Eiseskälte schafft Grundlage für Wintersport


NÜRNBERGER LAND — Die Kälte hat das Nürnberger Land fest im Griff – und das ist eine gute Nachricht für alle Wintersportler. Zwar sind zum Beispiel der Schnaittacher Bürgerweiher und das Laufer Naturbad noch nicht offiziell zum Schlittschuhlaufen freigegeben, doch wer trotzdem auf die Kufen steigen möchte, kann das in Röthenbach oder in Ottensoos schon jetzt ohne jedes Risiko tun.
Während bei Ottensoos die Wiesen zugefroren sind, gibt es im Röthenbacher Pegnitzgrund eine Eislaufbahn, um die sich die Stadt kümmert. Bauhof-Mitarbeiter Jörg Dietzsch, dem die zweistelligen Minustemperaturen übrigens kaum etwas ausmachen, hat gestern die Schilder, die bisher Schlittschuhfahrer vom Betreten abhalten sollten, abgebaut und noch ein paar unebene Stellen im Eis mit der Schaufel abgetragen. Dank einer Flutlichtanlage ist das Schlittschuhlaufen im Pegnitzgrund jeden Tag bis 21.30 Uhr möglich.
Flutlicht gibt es auch in Osternohe: Dort starten die Betreiber der mit 700 Meter längsten Liftanlage in Mittelfranken am heutigen Freitag um 13 Uhr in die Skisaison, der Lift läuft dann bis 21 Uhr. Die Schneekanonen am Schlossberg waren die ganze Woche im Einsatz, nicht anders als in Schnaittach. Der für den Betrieb zuständige Ski-Club Rothenberg hat anfängliche technische Probleme mit der Stromzufuhr im Griff. Ab 14 Uhr kann man hier fahren, allerdings nur auf dem oberen Teil der Piste. „Richtig geschneit hat es ja nicht“, sagt Oliver Unterburger, der Vereinsvorsitzende, und für die ganze Abfahrt reicht der Kunstschnee nicht.
Ebenfalls geöffnet sind die Skilifte in Hohenstein und in Spies.




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