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Sport PZ
25.06.12 16:06 Uhr

Osternohe im Drama glücklos

Von: Manfred Keilholz

Rassiges Luftduell in einem packenden Entscheidungsspiel mit Weißenbrunns Torhüter Markus Bauernfeind und dem Osternoher Benjamin Jeminez-Real. Foto: Keilholz
Rassiges Luftduell in einem packenden Entscheidungsspiel mit Weißenbrunns Torhüter Markus Bauernfeind und dem Osternoher Benjamin Jeminez-Real. Foto: Keilholz

OSTERNOHE — Das entscheidende Relegationsspiel um den Aufstieg in die Kreisliga zwischen dem SV Osternohe und FSV Weißenbrunn bescherte den Anhängern eine Partie von seltener Dramatik. Das bessere Ende hatte Weißenbrunn mit 7:5 (3:3; 2:2) nach Elfmeterschießen.

Bitter für den SVO, der in einem dramatischen Spiel vor 650 Zuschauern in Henfenfeld von seinem Gegner zunächst überrollt zu werden schien. Nach 15 Minuten stand es durch zwei Tore von FSV-Spielertrainer Alexander Pfarherr 2:0 und Weißenbrunn hatte weitere Chancen. Allein Osternohes Torhüter Jörg Enhuber war es in der ersten halben Stunde zu verdanken, dass die Ziegler-Elf nicht bereits unaufholbar zurück lag.

Als Achillesferse der SVO-Defensive erwies sich Sedat Elmas, der mit dick bandagiertem Oberschenkel einen Versuch wagte, nach 25 Minuten aber für Johannes Bösl Platz machte. Ab da kam der SVO besser ins Spiel und setzte kurz vor der Pause zwei Nadelstiche, die beim Gegner Wirkung zeigten. Spielertrainer Ziegler traf per Distanzschuss zum 1:2 (41.) und in der 45. Minute war Osternohe endgültig im Spiel zurück, als Manuel Lindwurm einen von Ziegler scharf vors Tor getretenen Ball unhaltbar für Weißenbrunns Torhüter Bauernfeind zum 2:2 in den Torwinkel wuchtete.

Nach Wiederanpfiff setzte die Ziegler-Elf klar die Akzente. Dann schickte Schiedsrichter Klein schickte den bereits verwarnten Weißenbrunner Spielführers Stephan Czerny mit Gelb-Rot vom Platz. Trotzdem schaffte es der SVO nicht, den entscheidenden Treffer zu setzen. Das gelang erst Erst Daniel Pittroff, dessen Schuss FSV-Torhüter Bauernfeind in der Verlängerung über die Hände ins Netz gleiten ließ. 3:2 für den SVO.

Doch innerhalb von 120 Sekunden drehte sich alles noch einmal. Zunächst attackierte Gabriel Pittroff FSV-Spielmacher Markus Beutin im Strafraum, doch Pfarherr jagte den Elfmeter über den Kasten. Kaum eine Minute später ging Beutin im Duell mit Michael Hofmeier erneut zu Boden und Schiri Klein deutete zum Entsetzen der Osternoher erneut auf den Punkt. Diesmal traf Andreas Hirschmann. 3:3.

Im Elfmeterschießen avancierte schließlich der erst wenige Minuten vorher ins Spiel gekommene Konstantin Klaussner zum tragischen Spieler des Nachmittags: Er setzte den Ball als einziger übers Tor.




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