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Sport PZ
08.03.10 20:58 Uhr

TSV-Kegler im freien Fall

Von: Pegnitz-Zeitung

Laufer stehen in der Regionalliga auf dem vorletzten Platz

ANSBACH (dli) - Eine bittere 5246:4930-Niederlage mussten die Sportkegler von GH 1923 TSV Lauf einstecken. Zwar ist die Ansbacher Anlage sehr schwer zu spielen, dennoch war das Endergebnis der Klasse nicht würdig. Da die Konkurrenten um den Abstieg gewonnen haben, rutschte der TSV auf den vorletzten Tabellenplatz ab.
Mit einer schwarzen Serie von sechs Niederlagen in Folge fuhr man zum Auswärtsspiel nach Ansbach. In den vergangenen Jahren konnte dort nie etwas Zählbares mitgenommen werden, dies sollte dieses Mal besser gemacht werden. Den Beginn machten Matthias Thüringer und Volker Wörlein.
Die ersten 100 Wurf war man mit Ansbach auf Augenhöhe und konnte ihnen mit 839:842 Paroli bieten. Beide Laufer hatten sofort eine positive Einstellung zum Spiel gefunden, umso verwunderlicher, dass die Partie ab dem dritten Durchgang komplett aus der Hand gegeben wurde. Matthias Thüringer kam nicht mehr über 390 Kegel hinaus und musste 62 Kegel abgeben und Volker Wörlein hatte mit 180 und 186 komplett den Faden verloren. Auch er musste 59 Kegel abgeben. 818 Kegel für Thüringer und 777 für Wörlein waren schon die Vorentscheidung in dieser Partie.
Der Mittelpaarung Michael Wörlein und Christian Thüringer erging es anfangs auch nicht besser. Mit Durchgängen von 195 und 213 lag Wörlein mit 37 Kegel zurück; Thüringer lag mit seinen 411 Kegel auch 30 Holz hinten. Im zweiten Spielabschnitt wurde es bei beiden auch nicht mehr besser, so konnte Ansbach sich nochmals 69 Kegel erspielen und die Führung auf 260 Kegel ausbauen. Michael Wörlein und Christian Thüringer reihten sich mit 808 und 806 Kegeln nahtlos ins schwache Mannschaftsbild ein.
Für die Schlussspieler Daniel Lindwurm und Matthias Heidenberger ging es nur noch darum, ein Debakel zu verhindern. Während Lindwurm anfangs auch nicht über 195 Kegel hinaus kam, wusste er sich zu steigern und erzielte am Ende für die Bahn vernünftige 853 Kegel. Matthias Heidenberger hatte es zu Beginn mit einem furios aufspielenden Ansbacher Kegler zu tun (487). Mit Ergebnissen von 230, 207, 217 und 214 kam er auf den Mannschaftsbestwert von 868 Kegel. Auch die Schlusspaarung musste noch einmal 56 Kegel abgeben.
Zum nächsten Spieltag kommt der Tabellenführer und klare Favorit auf den Aufstieg, die Spvgg Weiden, nach Lauf. Alles andere als ein Sieg der Oberpfälzer wäre eine große Überraschung.




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