas Zeus organisiert den Hersbrucker Krapfenschmaus von Beginn an. Foto: privat</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Organisatorische geht gut allein, aber am Donnerstag, 16. Februar, also Weiberfasching, braucht es mehr Helfer.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist nie ein Problem. Beim Clubabend frage ich rum und erinnere die Lions-Kollegen dann kurz vorher noch einmal daran. <strong>Wichtig ist, dass jemand ein größeres Auto hat, wo viele Kartons reinpassen, weil die Leute sollen ihre Bestellung ja in ein bis zwei Stunden nach dem Backen haben. </strong>Wir wollen ja nicht den ganzen Vormittag rumfahren.<strong> </strong>Es freuen sich echt immer alle drauf, weil es beim Abliefern meistens schöne Gespräche gibt. Die Ausfahrer suchen sich schon die Kunden aus, die sie kennen und man sieht ihnen dann die Vorfreude auf die Aktion an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was müsst Ihr denn eigentlich immer so an Mengen verteilen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Schnitt sind das 2500 bis 3000 Stück. </strong>Die Bäckerei Wacker, die die Krapfen etwas günstiger für uns backt, kommt damit noch nicht an ihre Kapazitätsgrenzen. Unsere 40 bis 50 Kunden verteilen sich größtenteils über das Hersbrucker Stadtgebiet und bestellen zwischen einem und acht Kartons.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und was muss man tun, wenn man noch Krapfen bestellen möchte?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz formlos eine Mail schreiben, wer für welche Uhrzeit wie viele Krapfen haben möchte. <strong>Es geht nur kartonweise – in einem sind 24 Stück –, weil einzelne Krapfen wären zu aufwendig.</strong> Es sind übrigens schon rund 1000 Krapfen bestellt. Nach dem Brief kommt immer ein erster Schwung, dann ist etwas Ruhe und zum Endspurt bis 29. Januar hin kommen immer noch welche.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Preissteigerungen sind derzeit allgegenwärtig. Wie sieht es bei Eurer Aktion aus?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bäcker braucht halt Strom und Wärme. Daher war zu erwarten, dass wir mit den 35 Cent pro Stück nicht mehr hinkommen würden. <strong>Ein Krapfen kostet nun 40 Cent.</strong> Aber das wurde bislang akzeptiert von den Bestellern. Außerdem ist der Erlös ja wieder für unsere üblichen sozialen Zwecke.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was macht den Krapfenschmaus denn so besonders?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist einfach und man muss wenig tun. Man muss nicht selbst dran denken, zu Weiberfasching für Kunden oder Mitarbeiter Krapfen zu besorgen. <strong>Es ist der Service, dass sie frei Haus kommen. </strong>Und außerdem freuen sich die Leute einfach über das süße Gebäck.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Krapfenbestellungen werden bis 29. Januar per Mail an <a href="mailto:hersbrucker.krapfenschmaus@gmail.com">hersbrucker.krapfenschmaus@gmail.com</a> angenommen. Das Bestellformular und Infos findet man unter <a href="http://www.lc-hersbruck.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://www.lc-hersbruck.de</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/lokales/so-organisieren-die-hersbrucker-lions-ihren-krapfenverkauf">So organisieren die Hersbrucker Lions ihren Krapfenverkauf</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
							<wfw:commentRss>https://n-land.de/lokales/so-organisieren-die-hersbrucker-lions-ihren-krapfenverkauf/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
						<enclosure url="https://n-land.de/wp-content/uploads/2023/01/IMG-7548-1200x675.jpeg" />
	</item>
		<item>
    <subtitle>Interview</subtitle>
		<title>Höhlenretter sind Alleskönner in der Unterwelt</title>
		<link>https://n-land.de/lokales/hoehlenretter-sind-alleskoenner-in-der-unterwelt</link>
				<comments>https://n-land.de/lokales/hoehlenretter-sind-alleskoenner-in-der-unterwelt#respond</comments>
				<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 16:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Pitsch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nürnberger Land]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Top Story]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungsaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Bergwacht]]></category>
                            <tag slug="film">Film</tag>
                                <tag slug="rettungsaktion">Rettungsaktion</tag>
                                <tag slug="ehrenamt">Ehrenamt</tag>
                                <tag slug="bergwacht">Bergwacht</tag>
                  
		<guid isPermaLink="false">https://n-land.de/?p=501594</guid>
