Anlage wurde am Wochenende eröffnet

„Fahrradflieger“ im Osternoher Bikepark

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OSTERNOHE — Skifahren war gestern, Biken ist heute: Nach einer dramatisch kurzen Wintersportsaison am Schlossberg sind Lift und Hang des Osternoher Bikeparks seit dem Wochenende wieder fest in der Hand der Mountainbiker.

Noch am Freitagnachmittag hatten Jochen Felser und Kalle Winter letzte Hand angelegt, um den Strecken den Feinschliff zu geben. Anschließend testete Winter alle Routen von der Blue Line bis zum Downhillparcours. Unterstützung erhielt er dabei von dem jungen Moritz Peiser.

Insbesondere im oberen Drittel der Downhillstrecke gab es Veränderungen. Hier wurden beispielsweise die steilen, kugelförmigen Erdhügel abgetragen und durch neue flachere und längere Aufschüttungen ersetzt. Unter anderen ist hier nun auch gleich am Anfang der Strecke ein „geshapter Kicker“ (Absprungschanze) für noch weitere Sprünge zu finden.

Schon am Samstag tummelten sich dann viele Biker aus dem gesamten süddeutschen Raum in Osternohe. „Die Resonanz ist riesig“, sagte ein sehr zufriedener Bikepark-Geschäftsführer Werner Raum.

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Für einen besonders spektakulären Auftakt sorgten „Bike-Profis“ dabei auf der Sprunganlage am oberen Liftausstieg, die nicht für den normalen Bikeparkbenutzer gedacht, sondern den Spezialisten vorbehalten ist. Schon am Freitag konnte man gewagte Jumps mit Salti und Flugfiguren von Tobi Wrobel und seinen Bikerfreunden bestaunen. Sie holen sich über die 60 Grad steile Rampe am 15 Meter hohen Turm genügend Speed für den Absprung am „Kicker“.

Mit unveränderten Liftpreisen hat der Bikepark vorerst am Wochenende und an den kommenden Osterfeiertagen jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Ab April ist auch am Freitag ab 15 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten des Bikeparks Osternohe sind dabei abhängig von den örtlichen Witterungsbedingungen. Bei Regen sind Teile der Strecke sowie die North-Shore-Elemente nicht befahrbar. Die Bodenverhältnisse lassen bei anhaltender Nässe kein Befahren zu.

N-Land Udo Schuster
Udo Schuster