Tödlicher Unfall auf der A9

64-Jähriger stürzt von der Hienbergbrücke

Nach Schätzung der Ermittler stürzte der 64-Jährige etwa 14 Meter in die Tiefe.
Nach Schätzung der Ermittler stürzte der 64-Jährige etwa 14 Meter in die Tiefe. | Foto: Schuster2016/02/IMG_530161.jpg

OSTERNOHE — Auf tragische Weise ist am späten Dienstagabend ein 64-jähriger Lastwagenfahrer aus Polen auf der A9 ums Leben gekommen: Nach einer Fahrzeugpanne stürzte er von der Osternoher Hangbrücke in die Tiefe. Er starb noch vor Ort.

Noch ist unklar, warum der Mann über das Geländer der bis zu 19 Meter hohen Brücke am Hienberg in Fahrtrichtung Berlin fiel. Die Polizei geht im Augenblick aber weder von einem Suizid noch von Fremdeinwirkung, sondern von einem Unfall aus.

Der Lastwagen, den der 64-Jährige steuerte, war auf dem Standstreifen der Hienbergauffahrt wegen einer Panne liegengeblieben. Wohl während der 60-jährige Beifahrer den Abschleppdienst verständigte, stürzte der Fahrer rund 14 Meter in Tiefe, so die Schätzung der Ermittler.

Nachdem der Beifahrer des 64-Jährigen einen Notruf abgesetzt hatte, weil er seinen Begleiter vermisste, erreichte die Osternoher Feuerwehr zuerst die Brücke. Nach einer kurzen Erkundungsphase entdeckte diese die leblose Person am Fuß des Bauwerks. Zeitgleich traf der Rettungswagen aus Schnaittach ein. Die Besatzungen begannen sofort mit Wiederbelebungsversuchen, die allerdings erfolglos blieben.

Der Pannen-Lastwagen wurde noch in der Nacht abgeschleppt, der Verkehr auf der A9 war nach Angaben des Nürnberger Polizeipräsidiums davon kaum beeinträchtigt.

N-Land Udo Schuster
Udo Schuster
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