				<description><![CDATA[<p>HERSBRUCKER SCHWEIZ&#160;&#8211; Seit dem Film „Riesending“ ist dieser spezielle Bergwacht-Bereich wieder in den Fokus gerückt. Einer, der sich damit auskennt, ist Nils Bräunig. Er ist&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/lokales/hoehlenretter-sind-alleskoenner-in-der-unterwelt">Höhlenretter sind Alleskönner in der Unterwelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>HERSBRUCKER SCHWEIZ&nbsp;&#8211; Seit dem Film „Riesending“ ist dieser spezielle Bergwacht-Bereich wieder in den Fokus gerückt. Einer, der sich damit auskennt, ist Nils Bräunig. Er ist seit 34 Jahren im Bereich Höhlenrettung tätig</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz nach Weihnachten lief er und noch immer bewegt er die Gemüter – der Film „Riesending – Jede Stunde zählt“. Er lehnt sich an die Rettungsaktion von Juni 2014 aus der Riesending-Schachthöhle im Untersberg in den Berchtesgadener Alpen an.<strong> „Ein Film kann gar nicht den Anspruch haben, eine Dokumentation zu sein“</strong>, sagt Nils Bräunig nur zu den Diskussionen. Er muss es wissen, denn er war damals dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was sind Ihre Erinnerungen an den Einsatz?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich muss ich vorausschicken, dass das damals ein ganz seltenes Extremereignis war. Ich vergleiche das gerne mit einem Jahrtausendhochwasser. Man kann sich auf so etwas gedanklich planspielmäßig vorbereiten, aber wenn es dann eintritt, dann ereignen sich viele Dinge, die man nicht vorbereiten kann. Man muss ganz viel ad hoc tun. Für uns in der Höhlenrettung war daran nicht die lange Einsatzdauer besonders – das ist für uns nicht ungewöhnlich –, sondern der riesige Aufwand und die Organisation der wahnsinnig vielen Beteiligten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><img decoding="async" class="" src="https://images.nordbayern.de/image/contentid/policy:1.12877330:1672841083/Nils%20Br%C3%A4unig%20-%20Foto%20(c)%20Nils%20Br%C3%A4unig.jpg?f=16%3A9&amp;h=480&amp;m=FIT&amp;w=900&amp;$p$f$h$m$w=a43f19a" alt="Nils Bräunig ist seit 34 Jahren im Bereich Höhlenrettung tätig und für die Bergwacht Pottenstein aktiv.
"></p>



<h5 class="wp-block-heading">Nils Bräunig ist seit 34 Jahren im Bereich Höhlenrettung tätig und für die Bergwacht Pottenstein aktiv.&nbsp;/ Foto:  Nils Bräunig</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie waren damals einer der Abschnittsleiter der Höhle.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer großen Einsatzlage ist es üblich, dass man die Verantwortung auf mehrere Köpfe verteilt. Daher haben wir mehrere Abschnitte gebildet. Ich habe einen davon koordiniert. Außerdem haben wir im Schichtbetrieb gearbeitet, weil nicht jeder ständig im Einsatz sein kann oder beruflich so lange abkömmlich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was haben Sie von der Rettungsaktion für sich mitgenommen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Arbeit an sich nichts; denn die ist bestmöglich gelaufen. Aber was mir positiv aufgefallen ist, war, dass danach keiner mehr die Frage gestellt hat: Für was braucht es die Höhlenrettung eigentlich? Das ist ja ein ganz spezieller Bereich, der sonst ganz wenig gefordert wird. Die Wahrnehmung hat sich durch die Medien verändert, die zugleich ein Bild von der Höhlenrettung geprägt hat, das aber nicht den Alltag widerspiegelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und gab es Lerneffekte allgemein für die Höhlenrettung?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, es gab keine neuen Impulse, es war eher eine Bestätigung. Wir konnten die über Jahrzehnte gewachsene und erprobte nationale und internationale Zusammenarbeit zielführend anwenden. Denn schon Jahre vorher hat sich die europäische Höhlenrettung vernetzt. Dass wir uns kannten, das konnten wir ausspielen und haben die Rettung unter ungünstigen Voraussetzungen mit großem Kraftakt gemeistert. Und das hat auch den Ehrenamtlichen gezeigt, dass Höhlenrettung wichtig ist und sich die Frage nach dem „für was“ nicht mehr stellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was fasziniert Sie denn an diesem Bereich?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist eine Mischung verschiedener Aspekte. Eine Höhle ist für mich eine andere Welt, einer der wenigen verbliebenen ursprünglichen Naturräume. Dort gibt es kein Handy und keinen Funk, man ist sozusagen abgeschnitten. Ich muss mich in ihr nach der Natur richten: Wird es nass, muss ich schwimmen, steil klettern und niedrig kriechen. Das hat was von Demut gegenüber der Natur. Dazu kommt bei der Bergwacht die Kameradschaft in unwirtlicher Umgebung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und die muss in einer Höhle funktionieren.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, wenn etwas passiert, müssen wir uns selbst helfen können. Draußen gibt es die Fachdienste wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Drinnen nur ein Team, das alles machen muss. Logistik, Technik und Medizin stemmen wir aus einer Hand. Dazu kommt, dass jede Höhle anders ist. Standardverfahren können helfen, aber im Prinzip muss man die Abläufe jedes Mal neu stricken. Das macht es spannend.