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Sport HZ
27.01.12 15:22 Uhr

Befreiungsschlag im Lokalderby missglückt

sport(at)hersbrucker-zeitung.de

Frank Röder (links) und Christian Endres (hinten) konnten die 3:5-Niederlage des SV Altensittenbach nicht verhindern. Foto: T. Ammon

ALTENSITTENBACH (ta) — In der fünften Runde der Regionalliga kam es zum prestigeträchtigen Duell der beiden besten Mannschaften des Schachkreises Ost - SV Altensittenbach gegen SV Lauf. Die bisherige Saison lief für beide Teams jedoch sehr unterschiedlich. Während Altensittenbach im Tabellenkeller verharrt, liegt Lauf im oberen Mittelfeld. Im Lokalderby verpassten es die Schachspieler des SVA, sich mit einem Sieg aus der Abstiegszone zu befreien. Der Wettkampf ging mit 3:5 verloren.

Ein friedliches Ende nahm die Partie an Brett 3, wo Frank Röder mit Weiß keinen Vorteil aus einer Gambiteröffnung vorweisen konnte und deshalb mit Remis vorlieb nahm. Otto Rösch, Brett 6, eroberte einen Bauern, doch vernachlässigte er dabei die Entwicklung. Sein Gegner nutzte seinen Entwicklungsvorsprung für einen Angriff auf den unrochierten König und gewann.

Am achten Brett hielt Dominik Ammon die Partie ohne Probleme im Gleichgewicht und steuerte so einen halben Punkt bei. An Brett 7 verschärfte Tobias Ammon das Spiel durch ein Figurenopfer, um einen Königsangriff zu beschleunigen. Es gelang ihm, auch den feindlichen Monarchen zu isolieren, doch eine ungenaue Fortsetzung des Angriffs erlaubte seinem Gegner Dauerschach zu geben.

Bei Günther Auer, Brett 5, verflachte die Partie nach dem Abtausch der Schwerfiguren, so dass nur ein Unentschieden heraussprang. Den zwischenzeitlichen Ausgleich stellte Christian Endres an Brett 4 her. Sein Gegner opferte in der Eröffnung einen Bauern für Angriff, doch Endres verteidigte sich zäh und brachte den Mehrbauern im Endspiel zur Geltung.

In Zeitnot geraten

An den Brettern 1 und 2 waren jedoch die Laufer am Drücker, so dass der Laufer Gesamtsieg nie in Gefahr geriet. So verbrauchte Gerd Röder am Spitzenbrett viel Bedenkzeit beim Versuch, einen Mehrbauern zu halten. In akuter Zeitnot konnte er den Zerfall seiner Stellung dann nicht mehr abwehren und verlor. Manfred Wallinger, Brett 2, unterschätzte einen Zentrumsdurchbruch und musste die Qualität abgeben. Das resultierende Endspiel war dann jedoch unhaltbar.




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