Endspurt im Waldstadion
FEUCHT – Mit zwei attraktiven Heimspielen nähern sich die Fußballer des SC Feucht der Winterpause. Dem Match am Freitag gegen die zweite Garnitur der SpVgg Ansbach folgt eine Woche später das Derby gegen die SG Quelle. Das geschieht mit aktuell drei Punkten Rückstand zum Führungstrio Quelle, Hersbruck und Buckenhofen. Da könnte also sogar eine Überwinterung auf einem besseren als den vierten Rang herausspringen.
Auch wenn die Ansbacher einen Monat lang nicht gewonnen haben und deshalb ins Mittelfeld abgerutscht sind, schätzt SC-Trainer Mösle das Heimspiel als „sehr schwer ein“. Für den Durchhänger der Gäste macht er einen hohe Verletztenquote verantwortlich und die Tatsache, dass die Reserve immer wieder Spieler an die Erste abstellen muss. Unabhängig davon, ob das auch für den Auftritt in Feucht der Fall ist, hält Mösle die Ausbildung und Qualität der Spieler aus der Bezirkshauptstadt für so gut, dass sie in jeder Zusammensetzung konkurrenzfähig sind.
Mit der Stimmung im eigenen Lager ist der Coach sehr zufrieden: „Alle ziehen gut mit. Sie haben gemerkt, dass Fußball mehr Spaß macht, wenn man zusammenspielt.“ Trotzdem muss man sich darauf einstellen, dass das Team zum Jahreswechsel verändert wird. Im positiven Sinne wurde diese Woche abgesprochen, dass Tomislav Mandic bleibt. Der Angreifer war nach seiner sechswöchigen Sperre nicht mehr so oft eingesetzt, spielt aber in den Zukunftsplänen eine tragende Rolle. Mösle: „Der kann ein elementarer Baustein sein.“
Wie viele Umdrehungen das Personalkarussell macht? In dieser Frage ist der Trainer zurückhaltend: „Ich bin der Auffassung, dass man im Winter hauptsächlich Spieler bekommt, die anderswo unzufrieden sind. Und das hat sicher Gründe. Wir sind jetzt in der Lage, dass wir gezielt Einzelbausteine heraussuchen können. Die müssen dann aber ins Gefüge passen.“
Bezirksoberliga: SC Feucht – SpVgg Ansbach II (Fr., 19 Uhr), TSG Roth – Dergah Spor, SG Quelle Fürth – FSV Stadeln (Sa., 14 Uhr), FC Hersbruck – ASV Neumarkt II, TSV Kornburg – Baiersdorfer SV, SV Buckenhofen – SC 04 Schwabach, SV 73 Süd – BSC Erlangen, TuS Feuchtwangen – ASV Zirndorf (So., 14 Uhr).


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