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo liegen denn die Gefahren oder Herausforderungen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst einmal: Höhlen sind nicht gefährlicher als es außen ist. Dort gibt es keine Witterungsschwankungen und wenn ein Weg zwei bis drei Mal begangen wurde, liegt da kein loses Material mehr. Beim Bergsteigen dagegen gibt es zum Beispiel Steinschlag. Das Problem ist: Der Unfallort ist nicht leicht erreichbar im Gegensatz zu den Bergen, in denen bei schönem Wetter der Hubschrauber fliegen kann. Daher müssen wir eine geringe Fehlerquote haben, weil wir nicht schnell reagieren können. Das Team vor Ort muss die Probleme aus eigener Kraft lösen. Auch wenn wir immer redundant arbeiten, also ein Reserve-Team vorhalten. Hier bei uns gab es noch keine Eigenunfälle bei einer Rettungsaktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und das bei der großen Höhlendichte hier.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja und obwohl wir in diesem Bereich die einsatzstärkste Region in Deutschland sind. Wir haben in ganz Nordbayern über 3000 Höhlen. Die sind in der Regel altbekannt und gut erreichbar. Daher passiert da auch immer wieder mal was.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was muss man denn als Höhlenretter mitbringen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf alle Fälle eine gewisse körperliche Fitness und dass man gerne in Höhlen geht. Außerdem muss man im normalen Bergrettungsgeschäft mitarbeiten. So gewinnt man durch regelmäßige normale Einsätze Routine. Nach der Ausbildung zum Bergretter lernt man spezielle Sachen zur Höhlenrettung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn es da so wenig Einsätze gibt, wie bleibt man im Training?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir halten einmal im Monat eine Ausbildungsübung ab und zwei Mal im Jahr Rettungsübungen. Da sind dann auch gezielt die örtlichen Einheiten dabei. Denn die anderen Bergretter decken draußen und den Eingang sehr sehr gut ab. Im Frankenjura sind etwas mehr als 20 Männer und Frauen aktiv und damit bilden wir eine schlagkräftige Mannschaft. Wird es komplexer, ziehen wir Kräfte aus Bayern, Deutschland oder dem Ausland hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Tipps haben Sie für Hobby-Höhlenforscher?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer zu zweit, noch besser zu dritt losgehen. So kann einer beim Verunfallten bleiben und der andere Hilfe holen. Außerdem sollte man immer jemandem sagen, wo man ist, damit man nicht erst nach Tagen vermisst wird. Wichtig ist auch die Ausrüstung: Helm und zwei Lichtsysteme, also nicht nur eine Taschenlampe einstecken. Und man muss sich bei der Bekleidung auf Kühlschrank-Temperaturen einstellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/lokales/hoehlenretter-sind-alleskoenner-in-der-unterwelt">Höhlenretter sind Alleskönner in der Unterwelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
							<wfw:commentRss>https://n-land.de/lokales/hoehlenretter-sind-alleskoenner-in-der-unterwelt/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
						<enclosure url="https://n-land.de/wp-content/uploads/2023/01/Muehlbachquellhoehle-Innenaufnahme-Foto-c-Nils-Braeunig-1200x675.jpeg" />
	</item>
		<item>
    <subtitle>Adventskalender-Aktion</subtitle>
		<title>Lions Club hat den Gewinner gefunden</title>
		<link>https://n-land.de/lokales/hersbruck/lions-club-hat-den-gewinner-gefunden</link>
				<comments>https://n-land.de/lokales/hersbruck/lions-club-hat-den-gewinner-gefunden#respond</comments>
				<pubDate>Thu, 29 Dec 2022 10:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Pitsch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Top Story]]></category>
		<category><![CDATA[Hersbruck]]></category>
		<category><![CDATA[Adventskalender]]></category>
		<category><![CDATA[Lions Club Hersbruck]]></category>
                            <tag slug="adventskalender">Adventskalender</tag>
                                <tag slug="lions-club-hersbruck">Lions Club Hersbruck</tag>
                                <tag slug="hersbruck">Hersbruck</tag>
                  
		<guid isPermaLink="false">https://n-land.de/?p=500308</guid>
				<description><![CDATA[<p>HERSBRUCK &#8211; Schon seit Jahren hat Jürgen Loos zwei Adventskalender des Lions Club Hersbruck. Gewonnen hat er bisher noch nie etwas. „Und jetzt hatte ich&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/lokales/hersbruck/lions-club-hat-den-gewinner-gefunden">Lions Club hat den Gewinner gefunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p class="intro">HERSBRUCK &#8211; Schon seit Jahren hat Jürgen Loos zwei Adventskalender des Lions Club Hersbruck. Gewonnen hat er bisher noch nie etwas. „Und jetzt hatte ich gleich den Volltreffer“, freut sich der Hersbrucker über den Hauptgewinn.</p>
<p>Die entsprechende Kalendernummer hatte der kleine Leonard auf dem Hersbrucker Weihnachtsmarkt gezogen. „Mit dem Lohn dafür ist er gleich ins Spielwarengeschäft gedüst“, erzählt Kalenderteam-Chef Michael Krammer. Von der Ziehung hatte Loos zwar gehört, aber erst bei einem Blick auf die Lions-Website an Heiligabend kapierte er, „dass das unsere Nummer ist“ und meldete sich sofort.</p>
<p>Die 398 kontrollierte Krammer, bevor die 500 Euro in Hersbruck-Gutscheinen an Loos gingen. In was er die unter anderem investieren will, weiß er sogar schon: Frisör und neue Brille für die bessere Hälfte, die den Kalender auch gekauft hatte.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/lokales/hersbruck/lions-club-hat-den-gewinner-gefunden">Lions Club hat den Gewinner gefunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
