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27.04.11 15:22 Uhr

Furioser Start in Bundesligasaison

Von: Hersbrucker Zeitung

Günther Lorenz in seiner ASH31, D-KCLG, beim Startcheck zum deutschlandweit zweitschnellsten Flug an diesem Wochenende. Foto: L. Grams
Günther Lorenz in seiner ASH31, D-KCLG, beim Startcheck zum deutschlandweit zweitschnellsten Flug an diesem Wochenende. Foto: L. Grams

HERSBRUCK (lsg) — Bei traumhaften Segelflugbedingungen sind die Segelflieger der LSG Hersbruck am vergangenen Wochenende sehr erfolgreich in die neue Bundesligasaison gestartet.

Dieses Jahr in der 2. Liga am Start, gelang dem Dreier-Team Günter Lorenz, Stefan Harries und Reinhard Wild am Samstag nach zähem Beginn - die Aufwinde waren am Anfang noch nicht durch Wolken gekennzeichnet - der Einstieg in die „Aufwindautobahn“ des Bayerischen Waldes.

Wurde bis zu den ersten Erhebungen des Bayerischen Waldes noch eine Höhe von maximal 2300m erreicht, stiegen die Aufwindhöhen im höheren Gelände dann bis über 3000m an. Die Steigwerte in den stärksten Aufwinden erreichten im Mittel bis zu 4 m/s, ein Wert der sicher nicht sehr oft erreicht wird.

Die Wendepunkte lagen in der Nähe von Linz in Österreich, über 250 km vom Startplatz Hersbruck entfernt. Der Rückweg war dann noch mit einigen Schwierigkeiten gepflastert, weil Mittelgebirge wie der Bayerische Wald zwar oft hervorragende Aufwindbedingungen bieten, dies aber mit fortgeschrittener Tageszeit eine erhöhte Neigung zu Schauern und Gewittern bedingt, die dann den Heimflug erschweren. Doch auch diese Hürde meisterten die Hersbrucker und erreichten den Startplatz wieder sicher.

Die weiteste Strecke flog mit fast 540 km Reinhard Wild, den schnellsten Schnitt über die Gesamtstrecke erreichte mit 102 km/h Günter Lorenz, der mit 127,95 km/h auch noch die schnellste Bundesligageschwindigkeit des Hersbrucker Trios vorlegte.

Die erzielte Bundesligageschwindigkeit von 352,19 km/h, die sich aus der Addition der Einzelgeschwindigkeiten des Dreier-Teams zusammensetzt (Lorenz 127,95 km/h, Harries 112,95 km/h und Wild 111,29 km/h), sicherte der LSG Hersbruck in der ersten von 19 Bundesligarunden einen hervorragenden zweiten Rundenplatz hinter dem SFV Bad Wörishofen und damit eine gute Ausgangsbasis für die kommenden Bundesligatage.

Näheres im Internet unter www.segelfliegen-hersbruck.de




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