RSS-FeedsAnzeigenIhre ZeitungGemeindenKontaktImpressumSitemap
Sport DB
10.09.10 15:24 Uhr

Längerer Aufenthalt im Tabellenkeller

Von: Der Bote

Hat heuer den Dreh noch nicht raus: Der Feuchter Spielertrainer Markus von Aufsess.Foto: Groß
Hat heuer den Dreh noch nicht raus: Der Feuchter Spielertrainer Markus von Aufsess.Foto: Groß

NÜRNBERGER LAND – Der TSV Feucht muss sich auf einen längeren Aufenthalt im Tabellenkeller der Kreisliga Neumarkt einstellen. Durch die 2:3-Niederlage im Nachholspiel beim TV Hilpoltstein hat sich die Situation weiter zugespitzt. Die vor der Saison geäußerten Erwartungen sind längst Makulatur: Mit nur drei Punkten aus sieben Spielen verharrt der TSV auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Um ihre nächste Aufgabe beim ebenfalls weit hinter den Erwartungen zurückgebliebenen letztjährigen Vizemeister Henger SV, der bisher gerade mal einen Zähler mehr auf seinem Konto stehen hat, sind Spielertrainer Markus von Aufsess und sein Team nicht zu beneiden. Für beide trifft auf die Partie das Prädikat „Schlüsselspiel“ zu.

Zufriedenheit und beste Stimmung herrscht dagegen beim SV Rasch, der in seinen September-Derbywochen zum Prestigeduell mit dem TSV Winkelhaid rüstet. Der Bezirksliga-Absteiger liegt zusammen mit Lauterhofen (in Hilpoltstein) und der Engelhard-Elf mit jeweils 13 Punkten in der Verfolgung des Spitzenduos TSV Pyrbaum, der in Pölling keine Probleme bekommen sollte, seinen „Platz an der Sonne“ zu verteidigen, und FC Holzheim, für den Berngau ebenfalls nicht zum Stolperstein werden dürfte.

Die Zuschauer am Schleifmühlweg dürfen ein packendes Derby erwarten, dem beide erwartungsvoll entgegen blicken. Raschs Abteilungsleiter Fritz Merkel optimistisch: „Wir wollen alles dransetzen, Winkelhaid ein Bein zu stellen“.

Doch auch die Gäste, bei denen seit langer Zeit mal wieder alle Mann an Bord sind – Thomas Odörfer und Sven Bauer stehen nach langer Verletzungspause wieder im Kader –, gehen siegesbewusst ins Nachbarschaftsderby und sind auf drei Punkte aus.

Hohe Auswärtshürden haben der TSV Ochenbruck und der FC Altdorf vor sich. Die „Ochis“ stehen nach drei Niederlagen am Stück punktemäßig im Minus und damit beim TSV Greding ebenso unter erhöhtem Erfolgsdruck wie die Wallensteinstädter, für die es geografisch in dieselbe Richtung geht: In Herrnsberg wäre das Team von Trainer Markus Mühling sicher schon zufrieden, wenn es am Ende zum ersten Auswärtspunkt reichen würde.

Weil Überflieger TSV Wolfstein spielfrei ist, können der TSV Burgthann und die DJK Litzlohe zum Aufsteiger an der Tabellenspitze aufschließen. Burgthann hat es dabei im Derby mit der Ochenbrucker Reserve ebenso mit einem Team aus dem Tabellenkeller zu tun, wie Litzlohe, das Reichertshofen bei sich begrüßt. Auf den Rängen dahinter folgen der FSV Oberferrieden und der SV Moosbach, für die es im direkten Duell darum geht, wer Anschluss zum Führungstrio hält.

Seine Startschwierigkeiten überwunden zu haben scheint der SV Unterferrieden, der beim noch sieglosen SV Höhenberg seinen dritten Dreier in Folge anstrebt.

Für die EKSG Rummelsberg, die am Donnerstag-Abend gegen die „Zweite“ der DJK Berg (2:2) ihren ersten Fleck auf der „weißen Weste“ bekommen hat, steht im Spitzenspiel beim schärfsten Verfolger FC Sindlbach die Tabellenführung auf dem Spiel. Nachdem die Eichkreuzler am 18./19. September bei der deutschen Eichenkreuzmeisterschaft in Stuttgart als bayerischer Meister die Farben des Freistaats vertreten, war die Partie gegen Berg vorgezogen worden.

Das Spiel nahm für das Team von Trainer Peter Gramsch allerdings zunächst einen ungünstigen Verlauf: Zunächst nützten die Gäste einen unberechtigten Elfmeter – das Foul war deutlich außerhalb des Strafraums – kurz vor der Pause zur 1:0-Führung, und in der 49. Minute schlug ein Freistoß aus 25 Metern unhaltbar im Kasten der Heimelf ein. Die EKSG zeigte jedoch Moral: Hannes Ender schloss eine schöne Kombination zum 1:2 ab (69.), und zehn Minuten vor Schluss wurden die Bemühungen mit dem Ausgleich von Michael Miederer belohnt. Am Ende wäre sogar noch der Sieg drin gewesen, doch der Schiedsrichter, der mit seinen Entscheidungen mehrfach den Unmut der Gastgeber hervorrief, übersah kurz vor Schluss ein Handspiel im Gästestrafraum.

Neben Sindlbach kann im Falle, dass die „Eichkreuzler“ straucheln, auch Stöckelsberg bei einem Erfolg gegen die noch immer sieglosen Reservisten des TSV Winkelhaid zum Spitzenreiter aufschließen.

In Lauerstellung auf Rang vier rangiert der FC Ezelsdorf, der Pyrbaums Reservisten nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Im Stadtderby zwischen der „Zweiten“ des SV Rasch und dem SC Eismannsberg geht es ebenso um den Anschluss zu den Nichtabstiegsrängen, wie für die zweite Garde des FC Altdorf, die im Reserveduell in Berg am Ball ist. Die gleiche Konstellation stellt sich für die Reservisten des TSV Feucht, die das Tabellenende zieren. Gegner Henger SVII steht über dem Strich. mk




Kommentare

Keine Anmerkungen

Anmerkung hinzufügen

* - Pflichtangabe

Hinweis: Hinweis: Die Redaktionen behalten sich vor, Kommentare auch als Leserbriefe in den drei Heimatzeitungen zu veröffentlichen. Beleidigende oder anstößige Kommentare werden gelöscht. (Anm. d. Redaktion).

*
*


*
*


Nachrichten
aus Ihrer Gemeinde


Hier klicken und Gemeinde auswählen

twitter Stream

NAchrichten aus Nürnberg & Franken

Link zur Startseite Der Bote Link zur Startseite Pegnitz-Zeitung Link zur Startseite Hersbrucker Zeitung Link zur Homepage N-land.de