							<wfw:commentRss>https://n-land.de/lokales/hersbruck/lions-club-hat-den-gewinner-gefunden/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
						<enclosure url="https://n-land.de/wp-content/uploads/2022/12/IMG_20221227_160008-958x900.jpg" />
	</item>
		<item>
    <subtitle>217 Akzeptanzstellen</subtitle>
		<title>Zwei Jahre Heimatgutschein Nürnberger Land: Das ist die Bilanz</title>
		<link>https://n-land.de/top-story/zwei-jahre-heimatgutschein-nuernberger-land-das-ist-die-bilanz</link>
				<comments>https://n-land.de/top-story/zwei-jahre-heimatgutschein-nuernberger-land-das-ist-die-bilanz#respond</comments>
				<pubDate>Fri, 02 Dec 2022 06:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Pitsch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nürnberger Land]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Top Story]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat-Gutschein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
                            <tag slug="einkaufen">Einkaufen</tag>
                                <tag slug="heimat-gutschein">Heimat-Gutschein</tag>
                                <tag slug="wirtschaft">Wirtschaft</tag>
                  
		<guid isPermaLink="false">https://n-land.de/?p=496667</guid>
				<description><![CDATA[<p>NÜRNBERGER LAND &#8211; Er ist ein gemeinsamer Mosaikstein hin zur digitalen Einkaufsstadt, der Heimatgutschein. Das landkreisweite Angebot erweist sich nach zwei Jahren als etabliert in der&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/top-story/zwei-jahre-heimatgutschein-nuernberger-land-das-ist-die-bilanz">Zwei Jahre Heimatgutschein Nürnberger Land: Das ist die Bilanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>NÜRNBERGER LAND &#8211; Er ist ein gemeinsamer Mosaikstein hin zur digitalen Einkaufsstadt, der Heimatgutschein. Das landkreisweite Angebot erweist sich nach zwei Jahren als etabliert in der heimischen Shoppingwelt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ohne Skepsis lief der Start des Heimatgutscheins für das Nürnberger Land von „Pegnitz-Zeitung“, „Der Bote“ und „Hersbrucker Zeitung“ im Oktober 2020 nicht ab. <strong>Sollte er eine Konkurrenz für bestehende Gutschein-Systeme werden und sich überhaupt durchsetzen können? </strong>Er konnte!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das zeigen die aktuellen Zahlen: Bis Ende Oktober dieses Jahres wurden knapp über 26.000 Gutscheine <strong>im Wert von 660.000 Euro </strong>verkauft. Erworben haben ihn die Kunden entweder online oder in einer der 20 Verkaufsstellen, die sich über den Landkreis verteilen. <strong>Auch die 217 Akzeptanzstellen aus Gastronomen, Dienstleistern und Einzelhändlern sind im ganzen Nürnberger Land zu finden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Kombination aus digital, analog und breiter örtlicher Abdeckung macht den Heimatgutschein nicht nur für Einzelpersonen interessant, sondern auch für Arbeitgeber. <strong>Denn deren Mitarbeiter wohnen meist nicht im Arbeitsort und können den Gutschein so auch vielleicht direkt vor der Haustür einlösen</strong>. Und auch für die Arbeitnehmer bietet das kleine Kärtchen einen Vorteil: Es ist komplett steuer- und sozialabgabenfrei.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Für die Mitarbeiter</h3>



<p class="wp-block-paragraph">So können Unternehmen ihre <strong>Wertschätzung in Form eines Heimatgutscheins bis 50 Euro monatlich als steuerfreien Sachbezug oder maximal drei Mal pro Jahr bis zu 60 Euro </strong>für einen persönlichen Anlass – wie Geburtstag oder Jubiläum – ausdrücken. Das geht online sogar im eigenen Design oder aktuell mit drei vorgefertigten Weihnachtsmotiven als A6-Klappkarte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich für den Sachbezug an Mitarbeiter entscheidet, der kann sich <strong>im Arbeitgeberportal einen eigenen, kostenlosen Account anlegen. </strong>So werden die Gutscheine verwaltet, dokumentiert, abgerechnet und automatisiert an die Mitarbeiter ausgegeben – in Kürze direkt aufs Handy.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möglich macht das alles nicht nur die Unterstützung durch den Landkreis, sondern auch durch die Sparkasse Nürnberg. „Im Heimatgutschein bündelt sich ein landkreisweites attraktives Angebot an Handel, Gastronomie und Kultur, das für die Lebensqualität vor Ort wichtig ist“, findet Michael Kläver, stellvertretendes Vorstandsmitglied. Von Beginn an ist das Unternehmen Premiumpartner und hat die Partnerschaft nach den ersten beiden Jahren verlängert. Denn: <strong>„Er hat sich gut etabliert und findet immer mehr Akzeptanz. </strong>Als Sparkasse unterstützen wir auch weiterhin den Heimatgutschein, weil uns das Wohl der Region, ihrer Menschen und Betriebe am Herzen liegt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das freut auch Landrat Armin Kroder, denn er findet, dass der Gutschein eine sehr gute Möglichkeit ist, um die lokalen Unternehmen zu unterstützen: „Wenn die Bürgerinnen und Bürger ihre Einkäufe in der Heimat erledigen, stärkt das nicht nur unsere Wirtschaft, es sorgt auch dafür dass unsere Innenstädte und die Gemeinden belebt sind und weiterhin attraktiv bleiben.