Basketball: Kein Protest gegen Spielwertung

Derby-Punkte bleiben in Lauf

Nicht zu stoppen ist hier der Laufer Andrew Cummings auf dem Weg zum Korb. Die 77er gewannen das Bezirksoberliga-Derby gegen den TV Hersbruck am Ende mit zehn Punkten Vorsprung. Foto: P. Baer2017/02/Basketball-TV-Lauf-TV-Hersbruck-110217-net.jpg

LAUF (pb) — Das Basketball-Derby zwischen den Bezirksoberligisten TV 1877 Lauf und TV Hersbruck hat nun doch kein Nachspiel. Nachdem der von den unterlegenen Hersbruckern erwogene Protest nicht eingereicht wurde, bleibt der Laufer 83:73-Sieg so in der Wertung. Lediglich eine Strafe wegen des verspäteten Spielbeginns wird den Laufern aufgebrummt.

Sehr zufrieden zeigt sich Thomas Pöferlein, der Leiter der Basketballabteilung des TV Lauf, gegenüber der PZ mit der Bewertung der Situation durch Bezirksoberliga-Spielleiter Güner Santemiz. Diese decke sich mit der Einschätzung der Verantwortlichen beim TV Lauf, die diese unmittelbar nach der Partie abgegeben hatten, als bekannt wurde, dass der TV Hersbruck wegen des verspäteten Spielbeginns einen Protest gegen die Spielwertung erwägt.

Das Spiel (zum Bericht hier) wurde mit einer Verzögerung von 28 Minuten begonnen, das wurde vom 1. Schiedsrichter so auf dem Spielberichtsbogen protokolliert. Der TV 1877 Lauf wird deshalb gemäß des Strafenkatalogs des Bezirks Mittelfranken eine automatische Strafe wegen verspätetem Spielbeginn erhalten.

Darüber hinaus sieht der BOL-Spielleiter keinen Grund, warum den Laufern der Sieg aberkannt werden sollte. Nach Prüfung des Spielbogens stehe für ihn fest, dass das Spiel regulär mit einem 83:73-Sieg für den TV 1877 Lauf endete. Außerdem sei kein Antrag auf Spielverlust gestellt worden und es sei auch kein Protest eingelegt worden. Das Spiel werde deshalb wie ausgetragen gewertet.

N-Land Patrick Baer
Patrick Baer