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Sport DB
03.02.12 15:05 Uhr

Die Selbstfindung bei der Wundertüte

Von: Der Bote

Torfrau Laura Porzelt war vergangene Woche zu oft auf sich allein gestellt. Trainer Hankel erwartet jetzt, dass die Abwehr wieder aggressiver agiert.Foto: Götz
Torfrau Laura Porzelt war vergangene Woche zu oft auf sich allein gestellt. Trainer Hankel erwartet jetzt, dass die Abwehr wieder aggressiver agiert.Foto: Götz

WINKELHAID – Selbstfindung steht auf dem Programm, wenn die Landesliga-Handballerinnen des TSV Winkelhaid am Sonntag im Derby in der Steinberg-Halle beim TSV Röthenbach antreten.

„Wir müssen speziell in der Abwehr wieder zu unserer alten Stärke zurückfinden“, sieht TSV-Trainer Thomas Hankel den entscheidenden Schritt zurück in die Erfolgsspur in der eigenen Defensivabteilung: „Hier hatten wir zuletzt nicht die nötige Aggressivität und Kompaktheit, die nötig ist, um in dieser Liga weiterhin vorne mitzuspielen.“ Eine Entschuldigung ist es dabei nicht, dass derzeit mit Konni Beck und Kathrin Daubert weiterhin zwei zentrale Spielerinnen verletzungsbedingt fehlen. Schließlich hat der Rest des Teams auch schon wiederholt bewiesen, dass es ohne die erfahrenen Stützen geht. Wenn jede ihre Normalform erreicht.

Ist das – wie zuletzt gegen Helm­brechts – nicht der Fall, wird es schwer. Auch gegen einen potenziellen Abstiegskandidaten wie den kommenden Derbygegner Röthenbach. Zwei Punkte haben die Gastgeberinnen derzeit Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze und kommen – betrachtet man die bisherigen Ergebnisse im Saisonlauf – ein wenig als Wundertüte daher. Klare Niederlagen wie unter anderem das 9:27 in Winkelhaid wechselten sich beständig mit knappen Ergebnissen gegen Spitzenteams oder sogar klaren Siegen gegen Mittelfeldmannschaften ab.

Die Winkelhaiderinnen sind gewarnt, den Gegner nicht zu unterschätzen. Zumal auch noch zu erwarten ist, dass der bewusst nicht unbedingt zu einem hohen Tempo der Partie beitragen wird. Neben solider Abwehrarbeit gilt es für die TSV-Damen folglich, auch äußerst effizient im Angriff zu Werke zu gehen, da er schlicht und einfach nicht so viele Angriffe bekommen wird wie gewohnt.

Einen Sieg vorausgesetzt wären die Chancen gut, dass die Winkelhaiderinnen nach dem anstehenden Wochenende wieder alleine den Relegationsplatz einnehmen, da die punktgleiche DJK Rimpar gegen den Spitzenreiter Zirndorf antritt.




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