“ Dabei denkt Kroder zudem an die Umwelt. Stichwort: kurze Wege. <strong>„Ich persönlich finde, dass der Heimatgutschein immer eine schöne Geschenkidee ist, denn es gibt mittlerweile vielfältige Möglichkeiten diesen einzulösen</strong>.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Infos zum Arbeitgeberportal gibt es unter <a href="https://www.heimatgutschein.com/community/industry" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.heimatgutschein.com/community/industry</a> und zum Heimatgutschein generell unter <a href="http://www.heimatgutschein.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.heimatgutschein.com</a></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.outbrain.com/what-is/default/de"></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/top-story/zwei-jahre-heimatgutschein-nuernberger-land-das-ist-die-bilanz">Zwei Jahre Heimatgutschein Nürnberger Land: Das ist die Bilanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
							<wfw:commentRss>https://n-land.de/top-story/zwei-jahre-heimatgutschein-nuernberger-land-das-ist-die-bilanz/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
						<enclosure url="https://n-land.de/wp-content/uploads/2022/11/HeimatgutscheinLAU-oh-01012021-1200x675.jpeg" />
	</item>
		<item>
    <subtitle>Umbau TÜV Hersbruck</subtitle>
		<title>Die Führerscheinprüflinge müssen von Hersbruck nach Lauf ausweichen</title>
		<link>https://n-land.de/top-story/die-fuehrerscheinprueflinge-muessen-von-hersbruck-nach-lauf-ausweichen</link>
				<comments>https://n-land.de/top-story/die-fuehrerscheinprueflinge-muessen-von-hersbruck-nach-lauf-ausweichen#respond</comments>
				<pubDate>Mon, 28 Nov 2022 12:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Pitsch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Top Story]]></category>
		<category><![CDATA[Hersbruck]]></category>
		<category><![CDATA[Lauf]]></category>
		<category><![CDATA[Auto und Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Bauarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Baustelle]]></category>
                            <tag slug="auto-und-verkehr">Auto und Verkehr</tag>
                                <tag slug="bauarbeiten">Bauarbeiten</tag>
                                <tag slug="baustelle">Baustelle</tag>
                                <tag slug="hersbruck">Hersbruck</tag>
                                <tag slug="lauf">Lauf</tag>
                  
		<guid isPermaLink="false">https://n-land.de/?p=496630</guid>
				<description><![CDATA[<p>HERSBRUCK &#8211; Die Vorbereitungen für den Baubeginn und den Abriss des TÜV-Standorts in Altensittenbach laufen. Schon länger plant der TÜV-Süd, das in die Jahre gekommene Gebäude&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/top-story/die-fuehrerscheinprueflinge-muessen-von-hersbruck-nach-lauf-ausweichen">Die Führerscheinprüflinge müssen von Hersbruck nach Lauf ausweichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>HERSBRUCK &#8211; Die Vorbereitungen für den Baubeginn und den Abriss des TÜV-Standorts in Altensittenbach laufen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon länger plant der TÜV-Süd, das in die Jahre gekommene Gebäude in der Kühnhofener Straße <strong>abzureißen und neu zu bauen</strong>. Nachdem man sich entschieden hatte, den Standort beizubehalten, kam im Frühjahr das O.K. vom Hersbrucker Bauausschuss für die Maßnahme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entstehen soll eine moderne zweigassige Prüfanlage mit mehreren Arbeitsplätzen, Bürogebäude und Fahrerlaubnis-Prüfraum,<strong> „um auch in Zukunft Prüfungen für Fahrzeuge aller Art sowie Fahrerlaubnisprüfungen am gewohnten Standort durchführen zu können“</strong>, erklärt Vincenzo Lucà, Pressesprecher des TÜV-Süd. Sobald der Neubau steht, werde die bisherige Prüfhalle abgetragen. „Nach derzeitigem Stand wird das Projekt Anfang 2023 starten“, gibt er einen Einblick in den Zeitplan.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Container als Büro</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell laufen die Vorbereitungen dafür, was besonders die Fahrschüler merken: <strong>„Es können in Hersbruck vorübergehend keine Theorieprüfungen stattfinden.“ </strong>Während der Bauphase würden diese nach Lauf verlegt, führt Lucà weiter aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heißt aber nicht, dass der Betrieb in Altensittenbach eingestellt ist: Dort wird laut Lucà ein Containergebäude errichtet, das vorübergehend als Büro genutzt wird, <strong>um den Kfz-Prüfbetrieb während der Bauzeit sicherzustellen</strong>. „Das Service-Center Hersbruck-Altensittenbach ist also auch während der Bauphase wie gewohnt von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 12.45 bis 17 Uhr für unsere Kunden geöffnet“, betont Lucà.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/top-story/die-fuehrerscheinprueflinge-muessen-von-hersbruck-nach-lauf-ausweichen">Die Führerscheinprüflinge müssen von Hersbruck nach Lauf ausweichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
