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Sport DB
06.05.12 16:55 Uhr

Doppelschlag kurz vor der Pause entschied den Gipfel

Von: Der Bote

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Die SpVgg musste den SV Schwaig im Spitzenspiel der Kreisliga, wie in dieser Szene Markus Meier Gästestürmer Christoph Weber (rechts) ziehen lassen.F.: mk
Die SpVgg musste den SV Schwaig im Spitzenspiel der Kreisliga, wie in dieser Szene Markus Meier Gästestürmer Christoph Weber (rechts) ziehen lassen.F.: mk

LEINBURG – Das Spitzenspiel der Kreisliga Erlangen/Pegnitzgrund 2 ging an Tabellenführer SV Schwaig. Mit dem 2:1 bei der SpVgg Diepersdorf hat die Opcin-Elf ihren hartnäckigsten Verfolger wohl endgültig abgeschüttelt. Sieben Punkte sind bei nur noch vier zu bestreitenden Spielen nur noch schwer aufzuholen. Das Kreisklassenderby nebenan ging ebenfalls an die Gäste. Der TV Leinburg unterlag dem FSV Weißenbrunn knapp mit 0:1.

SpVgg Diepersdorf – SV Schwaig 1:2 (0:2) – Während Diepersdorfs Trainer Matthias Schiller die Schwaiger aber schon als sicheren Aufsteiger sieht, stapelt SV-Coach Denis Opcin tief: „Klar haben wir eine sehr gute Ausgangsposition und alles selbst in der Hand, es sind allerdings noch zwölf Punkte zu vergeben, und bevor wir nicht uneinholbar vorne sind, werde ich nicht von einem sicheren Aufstieg sprechen.“

Die entscheidenden Szenen spielten sich kurz vor der Halbzeitpause ab. In der 41. Minute profitierte der Schwaiger Eisenmann von einem Missverständnis der Diepersdorfer Defensivreihe und schloss zum 1:0 ab. Nur zwei Minuten später lenkte Eichmüller eine scharfe Hereingabe von Dünfelder unglücklich ins eigene Tor zum 0:2.

Bis dahin war Schwaig zwar spielerisch die bessere Mannschaft, Schiller von der SpVgg Diepersdorf aber trotzdem nicht unzufrieden: „Uns ist es zwar nicht gelungen, das Schwaiger Spiel so zu unterbinden wie wir es uns vorgenommen hatten, trotzdem kann ich meinen Jungs zu keinem Zeitpunkt einen Vorwurf machen. Über 90 Minuten lang hat das Team voll dagegen gehalten, alles versucht und sich nie aufgegeben.“

Trotz der guten Moral der Diepersdorfer und einer starken zweiten Hälfte musste ihnen ihr Tor geschenkt werden. Schwaigs Keeper Saß machte es mit einer kuriosen Szene noch einmal spannend. Beim Auftippen des Balles vor dem Abschlag aus der Hand versprang die Kugel undlandete genau vor den Füßen von Rudolph, der sich mit dem 1:2 bedankte. Durch diesen Treffer mit Seltenheitswert bekamen die rund 300 Zuschauer noch eine richtig spannende Schlussphase geboten, in der aber weder Diepersdorf noch Schwaig ein weiterer Treffer gelang.

Der Tabellenführer setzte sich also knapp, aber verdient gegen seinen härtesten Verfolger durch und hat nun die gewünschte Ausgangslage. Um den direkten Wiederaufstieg schon am übernächsten Spieltag perfekt zu machen. „Auch wenn es für uns am Ende nicht ganz gereicht hat, war diese Partie auf jeden Fall Werbung für den Fußball. Die Fans haben für eine überragende Atmosphäre gesorgt“, so SpVgg-Coach Schiller.

Auch sein Kollege Opcin war von dem Spiel begeistert: „Wir sind von der ersten bis zur letzten Minute als Team aufgetreten, und die vielen mitgereisten Zuschauer haben natürlich ihren Teil dazu beigetragen. Das Spiel war immer spannend, mein Team hat aber genau so gespielt, wie ich es mir erhofft hatte, und ich bin sehr zufrieden mit der Leistung.“

TV Leinburg – FSV Weißenbrunn 0:1 (0:0) – Anfangs tasteten sich beide Teams vorsichtig ab, die Zuschauer bekamen deshalb in der ersten Hälfte nur wenige gute Aktionen zu sehen, meistens Distanzschüsse, die nichts einbrachten.

Direkt nach der Pause unterlief dem Leinburger Keeper ein Foul an Beutin. Den fälligen Elfer parierte er jedoch und blieb auch beim Nachschuss Sieger gegen Cerny.

Im weiteren Verlauf bekam das Spiel immer mehr Derbycharakter und wurde härter. Es folgte eine Flut von gelben Karten, Markus Kiefer (TV) sah eine Viertelstunde vor Schluss die Ampelkarte wegen wiederholtem Foulspiels.

Einen vielversprechenden Konter leiteten Nagel und Börner in der 86. Minute ein, aber Pascal Gräbner verzog zwölf Meter vor dem Tor in aussichtsreicher Position. Kurz vor dem Ende schoss nach einem Konter der Gäste Spielertrainer Pfarrher den Ball von der Torauslinie in den Fünfer, worauf das Siegtor für die Gäste folgte.

Das Spiel endete mit einer gelbroten Karte für Marco Börner wegen Reklamierens: Er hatte den Ball vor dem Tor im Aus gesehen.




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