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Sport DB
28.05.10 15:34 Uhr

SC spielt beim ASV Schicksal

Von: Der Bote

Nach der Pflicht (offizielle Saisonprognose Platz 3 bis 13) die Bodenkür: SC-Verteidiger Mike Kuntuala in den Suchern zweier Kameramänner.Foto: Götz
Nach der Pflicht (offizielle Saisonprognose Platz 3 bis 13) die Bodenkür: SC-Verteidiger Mike Kuntuala in den Suchern zweier Kameramänner.Foto: Götz

FEUCHT – Die lange, gemeinsame Geschichte der beiden Kreisrivalen ASV Neumarkt und SC Feucht bekommt am letzten Spieltag der Bezirksoberliga eine neuen Spannungsbogen. In dem Kapitel geht es darum, ob die zweite Garnitur der Oberpfälzer in der Bezirksoberliga bleibt oder in eine Entscheidungsrunde um den Klassenerhalt gezwungen wird.
Eigentlich sollte das Zittern in der großen Kreisstadt schon beendet sein. Beim Personal wurde kräftig rochiert zwischen der Landesliga- und der BOL-Truppe. Trotzdem fehlt noch ein Punkt zum rettenden Ufer. Das ist dem Aufbäumen des FC Hersbruck zu verdanken, der sich vergangenen Woche mit einem 1:0 im direkten Vergleich selbst vor die Abstiegszone geschoben hat.
Die auf einen Minimalkader geschrumpften Feuchter erwartet also eine leicht modifizierte Landesliga-Truppe, die den ASV über die Ziellinie bringen soll. SC-Trainer Robert Ziegler, der dem Vernehmen nach von Klaus Mösle (bis Januar SV 73 Süd) abgelöst wird, sieht das ganz nüchtern: „Das ist schade für die Vereine, die direkt davon betroffen sind, aber es ist legitim, solange die Statuten das zulassen.“
Immerhin könnte sich so ein umkämpftes Saisonfinale entwickeln. Die Neumarkter stehen unter Erfolgsdruck, die Feuchter wollen sich nicht dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung aussetzen. Ziegler: „Wir verschenken nichts.“
Wenn das Aufgebot der Oberpfälzer so ausfällt wie in den vergangenen Wochen, dann gibt es auf dem Rasen letztmalige eine besondere Konstellation, denn die Hälfte der Neumarkter könnte sich aus Ex-Feuchtern rekrutieren, die dort zum Teil wieder ihre Zelte abbrechen: Torwart Übler (bleibt), Torjäger Michael Jonczy (geht nach Eltersdorf), Daniel Winkler, Destani und Ulrich (nach Kornburg). Marc Eger, der ebenfalls in Kornburg zugesagt hat, ist derzeit verletzt.
Auf Funktionärsebene gibt es seit vergangener Woche ebenfalls eine Parallele zwischen dem ASV und dem SC. Als neuer Fußball-Abteilungsleiter kann Ewald Kreuzer seinen Namensvetter Manfred Kreuzer (Vorstandsmitglied in Feucht) begrüßen.
Zu seinem sportlichen Berater hat sich Ewald K. Janos Pal an die Seite geholt, den durch die sprichwörtlich gewordene „Elchjagd“ eine ganz spezielle Vergangenheit mit dem diesmal freiwillig und zum Saisonende scheidenden SC-Trainer Ziegler verbindet. Der bewertete die Personalie aus globalem Blickwinkel: „Man muss froh sein über jeden, der sich ehrenamtlich engagiert.“




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