							<wfw:commentRss>https://n-land.de/top-story/die-fuehrerscheinprueflinge-muessen-von-hersbruck-nach-lauf-ausweichen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
						<enclosure url="https://n-land.de/wp-content/uploads/2022/11/HEB-TUV-1200x675.jpeg" />
	</item>
		<item>
    <subtitle>Porträt eines Helfers</subtitle>
		<title>Wie Jörg Häusler aus Vorra seine Liebe zur Bergrettung entdeckte</title>
		<link>https://n-land.de/lokales/wie-joerg-haeusler-aus-vorra-seine-liebe-zur-bergrettung-entdeckte</link>
				<comments>https://n-land.de/lokales/wie-joerg-haeusler-aus-vorra-seine-liebe-zur-bergrettung-entdeckte#respond</comments>
				<pubDate>Sun, 23 Oct 2022 10:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Pitsch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Top Story]]></category>
		<category><![CDATA[Vorra]]></category>
		<category><![CDATA[Bergwacht]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungsaktion]]></category>
                            <tag slug="vorra">Vorra</tag>
                                <tag slug="bergwacht">Bergwacht</tag>
                                <tag slug="rettungsaktion">Rettungsaktion</tag>
                  
		<guid isPermaLink="false">https://n-land.de/?p=491743</guid>
				<description><![CDATA[<p>VORRA/SCHWANGAU &#8211; Für verrückt erklärt worden, das ist er schon öfter in seinem Leben. Genau diese Widerstände haben Jörg Häusler stets angestachelt, sie zu überwinden –&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/lokales/wie-joerg-haeusler-aus-vorra-seine-liebe-zur-bergrettung-entdeckte">Wie Jörg Häusler aus Vorra seine Liebe zur Bergrettung entdeckte</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>VORRA/SCHWANGAU &#8211; Für verrückt erklärt worden, das ist er schon öfter in seinem Leben. Genau diese Widerstände haben Jörg Häusler stets angestachelt, sie zu überwinden – als Feuerwehrmann wie heute als Experte für Vegetationsbrände und Katastrophenschutz der Bergwacht Bayern.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Ziele hat der 50-Jährige schon seit Kindesbeinen an vehement verfolgt. Der kleine Jörg, aufgewachsen in <a href="/thema/vorra">Vorra</a> als Sohn eines Bankers und einer Hauswirtschafterin, wusste schon mit sechs Jahren, dass er zur Feuerwehr will. „Warum, das weiß ich eigentlich gar nicht“, grübelt er kurz nach. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als es wenige Jahre später in der Schule um den Berufswunsch ging und Häusler selbstbewusst sagte, er will Feuerwehrmann werden, lachte die Klasse; sogar der Lehrer. Vielleicht hat das eine tiefe Spur in seinem Inneren hinterlassen, denn von nun an ließ er sich nicht davon abbringen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Augenlasern für die Feuerwehr</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als sich die Zugangsvoraussetzungen für die Berufsfeuerwehr änderten und kein Realschulabschluss mehr nötig war, schmiss Häusler die Schule. „Für meinen Papa, den seriösen Chef der Raiffeisenbank in <a href="/thema/vorra">Vorra</a>, eine Katastrophe!“ Häusler störte das nicht. Da man mit einer Kfz-Lehre gute Chancen hatte, genommen zu werden, begann er diese Ausbildung; Schrauben interessierte ihn dabei eher weniger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Langsam kam er seinem Traumberuf näher. Als er kurz vor der Bewerbung stand, stellte sich heraus, dass er kurzsichtig ist. Hat er das vorher nicht gemerkt? „Schon irgendwie, aber ich dachte, das ist nicht so wild.“ Auch dieser Umstand hielt Häusler nicht auf; er fackelte nicht lange und ließ sich die Augen lasern. „Wenn ich mir was einbilde, dann ziehe ich das bis in den roten Bereich durch.“ Dann steckt er Leidenschaft und schlaflose Nächte in ein Projekt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das bin ich.“ Häusler beißt sich gern in Dinge rein und dann entwickelt sich der Rest. „Bei mir gibt es nichts Halbes.“ Kein Wunder, dass manchmal ein ganzes Blech Pflaumenkuchen von der Mama auf einmal dran glauben muss …</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ab unter den Laser</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Endlich – mit 24 Jahren startete er seine Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Zwickau, weil dort die Bestimmungen in Sachen Sehkraft nicht so rigoros waren wie in Bayern. „Von Zwickau aus konnte man immer gut nach Hause fahren.“ Für dieses Ziel verließ Häusler die bis dato geliebte Heimat <a href="/thema/vorra">Vorra</a>. „Ich war dort Feuerwehr-Kommandant, im Dorf, in der Kirwa, in den Traditionen tief verwurzelt.“ Und dennoch wollte er stets seinen Horizont erweitern. „Dieses Spannungsfeld zieht sich bis heute durch“, wird ihm beim Nachdenken bewusst. Jetzt ist die Heimat Schwangau, von wo aus es ihn regelmäßig in die Welt zieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><img decoding="async" class="" src="https://images.nordbayern.de/image/contentid/policy:1.12620624:1665745741/HEB-Joerg2.jpg?f=3%3A4&amp;h=900&amp;m=FIT&amp;w=675&amp;$p$f$h$m$w=374d52a" alt="Anderen helfen, das ist die Leidenschaft von Jörg Häusler - wie hier bei einer Rettungsaktion am Säuling.
