Fünfstöckige Wohnanlage am Röthenbach-Ufer

RÖTHENBACH — Direkt gegenüber Röthenbachs altem Ortskern – am Ufer des Röthenbachs hinter der Bäckerei Geng – will ein Bauträger aus dem Bayerischen Wald bis 2013 eine große Terrassenwohnanlage errichten.
Das Projekt hat nach Angaben der Haus und Design GmbH aus Zandt bei Cham ein Investitionsvolumen von vier Millionen Euro. 14 Eigentumswohnungen in Terassenbauweise plant das Unternehmen; das Gebäude wird fünf Stockwerke haben. Vom Kinoberg aus werden allerdings nur drei Geschosse zu sehen sein, da das Grundstück an einem steilen Hang oberhalb des Röthenbachs liegt. Direkt gegenüber, auf der anderen Flussseite, befindet sich der alte Stadtkern: der Reuterbauernhof, das Bachmeier-Schlösschen und der „Grüne Baum“,
Zielgruppe, erklärt Jürgen Kellner, der Bauleiter, seien Kunden mit „mittlerem oder höherem Einkommen“. Vor allem interessiert sei man an Senioren, die ihr Haus verkaufen und in eine Wohnung ziehen möchten. Die Ausstattung der Wohnungen – darunter zwei Penthäuser – soll dementsprechend hochwertig sein.
Der Bauträger aus dem Bayerischen Wald hat in der Laufer Lärchenstraße bereits Villen errichtet, dort sei die Nachfrage „außerordentlich groß gewesen“. Mit dem Projekt in Röthenbach will Kellner im Frühjahr 2012 beginnen. Der Bauausschuss hat bereits seine Zustimmung erteilt.
Obwohl es sich bei dem Areal am Hang um ein Filetgrundstück handelt, ist die Erschließung nicht einfach. Integriert in die Terrassenanlage wird eine Tiefgarage mit 20 Stellplätzen, die über eine zweispurige Ein- und Ausfahrt unterhalb der Geng-Terrasse von der Rückersdorfer Straße zu erreichen sein wird. Zunächst müssen die Bewohner der neuen Wohnungen aber Einschränkungen hinnehmen: Weil am Kinoberg kein Platz für eine Linksabbiegerspur ist, werden sie nur nach rechts in die Tiefgarage abbiegen können und diese auch nur nach rechts mit ihrem Auto verlassen können. Erst wenn das noch begrünte Areal auf der anderen Seite der Rückersdorfer Straße – es befindet sich im Besitz eines Investors, der dort eine Seniorenwohnanlage plant (die PZ berichtete) – bebaut werde, so Josef Hailand vom Bauamt, könne man eine Linksabbiegerspur errichten. Dann müssten wohl die jetzt vorhandenen Parkplätze direkt am Kinoberg weichen. Das schaffe Platz für eine breitere Straße.



Stimme ihm voll zu!!
Aber das ist doch eine gute Werbung für den Investor wenn es kostenlos in der PZ steht und gleichzeitig noch die Häuser von den Senioren bekommt. Am besten noch an Demenzkranken ohne Angehörige verkaufen. Der Rubel rollt.
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