Entspanntes Finale zum Saisonausklang
NÜRNBERGER LAND – Die SpVgg Diepersdorf und der TV Leinburg sehen einen entspannten Saisonausklang entgegen. Und auch der FSV Weißenbrunn, der in einem vorgezogenen Spiel am Freitag-Abend (19 Uhr) bei Meister FC Ottensoos seine Aufwartung macht, hat einen ruhigen letzten Spieltag vor sich. Für den FSV wird es erst in der Aufstiegsrelegation zur Kreisliga wieder ernst, die am kommenden Montag, 11. Juni, ausgelost wird.
Kreisligist SpVgg Diepersdorf beschließt die Saison am Samstag (15.00 Uhr) beim Absteiger SC Glückauf Auerbach. Eine Partie ohne sportliche Brisanz für beide. Den Eindrücken des letzten Spieltages nach zu schließen, als sich die „Knappen“ bei Meister SV Schwaig außer Rand und Band präsentierten und mit 0:12 unter die Räder gekommen sind, müsste es der SpVgg leicht fallen, seinem scheidenden Trainer Matthias Schiller, der vorhat, sich ein letztes Mal das Trikot der SpVgg überzuziehen, zum Abschied einen Sieg zu schenken.
Meister FC Ottensoos und Vize FSV Weißenbrunn eröffnen in einem vorgezogenen Spiel am Freitagabend (19 Uhr) den letzten Spieltag in der Kreisklasse 5. Während der FC Ottensoos auf direktem Weg ins Kreisoberhaus zurückkehrt, hat der FSV Weißenbrunn Platz zwei und damit die Relegation zur Kreisliga sicher.
Beim Vergleich des erfolgreichsten Sturms (127 Tore) und der besten Abwehr (20 Gegentore) könnte bei den Gastgebern einzig die 0:5-Klatsche im Hinspiel so etwas wie Revanchegelüsten entfachen.
FSV-Spielertrainer Alexander Pfarherr hat Bänderprobleme und schont sich für die Relegation. Ansonsten ist mit der gegen Offenhausen siegreichen Elf zu rechnen.
Der TV Leinburg beschließt am Sonntag zur gewohnten Zeit um 15 Uhr gegen den SC Engelthal die Saison. Die Hausherren können sich mit einem Sieg in der Tabelle sogar noch vor ihre Gäste schieben, die mit 42 Punkten auf Rang fünf stehen. Bevor der Ball rollt, werden Trainer Stefan Blum, der in der Winterpause eingesprungen ist, und fünf Spieler verabschiedet: Tobias Dorn kehrt zurück nach Weißenbrunn; Marco Pörner, Thomas Leigart, Robert Böhm und Christian Kellermann wollen kürzer treten.
Während es in Leinburg um die „Goldene Ananas“ geht, ist in einer Reihe von anderen Partien beim Saisonfinale Hochspannung angesagt. Es wird nämlich noch der vierte Absteiger gesucht, der mit Eschenbach, Schönberg und Alfeld in die A-Klasse hinunter muss.
Die schlechtesten Papiere hat der SC Happurg (36 Punkte). Dieser muss in Schönberg gewinnen und zusätzlich darauf hoffen, dass eines der Teams, die in Reichweite sind, beim Saisonfinale strauchelt.
Die schwierigste Aufgabe hat dabei wohl der FC Reichenschwand (37) vor sich, der in Offenhausen ran muss. Die Reserve des 1.FC Hersbruck (38) und der SV Henfenfeld (39) müssten dagegen leichtes Spiel haben, um gegen die als Absteiger feststehenden SV Alfeld und SC Eschenbach die rettenden Punkte zum Klassenerhalt einzufahren.mk

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