&nbsp;
"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Anderen helfen, das ist die Leidenschaft von Jörg Häusler &#8211; wie hier bei einer Rettungsaktion am Säuling. / Foto: privat</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorher führte ihn der Weg 2007 von Sachsen über Umwege nach Nürnberg zur Berufsfeuerwehr; elf Jahre blieb er dort. Den Horizont viel weiter ausdehnen, das konnte er mit 12 Jahren schon mit dem Wildwasserkajakfahren. „Das war für mich der Weg raus aus dem Dorf in eine andere Welt.“ Letztlich brachte es ihn zu den Bergen. Die Pegnitz im Dorf, paddelten die Jungs öfter drauf herum. Der Papa wollte, dass er es richtig lernte. „Und ich wollte darin perfekt werden.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weg vom Wasser </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Anekdote am Rande: Auf einem Schiff wird Häusler seekrank. Als er einmal mit Kollegen zu einer Übung auf ein Schiff auf die Ostsee musste, da hätten sie gedacht: „Hier kommen die Helden aus Bayern.“ Doch der eine hing rasch über der Reling und auch Häusler ging es nicht gut. „Und das geht bei mir auch nach ein paar Tagen nicht weg“, verrät er über sich selbst schmunzelnd.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das Wasser deshalb nicht mehr sein bevorzugtes Element, auch wenn er den Forggensee direkt hinter dem alten Haus am Dorfeck in Schwangau hat, an dem viele vorbeikommen. „Wenn ich da morgens am Bankl sitze und Kaffee trinke, kommt immer einer zum Ratschen.“ Das und dass er sich da mit seiner offenen Art, Menschen zu begegnen, bewusst hingesetzt hat, ließ ihn, den Fremden schnell in der Dorfgemeinschaft ankommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Typische allgäuerische Ausdrücke haben sich in Häuslers Wortschatz eingeschlichen. So sagt er „luag a mal“ statt „schau mal“. Wo er herkommt, kann er aber dennoch nicht verhehlen: „Den Franken am Funk, den kennt jeder“, sagt er und lacht, was er gerne und viel tut. Kein Wunder, denn er hat da seine Heimat gefunden, wo die Berge sind. „So lange ich denken kann, habe ich diese Liebe zu Bergen und ursprünglichem Leben.“ Obwohl er mit den Eltern selten im Wanderurlaub war. Wasser, Berge, Luft – Freiheit ist da die verbindende Linie, ist Häusler bewusst: „Ich versuche, in meiner Seifenblase die Wände wegzuhalten.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alpine Wurzeln in der Heimat</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Doch woher kommt diese Bergliebe bei einem Flachlandtiroler, wie er die Bewohner der Hersbrucker Schweiz liebevoll-scherzhaft nennt? Vom Häusler‘schen Haus am Ortsrand von <a href="/thema/vorra">Vorra</a> war der Weg als Kind für ihn und Bruder Peter in die Wälder und Felsen nicht weit. „Wir haben da Bergsteiger gespielt und Dinge getrieben, die darf meine Mama heute noch nicht erfahren.“ Seine alpinen Wurzeln lägen eben am fränkischen Fels und im Hirschbachtal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Streifzügen beobachteten sie immer wieder die Bergwacht bei Einsätzen und Übungen. „Das hat mich schon damals fasziniert.“ Vor allem die Luftrettung. Dieses Kindheitsbild des Typen am Seil unterm Hubschrauber hat sich Häusler eingebrannt. Heute sagt er: „Es ist affengeil, wenn du da unten dranhängst und jemand aus der Wand rausfischst.“ Das Zeichen der Bergwacht fand der Junge cool. „Berge und Retten, das ist das Geilste, was es gibt.“ Auf andere Art und Weise beeindruckend war es wohl, als die Bergwachtler den jungen, unerfahrenen Mann mit zu einer Wanderung in die Alpen nahm – auf den Jubiläumsgrat. „Nach der Hälfte der Strecke war ich völlig am Ende“, erzählt er lebhaft, „die haben meinen Rucksack getragen und mich am Seil gar drübergezogen“. Seitdem ist Häusler bei der Bergwacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ehrenamt war ihm nie fremd, es wurde ihm zuhause vorgelebt. „Helfen ist mein roter Faden“, analysiert er selbst, „ich habe nie was anderes machen wollen und können“. Acht Stunden nur im Büro, ein Graus für Häusler. „Ich glaube schon, dass ich ab und an bewusst mein Leben riskiere.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie wichtig Hilfe ist, wurde ihm durch einen Schicksalsschlag vor Augen geführt: Sein Papa erlitt einen Herzinfarkt und verstarb – weil der Rettungswagen nicht schnell genug in <a href="/thema/vorra">Vorra</a> sein konnte. Der Auslöser für seinen Einsatz, eine First Responder-Gruppe in <a href="/thema/vorra">Vorra</a> unter der Obhut der Feuerwehr zu forcieren. „Vor rund 20 Jahren stieß das auf wenig Begeisterung“, formuliert es Häusler vorsichtig. Viel politischer Gegenwind wehte ihm und seinen Mitstreitern entgegen. Am Ende stand eine Helfer vor Ort-Einheit unter dem Dach des ASB. Typisch sei das gewesen: „Da hab ich wieder meinen Kopf durchgesetzt.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Teamgedanke motiviert</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schon damals war Häusler klar, dass es nur im Zusammenspiel geht – in dem Fall von Helfern vor Ort und Rettungsdienst. Wahrscheinlich passt er deshalb so gut zur Bergwacht; er ist einer von diesem ganz eigenen Menschenschlag. „Jeder liebt seine Aufgabe und weiß, was er kann“, erläutert er, „aber keiner denkt: Den Hubschrauber zum Beispiel, den brauchen wir nicht. Wir schaffen das alleine.“ Und das, obwohl Häusler und seine Kollegen oft am Berg bei Einsätzen Ungewissheit aushalten müssen, was von innerer Stärke und Selbstvertrauen zeugt, die herausfordernden Situationen gut und fokussiert lösen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es geht nicht darum, sich selbst etwas zu beweisen, sondern sich mit seinen Fähigkeiten ins Team einzubringen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.“ Aus diesem Gemeinschaftsgedanken hole er sich die Motivation. Auch für seine vielfältigen Aufgaben im Hauptamt bei der Bergwacht Bayern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wie kam er dazu? „Das hat sich so entwickelt.“ Verletzungsbedingt musste er sich eine Auszeit von der Feuerwehr nehmen. „Ich habe da alles erlebt, was man erleben kann, und hatte das Gefühl, nichts mehr bewegen zu können.“ Über die Skiwacht gelangte er zu einem Projekt zum Thema Vegetationsbrand. Zudem wollte sich die Bergwacht beim Katastrophenschutz neu aufstellen. Alles echte Steckenpferde von Häusler. Und so gab er den ruhigen Job als Feuerwehrbeamter für die neuen Herausforderungen auf. „Ich bin niemand, der den einfachen Weg nimmt.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit Kopf und Herz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das tut er auch jetzt in der Bergwacht Bayern als Fachreferent für den Lehrbereich Einsatz und Landesbeauftragter für Katastrophenschutz nicht. Wie damals bei den First Respondern war er auch hier seiner Zeit voraus, äußerte Szenarien von Flut und Waldbränden, für die ihn andere für verrückt erklärten. Sie wurden wahr. „Wenn mir jemand Hürden in den Weg legt, dann bekomme ich richtig Biss.“ Er gehe jedoch dabei nicht blind, sondern mit Kopf und Herz vor, betont Häusler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht macht genau das – neben dem absoluten Brennen für die Sache voller Euphorie – seine Stärke aus. Jörg Häusler weiß, woher er seine Kraft schöpft – aus den Bergen – und wo seine Grenze ist: „Das ist die lebensbewahrende Angst“, gibt er nach einigem Grübeln offen zu.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://n-land.de/lokales/wie-joerg-haeusler-aus-vorra-seine-liebe-zur-bergrettung-entdeckte">Wie Jörg Häusler aus Vorra seine Liebe zur Bergrettung entdeckte</a> erschien zuerst auf <a href="https://n-land.de">N-LAND</a>.</p>
]]></content:encoded>
							<wfw:commentRss>https://n-land.de/lokales/wie-joerg-haeusler-aus-vorra-seine-liebe-zur-bergrettung-entdeckte/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
						<enclosure url="https://n-land.de/wp-content/uploads/2022/10/HEB-Joerg-1200x675.jpeg" />
	</item>
	</channel>
</rss>
